Schülerzeitung

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Lyon – Der unvergessliche Austausch

Am Montagmorgen begann unsere lange Reise. Nur noch einige Stunden lagen zwischen dem Treffen mit unseren Austauschpartnern. Alle warteten schon sehnsüchtig und aufgeregt und schlugen in ihren Wörterbüchern die letzten notwendigen Worte nach. Die Zugfahrt verlief reibungslos und wir kamen um 17 Uhr am Bahnhof Lyon Part-Dieu an. Daraufhin verbrachten wir zwei Stunden in einem centre commercial, bevor wir den Bus zur Schule Jean-Phillippe-Rameau, die sich in einem Vorort von Lyon befindet, nahmen. Die Familien holten uns ab und da fing unsere grande aventure an….

Am Dienstag besuchten wir die cathédrale Notre Dame de Fourvière. Danach durften wir zwei Stunden lang durch die vieille-ville von Lyon laufen. Am Nachmittag besuchten wir das musée miniature et cinéma.

Am Mittwoch durften wir dann die Schule unserer correspondants besuchen. Uns hat es gewundert und auch gleichzeitig gefreut, dass uns fast alle angeschaut und angesprochen haben. Das war lustig! Wir haben mit vielen Schülern gesprochen! Dann begann der Unterricht. Wir waren in unterschiedlichen Kursen, aber es war echt so interessant zu sehen, wie unterschiedlich der Unterricht abläuft. Den Nachmittag verbrachte jeder mit seinem Austauschpartner und es standen viele verschiedene Sachen auf dem Programm.

Donnerstag war einer der schönsten Tage der Austauschwoche. Wir besuchten das Musée du Confluence mit vielen interessanten Ausstellungen. Danach fuhren wir mit der métro zum Hügel la Croix Rousse, der gleichzeitig auch ein Viertel von Lyon ist. Dort nahmen wir an einer Führung teil und erfuhren, dass das quartier früher den Canuts (Seidenwebern) gehörte. Das quartier wurde aufgrund der Erfindung Joseph Jacquard’s gebaut. Als es dann hieß, dass wir den ganzen Hügel hinabsteigen mussten, mussten wir uns erstmal setzen. Aber glücklicherweise gab es traboules (Durchgänge in Häusern/ Abkürzungen), durch die wir gehen konnten und so machte auch der gesamte Rückweg Spaß!

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Am Freitag fuhren wir zu der mittelalterlichen Stadt Pérouges. Dort wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe spielte ein Rollenspiel in einem mittelalterlichen Gericht, während die andere Gruppe die ville besichtigte. Am Nachmittag tauschten wir. Später am Abend gab es an der Schule eine fête – ganz uns zu Ehren. Die Familien hatten viel zu Essen und Trinken mitgebracht. Es war der Wahnsinn! Außerdem gab es auch coole Musik! Wir haben uns super verstanden und auch mit anderen Nummern, Snapchat- und Instagramnamen ausgetauscht.

Den Samstag verbrachte jeder in seiner Gastfamilie und es wurde viel Sport gemacht und fleißig du shopping betrieben!

Am Sonntagmorgen waren alle traurig, dass wir uns au revoir sagen mussten. Wir verabschiedeten uns schweren Herzens. Wie geplant kamen wir um 17 Uhr am Frankfurter Hauptbahnhof an. Unsere Eltern erwarteten uns dort schon voller Freude und wir waren glücklich, sie wiederzusehen. Wir sind sehr dankbar für diese tolle Woche und werden sie sicherlich nie vergessen! Jetzt freuen wir uns schon auf den März, wenn unsere Austauschpartner zu uns nach Frankfurt kommen! À plus!

Valentina Söhns Duarte & Hana Ajdin 8d

 

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