Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ erneut am 27. Oktober 2021

Quelle: Initiative „MINT Zukunft schaffen“

 

Am 27. Oktober 2021 wurden die Freiherr-vom-Stein Schule zum zweiten Mal mit dem Signet »MINT – freundliche Schule« ausgezeichnet.

Die feierliche Verleihung durch die Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ fand im Rahmen einer Onlineveranstaltung statt. In seiner Glückwunschbotschaft würdigte der hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz das große Engagement der Schulen bei der MINT-Profilbildung. Unsere Schule zählt damit zu den 42, die in diesem Jahr in Hessen nach einem anspruchsvollem Bewerbungsverfahren dieses Qualitätssiegel für eine erfolgreiche und überdurchschnittliche MINT-Profilbildung erhalten haben.

Durch diese erneute Auszeichnung ist das Zusammenwirken der ganzen Schulgemeinschaft – Lehrkräften, Schülerschaft und Eltern sowie Kooperationspartner der Schule – in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik in den letzten drei Jahren gewürdigt worden. Hierzu gehört vor allem, im Regelunterricht der dreistündige NaWi-Unterricht in Stufe 5 und 6 und der Experimentalunterricht Chemie und Physik in geteilten Klassen in Stufe 7 sowie die MINT-Elterninitiative „Elternvorträge für den Fachunterricht“ und die intensive Kooperation mit dem Unternehmen Kuraray, die den Horizont nach außen erweitern.

Ein herzliches Dankeschön geht seitens der Schulleitung an alle in der Schulgemeinde.

Das Signet stellt einerseits eine Anerkennung dar, ist andererseits aber auch Verpflichtung und Ansporn für die Entwicklungsprozesse im MINT-Bereich in den nächsten Jahre. [Tie]

Link zur Pressemitteilung der Initiative »MINT Zukunft schaffen«

 

Kuraray-Exkursion der beiden Chemie-Leistungskurse Q3 am 28. Oktober 2021

Einblicke in den Mowital-Betrieb

KURARAY, der Kooperationspartner unserer Schule, ist einer der weltweit führenden Hersteller von PVA (Polyvinylalkohol) und PVB (Polyvinylbutyral). Beide Kunststoffe werden in vielen Bereichen des täglichen Lebens eingesetzt. Vor den Sommerferien präsentierten wir (die beiden Chemie-Leistungskurse von Frau Grigoroudi und Frau Tiebes) in einem virtuellen Meeting mit Experten von Kuraray die unterschiedlichen Reaktionsmechanismen zur Herstellung von PVA, PVAc (Polyvinylacetat) und PVB – basierend auf dem Unterrichtsstoff des Halbjahres.

Gruppenfoto vorm Industriepark Höchst

Am Donnerstag, den 28. Oktober 2021, ging es für uns mit unseren beiden Lehrerinnen zum Industriepark Höchst, wo das Unternehmen Kuraray einen ihrer Standorte hat.

Dort hatten wir die Möglichkeit, den Ort zu besuchen, an dem die Herstellung der Kunststoffe tatsächlich erfolgt, und dabei ganz neue Einblicke in das Unternehmen und die großtechnische Produktionsweise zu erhalten. Nach einem Einführungsvortrag über die Unternehmensstruktur und einer Verbildlichung des Produktionsprozesses sowie einer Sicherheitsbelehrung hatten die Schüler:innen der beiden Chemie LK‘s die Gelegenheit, Einsicht in die einzelnen Produktionsschritte zu erhalten. Hierbei wurden wir mit Schutzhelm und Hörschutz ausgestattet. Die eine Gruppe konnte im Anschluss daran eine gesamte sogenannte Produktionsstraße im Mowital-Betrieb besichtigen und die andere Gruppe im Poval-Betrieb. Zum Schluss hatten wir noch einmal die Möglichkeit, Fragen zum Unternehmen selbst, zur Produktion und den Berufen bei Kuraray zu stellen. Wir wurden insbesondere darüber aufgeklärt, dass es unterschiedliche Ausbildungsberufe und Studiengänge vom Chemielaboranten bis hin zum Ingenieur gibt, welche bei Kuraray Anstellung finden. Die Mitarbeiter*innen berichteten zudem von einem sehr angenehmen Arbeitsklima. Die Exkursion gab uns allen einen allumfassenden Einblick in die chemische Berufswelt, sowohl in die Abläufe einer Produktion, als auch in die einzelnen Tätigkeitsfelder, sowie allgemein in den Produktionssektor.

Vielen Dank an alle Beteiligten, wir sind überaus dankbar für diese Bereicherung!

Isabel Ilgner und Sara Watanyar, Q3                                      Fotos: Kuraray Europe GmbH

Projekt-Lightspeed: Veranstaltung mit BioNTech-Gründer:innen am 7. Oktober 2021 im Literaturhaus

Am Donnerstag fanden sich um 19:30 Uhr prominente Gäste aus Mainz im Literaturhaus ein: Prof. Dr. Uğur Şahin und Dr. med. Özlem Türeci, Wissenschaftler:innen und Mitgründer:innen von BioNTech. Sie entwickelten den weltweit ersten zugelassenen Covid-19-Impstoff und schrieben Medizingeschichte.

Von unserer Schule haben 15 Schüler*innen der Q3 Chemie und Biologie Leistungskurse in Begleitung von Frau Taubenheim und Frau Dr. Tiebes an der Veranstaltung im Frankfurter Literaturhaus teilgenommen – eine einmalige Möglichkeit. Normalerweise sehen wir die beiden Wissenschaftler:innen nur im Fernsehen, sodass es spannend war, sie in Person erleben zu dürfen.

Bezogen auf das Buch „Projekt Lightspeed“, geschrieben vom Financial-Times Journalisten Joe Miller, welcher das Ehepaar seit März 2020 begleitet hat, stellte die Moderation von der ZEIT sowohl persönliche als auch wissenschaftsbezogene Fragen. Dem Publikum wurden somit verschiedene Facetten der beiden gezeigt und ihr medizinischer Werdegang dargelegt.

Das von ihnen im Jahr 2008 mitgegründete Unternehmen BioNTech legt seinen Fokus eigentlich auf die Entwicklung und Herstellung von Immuntherapien zur patientspezifischen Krebsbehandlung. Forschungsschwerpunkt sind Medikamente auf mRNA-Basis. Nachdem der Ausbruch des neuen Virus SARS-CoV-2 Anfang 2020 bekannt wurde, schlug das Ehepaar Alarm und überzeugte BioNTech, das Projekt „Lightspeed“ zu starten. Ziel war es, möglichst schnell einen guten, wirksamen Impfstoff gegen das Virus herzustellen. Dies ist ihnen bekanntermaßen gelungen mit dem mRNA-Impfstoff BNT162b2, dem bisher wirksamsten Corona-Impfstoff. Dadurch haben sie dazu beigetragen, dass eine langsame Rückkehr des sozialen Lebens möglich wurde. Auf der Veranstaltung erzählten sie von positiven Rückmeldungen und ihrem sehr persönlichen Moment der Impfung.

Insgesamt boten uns Herr Şahin und Frau Türeci einen Einblick in ihre Motivation, in die Impfstoffentwicklung, persönliche Anekdoten, den aktuellen Wissensstand und Zukunftsaussichten. Mit ihrem ursprünglichen Antrieb aus Neugier und Überzeugung wollen die beiden mit dem von BioNTech in der Pandemie erzielten Gewinn weiterhin an Krebsmedikamenten basierend auf ihrer mRNA-Technologie forschen. Sie bleiben sich treu.

Leider mussten wir uns um 21 Uhr von ihnen verabschieden. Allerdings verließen die beiden Wissenschaftler:innen den großen Saal des Literaturhauses unter Standing Ovations.

Wir danken Herrn Prof. Dr. Şahin und Frau Dr. Türeci sowie dem Literaturhaus Frankfurt als Kooperationspartner der Freiherr-vom-Stein-Schule für diesen besonderen Abend! Dieser wird uns eine Weile in Erinnerung bleiben, da wir einiges lernen konnten und man nicht alltäglich Menschen begegnet, deren Forschungsergebnisse unseren Alltag derart stark beeinflussen.

Hana Ajdin, Q3

Virtueller Kuraray-Präsentationstag am 8. Juli 2021

PVAc, PVA & PVB – Kunststoffe mit hohem Alltagsbezug

Was viele nicht wissen, ist, dass in ihrem Shampoo und Duschgel der Kunststoff Polyvinylalkohol enthalten ist. Doch wie wird dieser Kunststoff beim Unternehmen Kuraray hergestellt, mit dem die Schule eine Kooperation hat? Und in welchen anderen Produkten finden er Verwendung?

Genau diesen Fragen und vielen anderen mehr sind wir zwei Wochen lang in Gruppen der Chemie-Leistungskurse von Frau Dr. Tiebes und Frau Grigoroudi der Q2 nachgegangen und haben unsere Ergebnisse in drei Vorträge zu verschiedenen Kunststoffprodukten von Kuraray zusammengestellt. Einige Fragen konnten wir basierend auf dem Unterrichtsstoff dieses Halbjahres beantworten, so die Reaktionsmechanismen zur industriellen Herstellung von Polyvinylacetat (PVAc), Polyvinylalkohol (PVA) und Polyvinylbutyral (PVB). Zu anderen Fragen waren intensive Recherchen notwendig.

In nicht Corona-Jahren können SchülerInnen der Leistungskurse in den Laboren des Unternehmens Kuraray im Industriepark Höchst ihre Rechercheergebnisse vorstellen und anschließend Versuche zur Herstellung dieser Polymere durchführen und hautnah industrielle Forschung und Entwicklung miterleben. Für uns „Corona“-SchülerInnen waren die Kuraray-Labortage in Präsenz in diesem Jahr nicht möglich, sodass wir anhand von zahlreichen Fotos und Videosequenzen einen Einblick in die praktische Umsetzung der Versuche erhielten. Um unsere Präsentationen vor Kuraray-Mitarbeitern vorstellen zu können, wurde ein virtuelles Format ausprobiert. Wir haben das Beste aus der Corona-Situation gemacht.

Am Donnerstag, den 8. Juli 2021, hielten wir zwischen 9.00 und 11.00 Uhr im Auditorium unsere Präsentationen über eine online-Konferenzplattform. In den Vorträgen stellten wir die industrielle Herstellung von Polyvinylacetat, Polyvinylalkohol und Polyvinylbutyral und deren Verwendung sehr detailliert vor. Wir waren sehr angespannt und fühlten uns unter hohem Erwartungsdruck.

Wir konnten sehr viel dazu lernen und hatten die Möglichkeit mit Experten aus dem Unternehmen Kuraray zu sprechen. Sehr gefreut hat uns, das positive Feedback der Experten zu erhalten. Besonders eignete sich das Projekt für uns SchülerInnen, um einen Einblick in die chemische Berufswelt zu erhalten.

Jetzt noch eine Antwort auf die Eingangsfragen: Kuraray stellt Polyvinylalkohol aus Polyvinylacetat her. Polyvinylalkohol findet weiterhin Verwendung für die Herstellung von Polyvinylbutyral, welches man in unserem Alltagsleben bspw. als Zwischenschicht von Windschutzscheiben findet.

Wir danken den virtuell Anwesenden von Kuraray, Frau Iliana Liontou, Herrn Dr. Florian Mummy und Herrn  Dr. Daniel Wenzlik, ganz herzlich, dass sie sich die Zeit für uns genommen und all unsere Fragen beantwortet haben. Es war eine riesige Bereicherung für uns, an der wir nicht nur chemisch gewachsen sind.

Zuletzt bedanken wir uns herzlich bei Frau Grigoroudi und Frau Dr. Tiebes, welche uns stets bei allen Fragen weitergeholfen haben.

Sara Watanyar, Q2

(Fotos: Maria Grigoroudi)

Elternvortrag „Mathematics makes the world go round!“ im Mathematik-Leistungskurs Q2

„Why should I study mathematics? Because it makes the world go round!“ Unter dieser Überschrift durfte sich der Leistungskurs Mathematik der Q2 von Herrn Diefenhardt am 7. Juli 2021 einen spannenden Vortrag über die angewandte Mathematik im Alltag verschiedener Berufsbilder anhören. Besonders im Vordergrund stand die lineare Algebra/analytische Geometrie, welche im Kurshalbjahr Q2 vertieft worden ist.

Der fachkundige Vortrag wurde von Herrn Cappello gehalten, welcher Kinder auf unserer Schule hat und im Rahmen der MINT-Elterninitiative ermöglicht. Er selbst ist mittlerweile ein Manager eines großen Konzerns, welche nicht nur in Deutschland Standorte besitzt, sondern weltweit. Somit wird auch durch internationale Kooperationen versucht, mathematische Problemstellungen gemeinsam zu lösen.

Deswegen war dieser Vortrag auch in englischer Sprache, um uns einen Einblick vom Alltag in einem internationalen Unternehmen verschaffen zu können.

Erklärt wurde uns die Mathematik durch ein Beispiel einer Produktionsplanung zweier Eissorten. Das Ziel war es, eine oder mehrere Gleichungen zu finden, die den größten Profit für das Unternehmen ermöglicht. Dabei mussten auch verschiedene Bedingungen berücksichtigt werden, wie, dass die produzierte Ware ≥ 0 sein muss etc.

Auch das die wirtschaftlichen Faktoren die Mathematik beeinflusst, wurde bei dem Beispiel noch einmal deutlich.

Für Fragen und Anregungen war Herrn Cappello jederzeit offen und war sehr erfreut über unser Interesse. Sein Ziel war es, uns klar zu machen, wie wichtig die Mathematik im späteren Alltag sein kann. Er wollte uns ermutigen, nach dem Abitur diesen Schritt zu gehen, da man wirklich auch talentierte und engagierte Schüler und Schülerinnen in diesen Bereichen sucht, um unseren Alltag überhaupt funktionieren lassen zu können.

Zum krönenden Abschluss gab es noch eine kleine Überraschung für uns alle – Eis für jeden! Einen besseren Abschluss hätte man nicht finden können, der noch thematisch so schön den Vortrag abgerundet hat.

Wir danken Herrn Cappello für diesen spannenden und inspirierenden Vortrag, der uns allen einen besseren Einblick sowohl in seinen Beruf als auch unseren möglichen späteren beruflichen Werdegang gewährleisten konnte.

Anastasija Marinovic, Q2

(Fotos: Doris Dörsam)

Elternvortrag „Traue keiner Statistik…“ im Mathematik-Leistungskurs

Unter der Überschrift „Statistik im Alltag“ bekamen die Abiturient:innen der Leistungskurse Mathematik zum Ende ihrer Kursphase einen fachkundigen Einblick in die Praxis der Statistik, einem Schwerpunktthema aus dem vorausgegangenen Unterricht. Nachdem ein bereits geplanter Vortrag von Frau Lindner, deren Kinder unserer Schule besuchen, pandemiebedingt abgesagt werden musste, konnte er nun Ende März in Form einer Videokonferenz stattfinden – als Beitrag der MINT-Elterninitiative. Frau Lindner hat Betriebswirtschaft/Volkswirtschaft mit Schwerpunkt Statistik studiert und hat jahrelange Berufserfahrung – insbesondere im Bereich Marktforschung.

Alltagsrelevante Themen rund um Corona – wie Daten zu Impfungen und Tests – wurden aus Sicht der Statistikerin analysiert, ebenso wie Datensammlungen zum Klimawandel. Näher beleuchtet wurden Fragen wie: Was bedeutet die Angabe, dass ein Impfstoff eine Schutzwirkung von 95,4% hat? Welche Rolle spielt die Auswahl der Stichprobe? Was ist bei den Folgerungen aus Testergebnissen zu beachten?
Anhand von aktuellen EU-Daten zu den Verursachern von Kohlenstoffdioxid-Emissionen wurde aufgezeigt, welch vielschichtige Zusammenhänge zur sachgerechten Interpretation von Statistiken zu beachten sind.

Darüber hinaus blickte in dem Vortrag immer wieder die Rolle der Statistik bzw. der Marktforschung in Unternehmen und Berufsperspektiven in diesem Bereich durch. Dieser Teil war für die Schüler:innen besonders interessant, mit Blick auf die Frage „Wie geht es weiter nach dem Abitur?“.

Wir danken Frau Lindner für diesen inspirierenden Vortrag, bei dem ihre eigene Begeisterung für die Statistik deutlich zu spüren war.

[Dör]

Elternvortrag zur Autoreifenherstellung im Chemie-Leistungskurs

Was haben Reifenentwickler und Konditoren gemeinsam?

Diese eher ungewöhnliche Frage und viele weitere hat Herr Böhner am letzten Freitag im Februar in einer Videokonferenz den Schüler:innen des Q4 Chemie LKs beantwortet.Coronabedingt konnte die Veranstaltung leider nicht in einem der Chemieräume stattfinden. Im Rahmen der MINT-Elterninitiative hat sich der Vater von zwei Kindern an unserer Schule bereit erklärt, den angehenden Chemiker:innen von seinem spannenden und abwechslungsreichen Berufsalltag zu berichten.

Am Anfang seines Vortrags stand der allgemeine Aufbau eines Autoreifens im Vordergrund und aus wie vielen Verbundstoffen er eigentlich besteht. In einem komplexen Prozessdiagramm wurde dann erläutert, wie viele verschiedene natürliche und künstlich hergestellte Stoffe für einen Reifen notwendig sind. Dass neben dem obligatorischen Naturkautschuk auch Siliciumdioxid in den meisten Gummimischungen enthalten ist, haben die wenigsten Schüler:innen gewusst. Herr Böhner verglich die Aufgaben eines Entwicklers für neue Gummireifen mit den Tätigkeiten eines Konditors. Je nachdem, welche Eigenschaften ein neuer Gummireifen bzw. der neue Lieblingskuchen haben soll, können beide Fachleute mit Hilfe der richtigen Rezeptur die Knetmasse und damit das Endprodukt in eine ganz neue Richtung lenken. Zur Überprüfung der neuen Gummirezeptur und damit einhergehend der neuen Reifen werden die unterschiedlichsten Messverfahren herangezogen. Das ist insofern interessant, weil Gummireifen zwei eher gegensätzlich Stoffeigenschaften mit ihrem viskoelastischen Materialverhalten vereinen.

Am Ende des kurzweiligen Vortrags haben die Schüler:innen des Chemie LKs die Chance genutzt und Herrn Böhner gezielt nach abiturrelevantem Expertenwissen aus seinem Berufsalltag befragt. Durch einen großen Applaus machten die Schüler:innen ihren Dank und ihre Wertschätzung deutlich.

Wir nehmen mit, dass dieser Elternvortrag eine blickfeldweitende und hochwillkommene Ergänzung des Fachunterrichts war. Herzlichen Dank!

[Mr, Foto pixabay]

Erstmalige Teilnahme an HEUREKA! Mensch und Natur 2020

Mitten in der Corona-Pandemie wurden Schülerinnen und Schüler der Stufe 6 klassenweise im NaWi-Unterricht in online-Konferenzen für ihre Leistungen beim bundesweiten HEUREKA!- Schülerwettbewerb „Mensch und Natur“ geehrt (Präsentation: Heureka_Siegerehrung2021). Die auf dem Foto gezeigten Sachpreise und Urkunden warten noch darauf, persönlich übergeben werden zu können.

Wir haben in diesem Schuljahr erstmalig an diesem bundesweiten Wettbewerb mit der kompletten Jahrgangsstufe 6 teilgenommen. Die über 140 Schüler und Schülerinnen stellten sich im Herbst – noch vor dem Lockdown – der Herausforderung eines 45minütigen Wissensquiz, bei dem zu insgesamt 45 interessanten, naturwissenschaftlichen Fragen die richtigen Antworten im Multiple-Choice-Verfahren gefunden werden mussten. Die Fragen betrafen den Menschen und seine Umwelt, Tiere und ihre Rekorde, aber auch chemische und physikalische Phänomene.

Wir freuen uns, dass zwei unserer Schüler es in die Landeswertung geschafft haben: Elia ist als Erstplatzierte in Hessen ausgezeichnet worden und Luca hat in Hessen Platz 3 erreicht.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gratulieren wir ganz herzlich zu ihren tollen Leistungen und nehmen mit, dass es ein gelungener Wettbewerb war, der motiviert hat, sich mit Fragen rund um Mensch, Natur und Technik zu beschäftigen. [Tie]

Weitere Information zum Wettbewerb unter www.heureka-wettbewerb.de (Online-Testquiz).

Mathematikwettbewerb 2020 – wir gratulieren!

Die Mathematikolympiade wendet sich an begabte Schüler*innen, die Spaß an interessanten und weit über den Schulstoff hinausgehenden Aufgaben haben.

Wir freuen uns sehr, dass sich in diesem Schuljahr in einer vierstündigen Arbeit drei Schüler mit hervorragenden Ergebnissen für die Landesrunde qualifizieren konnten:
Balthasar (5d), Nicolo (7b) und Nick (Q3).

Am 3. Dezember fand der jährliche landesweite Mathematikwettbewerb der 8. Klassen mit rund 100 teilnehmenden Schüler*innen an der Freiherr-vom-Stein-Schule statt.
Den dritten Platz teilen sich Henri (8c), Loreena (8a) und Anna (8c). Elia aus der 8d erreichte den zweiten Platz und Lorenzo G. aus der 8b ist Schulsieger.

Wir gratulieren allen Sieger*innen und wünschen ihnen viel Erfolg für die nächsten Runden.

CHALLENGE „Kristalle züchten“ in der Corona-Zeit

Im Chemieunterricht lernt man: Natriumchlorid, im Alltag als Speisesalz oder Kochsalz bekannt, kristallisiert in Würfelform.

So weit so gut.

Als Chemielehrerinnen wollten wir, dass die Schülerinnen und Schüler auch während der Zeit der Schulschließung aufgrund der Corona-Pandemie experimentieren können und das Auskristallisieren von Salzen am Beispiel einer Haushaltschemikalie einmal selbst beobachten können.

Im Heimexperiment in der Küche wurden von den Schülerinnen und Schülern der Stufe 9 aus Speisesalz viele würfelförmige Natriumchlorid-Kristalle hergestellt (Beispiel für einen Bericht, Antonia 9d). Die Herausforderung bestand auch darin, einen möglichst großen Natriumchlorid-Kristall zu erhalten.

Uns erreichten viele sehr schön fotografierte Kristallisierergebnisse. Einige davon sind hier zu sehen. Die Challenge „Wer züchtet den größten Natriumchlorid-Kristall?“ gewann

Servin aus der Klasse 9a (Zwillingskristall, Kantenlänge 6 mm).

Unter den weiteren Prämierten finden sich die Kristalle von Antonia (9d), Lars (9e), Melissa (9a), Natalija (9c), Selin (9b), Silina (9e), Simon (9c), Yasamin (9a).

Herzlichen Glückwunsch!

[Text: Tie, Fotos: Antonia, Melissa, Simon, Natalija, Lars, Silina, Yasamin, Selin, Servin, Fiona]