5. Präsentationswettbewerb „Säuren und Laugen – nicht nur ätzend!“

Am Dienstag, den 30.05.2017, waren nicht nur die Abiturientinnen und Abiturienten wegen der mündlichen Prüfungen aufgeregt. Auch den 9.Klässlern stand ein besonderer Anlass bevor: der diesjährige Präsentationswettbewerb zum Thema ,,Säuren und Laugen – nicht nur ätzend“.

Es traten die vier Klassen mit ihren jeweiligen Präsentationen gegeneinander an, die vorher von ihren jeweiligen Klassen nach wochenlanger Vorbereitung als Klassensieger gewählt worden sind. Die Reihenfolge wurde mit einem zum Thema passenden System ausgelost: Wer die Lösung mit dem niedrigsten pH-Wert bekam, musste anfangen. Begonnen wurde das Ganze mit dem Thema „Ammoniak“, welches von der 9c, Hafssa Achourak und Souhaila Ouerdani, präsentiert wurde. Danach kam die 9b mit Fiona Cull und Amelie Henjes und mit dem Thema „Kalk – Ursache für Wasserhärte und Tropfsteinhöhlen“. Darauf folgend bekamen wir eine erneute Präsentation über das Thema „Ammoniak“ von der 9d mit Mabrouka Saied, der französischen Austauschschülerin Clémentine Serre und Ana Vazquez Madueira zu hören. Als letztes kam die 9a mit dem Thema „Kohlensäure und Kohlenstoffdioxid“ von Maryam Ayoub, Cherie Cobb und Chiara Dujardin. Bei der Wertung flossen die Wertungen einiger ausgewählter Schülerinnen und Schüler, der Lehrer und der mit einem Messgerät gemessene Lautstärkepegel während des Beifalls ein.

Als Gewinnerinnen kamen Fiona Cull und Amelie Henjes mit ihrer mitreißenden, fachlich fundierten und interessanten Präsentation hervor. Das Event war für uns alle spannend und auch sehr erfolgreich zugleich!

Aleksandar Radojkovic (9a)

27,15 Meter – Neuer Weitenrekord im Mausefallenautowettbewerb der 8. Klassen

Am 21. März 2017 traten die besten Teams der 8. Klassen mit ihren Mausefallenautos gegeneinander an. Ein Gefährt zu entwickeln, das nur von einer gespannten Mausefalle angetrieben wird, möglichst weit fährt und außerdem noch schön anzusehen ist: Dies war auch dieses Jahr die Aufgabe im fächerübergreifenden Projekt „Mausefallenauto“ des Fachbereichs Kunst und Physik.

 

Im Laufe des vergangenen Schulhalbjahrs entstanden so die skurrilsten Mobile, die sich teils auf alten Schallplatten, teils auf CDs fortbewegten. Während manche Autos von den experimentierfreudigen Teams mit Perlen und Glitter verziert wurden, gab es auch sehr schlichte und dezente Gefährte in schwarz und bordeauxrot.

 

Nach den Klassenentscheiden im ersten Schulhalbjahr traten am
21. März zehn Siegermodelle im Schulfinale gegeneinander an. Das Siegerauto, das von Vincent Bukal, Andrej Schneider und Nick Zobel entworfen wurde, erreichte eine Weite von 27,15 Metern (Es fuhr einmal durchs Auditorium, durch den Eingangsbereich, und kam erst in der Cafeteria zum Stehen).

Die Siegerautos sind in der Vitrine im Eingangsbereich ausgestellt. [Fr]

 

Platzierung

  Teams   Weite
1   Vincent Bukal, Andrej Schneider, Nick Zobel (8c)   27,15 m
2   Clara Hofacker, Sofia Rhein, Marco Rücker (8c)   19,20 m
3   Fohar Alizadah, Emilia Durchholz, Robert Pfeifer, Paul Porte (8d)   14,60 m
4   Marco Cugnetto (8c)   13,30 m
5   Houda Arnoss, Janita Atik, Sandra Lübke (8a)   10,90 m
6   Milly Kharbanda, Mai Ahn Tran, Weiyao Li (8e)     9,20 m
7   Tahir Ahmad, Laura Ahmetasevic, Loredana Duran (8d)     8,60 m
8    Katarina Caprda, Sahar Wahidi, Irem Yilmaz (8d)     7,60 m

Zu Besuch bei der Goethe Universität: Campus Riedberg

Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Säuren und Laugen“ konnte der Leistungsvorkurs Chemie von Frau Dr. Tiebes eine äußerst interessante Exkursion durchführen. Am 28. Februar fuhren wir nach Riedberg zur Goethe Universität. Bei dieser Exkursion ging es um das Durchführen, Beobachten und Auswerten der sehr vielen, zur Verfügung gestellten Experimente.

Im Schülerlabor angekommen wurden wir herzlich von Frau Dr. Nitsche empfangen und für jeden Schüler war eine Versuchsmappe bereitgestellt, in welcher Versuchserklärungen und Versuchsdurchführungen beinhaltet waren. Zusätzlich waren auch drei nette Betreuer anwesend, welche unsere Fragen beantworteten und uns auch immer wieder halfen. Wie es selbstverständlich in der Chemie ist, wurden wir auch auf Gefahren hingewiesen. Daraufhin arbeiteten wir uns in zweier Teams selbstständig durch die verschiedenen Experimente durch. Diese waren äußerst unterschiedlich, abwechslungsreich und spaßig, vom Eierschälen mithilfe von Salzsäure (Foto in der Mitte) bis zur Wirkung von Säuren auf Kalk bzw. Marmor (Foto rechts).

Zusammengefasst kann ich für mich und meine Mitschüler sagen, dass diese Exkursion sehr viel Spaß gemacht hat, sie interessant und auch mal eine sehr gute Abwechslung zum theoretischen Unterricht in der Schule war. Außerdem hat man gemerkt, dass die Zusammenarbeit der Goethe Universität und der Freiherr-vom-Stein-Schule äußerst gut funktionierte.

[Bericht: Laura Ruota (E-Phase), Fotos: Dominika Tiebes]

Ökologische Exkursion in den Stadtwald

 

Wie jedes Jahr haben die 6. Klassen auch in diesem Frühling unsere Schule verlassen, um den Stadtwald und seine Lebewesen zu erforschen. Die Schüler sollen das Ökosystem Wald hautnah und live erleben, in kleinen Gruppen selbstständig eine kleine Pflanzenkartierung machen („Was blüht denn da?“) und verschiedene andere Aufgaben lösen. Das Unternehmen findet im Rahmen der Unterrichtseinheit „Ökosystem Wald“ statt und wurde von den Schülern auch durch kleine Powerpoint-Präsentationen (Tier- oder Pflanzensteckbriefe) vorbereitet.

Am 22. März 1016 war es für die 6b soweit:
Ausgerüstet mit allerlei Gerätschaften wie Ferngläsern, Lupen, Sammelgläsern und Bestimmungsbüchern (an Essen und Trinken für ein Picknick hatten wir natürlich auch gedacht!) fuhren wir morgens mit der Straßenbahn direkt zur Oberschweinstiege in „unseren“ Wald. Wir umrundeten zunächst den Jacobiweiher, beobachteten dabei die Wasservögel (Stockenten, Mandarinenten, Bläss- und Teichhühner. Leider ließen sich an diesem Tag keine Kormorane und Zwergtaucher blicken) und versuchten, die ersten Pflanzenarten zu bestimmen. Direkt am Wegesrand fanden wir z.B. den seltenen Gelbstern.

Auch einige Vögel in den Bäumen konnten wir schon vernehmen (Blau- und Kohlmeisen, Buntspecht, Mönchsgrasmücke und den „das-ist-ja-leicht, der-ruft-ja-seinen-Namen-Vogel“: den Zilpzalp). An unserem Exkursions-Basislager angekommen, schwärmten die Schülergruppen aus, um sich ein ca. 2 Quadratmeter großes, mit möglichst vielen verschiedenen Pflanzen bewachsenes Stück Waldboden auszusuchen, dies mit einem Seil abzustecken und dann alle dort wachsenden Pflanzen zu bestimmen.

Das gelang den meisten richtig gut. Wir haben die meisten typischen Frühblüher (Lerchensporn, Immergrün, Leberblümchen, Lungenkraut, Aronstab etc.) eines Buchenmischwalds gefunden, gesehen, befühlt und z.T. auch „berochen“. Vor allem der an dieser Stelle häufige Bärlauch beduftete den ganzen Wald und machte Appetit aufs Picknick. An Tieren wurden verschiedene Käfer, Schnecken, Ameisen, Hundert- u. Tausendfüßler in den Sammelgläsern kurzzeitig ihrer Freiheit beraubt. Da es noch etwas zu früh im Jahr war, konnten wir diesmal leider noch keine Kröten oder Grasfrösche sehen.

Nachdem die Kinder sich gegenseitig ihre Ergebnisse und Funde vorgestellt hatten, ließen wir die Tiere wieder frei, nahmen noch eine Bodenprobe für eine spätere pH-Wert- Bestimmung und gingen dann auf der anderen Seite des Jacobiweihers zurück zur Straßenbahnstation. Unterwegs sahen wir noch einen Fischreiher, einen Zaunkönig und eine Wasserschildkröte). Pünktlich um 13.00h trafen wir vollzählig, gut durchgelüftet und zufrieden wieder auf dem Schulhof ein.

Oberstufe: Inhalte und Themen

Biologie in der Oberstufe – neue Erkenntnisse statt einfacher Antworten

Biologie ist die Wissenschaft von den Lebewesen, das weiß jeder. In der Oberstufe wird aber allen, die sich damit intensiver beschäftigen, klar: es gibt nichts, dass so  komplex und spannend ist wie ein lebender Organismus!

 

Einführungsphase – Biologie zum warm werden

In der Einführungsphase geht es inhaltlich um einen genauen Blick in die Bausteine der Organismen, in die Zellen. Außerdem beschäftigen sich alle Kurse mit verschiedenen Stoffwechselprozessen und den sie steuernden Enzymen. Das entscheidende ist aber, dass in dieser Phase die Methoden und Techniken des naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinns und die Fähigkeiten des exakten Ausdrucks eingeübt werden. Außerdem stehen interessante Einblicke in die Zellstrukturen mit dem Mikroskop und spannende Experimente zu den Stoffwechselprozessen auf dem Lehrplan.

 

Die Q1 – Bekannte Fragen und neue Antworten

Hat man in der Mittelstufe noch die klassischen Vererbungsregeln gelernt, wird in der Q1 plötzlich klar: es gibt eigentlich keine einfachen linearen Abschnitte auf der DNA, die man so schnell als Gene bezeichnet! Es ist alles Vererbung, es liegt alles in den Genen, ich habe keinen Einfluss auf das, was ich in die nächste Generation weitergebe – wieder falsch! Gerade in den Leistungskursen macht die Beschäftigung mit epigenetischen Mechanismen die Eigenverantwortung jedes Menschen deutlich, was zu interessanten Diskussionen in den Kursen führt.

 

Die Q2 – Welche Verantwortung hat der Mensch in seiner Umwelt?

Kein Lebewesen ist eine Insel und kann ohne Umwelt und andere Organismen überleben. Aber wie sehen diese wechselseitigen Abhängigkeiten genau aus? Welche Faktoren beeinflussen das Zusammenleben in einem gegebenen Lebensraum und wie beeinflusst der Mensch dieses Zusammenleben? Wer sich mit solchen ökologischen Fragen im zweiten Halbjahr der Qualifikationsphase, der Q2, beschäftigt, der bekommt schnell auch einen Eindruck, was sich hinter den Begriffen  Treibhauseffekt und Klimawandel verbirgt und welche Handlungsoptionen angezeigt sind.

 

Die Q3 – Wie frei ist der Mensch?

Im letzten Jahr vor dem Abitur, in der Q3, wird noch einmal ein genauer Blick in die Organismen geworfen. Wie schafft es ein Bär, einen blitzschnellen Fisch aus dem Wasser zu fangen? Welche Rolle spielen dabei die Sinnesorgane und wie sind sie verschaltet? Wie schaffen es überhaupt die Lebewesen so unterschiedliche Reize wie Druck, elektromagnetische Wellen des sichtbaren Lichts, Temperatur oder Schmerz in ein einheitliches Körpersignal im Nervensystem umzuwandeln? Jeder hat sich schon einmal Gedanken über seine Intelligenz gemacht. Aber was ist das eigentlich und was weiß man über das Lernen, den Bau des menschlichen Gehirns? Wenn so einige der grundlegenden Baumerkmale der Nervensysteme höherer Lebewesen besprochen sind, macht es Sinn, sich mit einem weiteren sehr spannenden Aspekt der Lebewesen zu beschäftigen, dem Verhalten.

Alle Lebewesen zeichnen sich dadurch aus, dass sie untereinander agieren, sie zeigen, je nach Situation, ein bestimmtes Verhalten. Beschäftigt man sich mit Fragen der Verhaltensbiologie, bekommt das gesamte, bis dahin erarbeitete Wissen plötzlich eine neue Bedeutung: Vieles findet eine Erklärung dadurch, dass die Lebewesen mit ihrem Verhalten ihr Überleben sichern wollen. Und eine der zentralen Erkenntnisse ist: Auch der Mensch ist viel stärker in die biologischen Mechanismen, die Verhalten steuern, eingebunden, als wir das so allgemein annehmen!  Im besten Fall führt das zu erstaunlichen Diskussionen  in den Kursen, in denen wir unser Bild von dem, was ein Mensch ist, deutlich verfeinern können – Selbsterkenntnis auf biologisch also.

 

Die Q4 – Wo kommen wir her und wovon hängt unsere weitere Entwicklung ab?

Schließlich bleibt in der Q4 noch die Frage nach der Entstehung des Lebens. Die Tatsache, dass alle Organismen innerhalb historischer Zeiträume sich allmählich in ihren Bau- und Funktionsmerkmalen verändern, ist wenig mehr als 150 Jahre alt. Verfolgt man die in diesem Zeitraum entstandenen Evolutionstheorien, kann man auch eine sehr viel klarere Position beziehen, wenn nicht wissenschaftliche Vorstellungen zur Entstehung der Arten öffentlich diskutiert werden. Darüber hinaus ist es durchaus spannend zu erfahren, was man über die Entstehung des Menschen und seine Eroberung der Welt weiß. Und wer hätte gedacht, dass es den Hobbit tatsächlich gab? Aber welche Mechanismen verbergen sich hinter der allmählichen Veränderung von Organismen über lange Zeiträume und was heißt das für den modernen Menschen? Die Fragen der Evolution zeigen uns unsere Bedeutung im Zusammenspiel aller Organismen der Erde und helfen uns, eine realistische Einschätzung unseres eigenen Handelns zu entwickeln – unter anderem deshalb ist Biologie eine so faszinierende Naturwissenschaft!

Oberstufe: GK und LK

Biologie in der Oberstufe –
Rahmenbedingungen in den Grund- und Leistungskursen

In der Einführungsphase wird Biologie dreistündig unterrichtet. Es besteht die Möglichkeit, einen Vorleistungskurs oder einen Grundkurs zu wählen. Je nach Wahlergebnis können auch gemischte Vorleistungskurse entstehen,  so dass hier auch Schüler unterrichtet werden, die eigentlich einen Grundkurs gewählt haben. Im Vorleistungskurs werden die gleichen Inhalte und Methoden unterrichtet wie im Grundkurs, auch die Bewertungskriterien unterscheiden sich nicht. Im Vorleistungskurs wird aber an ausgewählten Beispielen intensiver auf einzelne Aspekte eingegangen, um einen Einblick in die Methodik der Leistungskurse zu ermöglichen.

In der Qualifikationsphase werden fünfstündige Leistungskurse und dreistündige Grundkurse in Biologie angeboten. Die Einwahl in einen Biologieleistungskurs erfolgt beim Übergang in die Q1 und ist bindend bis zum Abitur. Pro Halbjahr werden zwei Klausuren geschrieben. In der Q2 wird eine Vergleichsklausur geschrieben, d.h. alle Grundkurse schreiben die gleiche Klausur und alle Leistungskurse schreiben die gleiche, von der für die Grundkurse verschiedene, Klausur. Die vorgeschriebenen Inhalte werden in allen Stufen durch themenspezifische Exkursionen unterstützt.

Wer sich für einen Leistungskurs in Biologie entscheidet sollte:

  • Interesse an biologischen Fragestellungen haben
  • Bereit sein, sich in komplexe Sachverhalte einzuarbeiten
  • Eigenverantwortlich lernen können
  • Bereit sein, auch praktisch zu arbeiten
  • Bereit sein, Fragen im Team zu erarbeiten

Wer sich für einen Leistungskurs in Biologie entscheidet bekommt:

  • Jede Menge Arbeit
  • Jede Menge neue Erkenntnisse
  • Ein grundlegendes Verständnis für die Funktionsweise von Organismen
  • Ein umfassenderes Verständnis für die Zusammenhänge zwischen allen Lebewesen
  • Eine Ahnung für die Verantwortung des Menschen gegenüber der Natur
  • Spaß an einer faszinierenden Naturwissenschaft!

Wissenschaftstag Q2

Wissenschaft hautnah erleben

Schülerinnen und Schüler der Q2 diskutieren mit Wissenschaftlern aus verschiedenen Fachgebieten

Seit vielen Jahren richtet die FvS in enger Zusammenarbeit mit der Johann-Wolfgang Goethe Universität vor den Sommerferien für die Schülerinnen und Schüler der Q2-Phase den Wissenschaftstag aus. An diesem Tag werden Wissenschaftler der Uni mit Kaffee und Kuchen von der Schülerschaft empfangen und berichten im Gegenzug in spannenden Vorträgen von ihrer Forschungsarbeit. Wie wachsen Tumore? Wirken alle Medikamente bei allen Menschen gleich? Wie funktioniert unsere innere Uhr?  Was steckt eigentlich hinter einer Zahnkeramik? Gibt es Neues vom Urknall? Das sind nur einige der Fragen, die von den geladenen Wissenschaftlern untersucht werden und im Anschluss mit den Schülerinnen und Schülern diskutiert werden. Alle, die mitdiskutieren, haben zwar mit ihrer Berufswahl noch ein bisschen Zeit, aber rechtzeitig einen Einblick in wissenschaftliche Fragenstellungen und Methoden zu erhalten, ist ein wichtiges Ziel der Veranstaltung. Wissenschaft zum Anfassen, wie sie im Rahmen des Wissenschaftstages praktiziert wird, sorgt dafür, dass Interesse geweckt wird und künftige Wissenschaftlerinnen und Forscher motiviert werden, die Naturwissenschaften als spannendes Berufsfeld zu erkennen und sich bereits in der Schule entsprechend zu engagieren. Wir werden auch in diesem Jahr wieder ausführlich über den diesjährigen Wissenschaftstag auf unserer Homepage berichten.

Chemie-Wettbewerbe 2016

Sherhryar Bokhari (Q3) beim Landeseminar der Internationalen Chemieolympiade 2016…

Für unsere drei Chemieolympioniken Patrik Blaszczok, Shehryar Bokhari und Soufian Louksi (alle Q3) war es am 30. November 2015 soweit: sie mussten in der Berthold Brecht Schule in Darmstadt ihr chemisches Können in einer Klausur in der 2. Runde der Chemieolympiade unter Beweis stellen. Über mehrere Stunden wurde auf hohem fachlichem Niveau nicht nur Wissen abgefragt, sondern auch ermittelt, in wie fern sich die Nachwuchschemiker in komplexe Fragestellungen einarbeiten können und in der Lage sind, Lösungsstrategien für knifflige Fragestellungen zu finden. Patrik Blaszczok erreichte hessenweit einen sehr guten 20. Platz und Shehryar Bokhari hat es sogar als einer der zehn besten Kandidaten von Hessen und Thüringen in das Landesseminar nach Darmstadt geschafft. Hierzu die allerherzlichsten Glückwünsche der ganzen Schulgemeinde! Ende Januar konnte Shehryar als Teilnehmer des Landesseminars für 4 Tage zusammen mit den anderen Kandidaten in Darmstadt in einem fachlichen Wettbewerb diskutieren, experimentieren und sein theoretisches Können unter Beweis stellen  – eine spannende Erfahrung, die wir uns in den kommenden Jahren auch für weiteren Nachwuchschemiker wünschen!

… und drei Teams in Runde 2 des DECHEMAX-Schülerwettbewerbsschaumbildung

Weiterhin haben vier Schülerteams aus Stufe 7 bis 9 auf freiwilliger Basis am bundesweiten DECHEMAX-Schülerwettbewerb mitgemacht und wöchentlich nach Antworten auf Fragen rund um das diesjährige Motto „Immer im Kreis – Nachhaltige Wirtschaft“ gesucht. Nach acht Fragerunden haben sich für die 2. Runde ein Team aus der Klasse 7c (Vincent Bukal, Bela Schäfer, Andrei Schneider, Luka Senic und Nick Zobel) und ein Team aus der Klasse 8d (Felix Klasen, Noah Leonhardt, Luca Mai, Mabrouka Saied und Ana Maria Vasquez) qualifiziert sowie ein Team aus der Klasse 9c (Peter Leicht, Lena Lovric, Sonja Lührsen, Vivien Ma und Nils Wegerich), das es bereits im dritten Jahr in Folge in die Experimentalrunde geschafft hat.

In der Experimentalrunde haben diese drei Teams haben mit viel Eifer, auch im Rahmen des ScienceClubs, zum Thema „Kunststoffe – natürlich!“ experimentiert, protokolliert und ihre Ergebnisse eingereicht. In Anerkennung ihrer Leistungen haben sie Urkunden erhalten.

… und zwei Schüler teilgenommen am Experimentalwettbewerb „Chemie – mach mit!“

Zwei eifrige Forscher der Klasse 7c (Vincent Bukal und Nick Zobel) haben die Experimente zum Thema „Waschmittel aus der Natur“ des hessenweiten Experimentalwettbewerbs „Chemie – mach mit!“ durchgeführt und die Protokolle eingereicht. Als Anerkennung ihrer Arbeit haben sie von den Organisatoren einen kleinen Preis erhalten.

Wir gratulieren allen sehr herzlich und wünschen uns, dass ihr Interesse an naturwissenschaftlichen Fragen und Problemen weiter bestehen bleibt!

Die Chemiefachschaft

Technik-AG an der FvS

Endlich geht es los: Auf vielfachen Wunsch aus der Schülerschaft starten wir in diesem Jahr mit einer Technik-AG. Schülerinnen und Schüler (SuS) der Jahrgangsstufe 7 können ab sofort ihrer Kreativität in einem technischen Umfeld freien Lauf lassen. Wir wollen verschiedene Disziplinen und Fähigkeiten zusammenbringen und an gemeinsamen Projekten lernen wie man welche Werkzeuge nutzt, um etwas Neues zu kreieren bzw. Bestehendes wieder zu verwenden.

Da wir davon ausgehen, dass auch ältere SuS großes Interesse an diesem Angebot haben werden wir den Zugang nach und nach auf weitere Jahrgangsstufen ausweiten.

Aber zuerst noch ein paar mögliche Projekte:

 


Nils Bohr – Ein Referat