NaWi 5/6

NaWi-Unterricht in den Klassen 5 und 6


In den Stufen 5 und 6 wird der bisherige Biologieunterricht um die Naturwissenschaften Physik und Chemie ergänzt und bereichert. So kommen wir den Phänomenen unserer Umwelt umfassender auf die Spur.
Der Unterricht findet dreistündig statt und hat den Stellenwert eines Hauptfaches. Die Verknüpfung der drei Naturwissenschaften soll unseren SchülerInnen den Übergang vom Sachunterricht der Grundschule erleichtern und auf die differenzierten Fächer ab Klasse 7 vorbereiten. Ab Klasse 7 werden die Fächer Biologie, Chemie und Physik zweistündig und als Nebenfach unterrichtet.
Unser schuleigenes Curriculum für NaWi richtet sich nach den im Hessischen Kerncurriculum vorgegebenen Inhalten und Kompetenzen der drei naturwissenschaftlichen Fächer.

Im NaWi-Unterricht…
• lernen unsere SchülerInnen wissenschaftliches Handwerk kennen und planen Experimente (Welcher Forscherfrage will ich nachgehen, welche Vermutung überprüfen und wie gehe ich dazu vor?)
• üben sich unsere SchülerInnen im praktischen Umgang mit Versuchsmaterialien (Wie gehe ich richtig mit Geräten und Chemikalien um? Welche Sicherheitsregeln muss ich beachten?)
beobachten und dokumentieren unsere SchülerInnen ihre Experimente (Wie wird ein naturwissenschaftliches Protokoll erstellt?)
• üben wir gemeinsam das Schlussfolgern und Begründen und erlernen den Umgang mit der visuellen Darstellung von Ergebnissen (Wie lese und erstelle ich Diagramme?)
• betrachten wir Naturphänomene aus den verschiedenen Blickwinkeln von Biologie, Physik und Chemie und stellen weiterführende Fragen…!

Ein Beispiel aus dem Nawi-Unterricht der Klasse 5:

Eine scheinbar einfache Frage führt zu grundlegendem Erkenntnisgewinn über die Natur:
Was genau brennt bei der Kerze? Diese Forscherfrage steht am Anfang unserer Reise und ermöglicht vielfältige Gelegenheiten, einem Phänomen auf den Grund zu gehen.
Durch unterschiedliche methodische Vorgehensweisen und zahlreiche Experimente werden die SchülerInnen an die Erkenntnisse und Vorgehensweisen der Naturwissenschaften herangeführt.

Das Phänomen Feuer führt uns so bereits zu den Aggregatzuständen, dem Teilchenmodell, wir beobachten, messen und protokollieren und staunen immer wieder über die Vielzahl an weiteren Fragen, die sich bei der Beschäftigung mit dem scheinbar alltäglichen Phänomen einer brennenden Kerze ergeben.

Ist zum Beispiel die Kerze eigentlich ein Lebewesen oder nicht? Atmet sie nicht auch Sauerstoff und bewegt sich? Welche Antworten gibt uns die Biologie dazu?

So werden aus der Perspektive der drei Naturwissenschaften die Themen Pflanzen, Tiere, das Leben im Wasser, der Körper des Menschen im Laufe der zwei Jahre NaWi-Unterricht beleuchtet.

Ehrung »MINT – freundliche Schule«

Seit dem 15. November 2018 dürfen wir das Signet »MINT – freundliche Schule« führen. Unsere Erstbewerbung hat damit das anspruchsvolle 3-phasige Begutachtungsverfahren der Initiative »MINT Zukunft schaffen« erfolgreich durchlaufen. Nun gehören wir zu den 100 hessischen Schulen, die sich mit diesem Qualitätssiegel präsentieren dürfen.

In einem Festakt im Hessischen Landtag in Wiesbaden wurde am 15. November 2018 durch Mitglieder der Initiative »MINT Zukunft schaffen« die Auszeichnung »MINT – freundliche Schule« an Vertreter unserer Schule überreicht. Zu unserer großen Freude konnte Herr Dr. Robert Fuss diesen Feierlichkeiten als Ehrungspartner Kuraray Europe GmbH beiwohnen, mit dem uns eine langjährige Schul-Wirtschafts-Kooperation verbindet.

Die Vertreter der Ehrungspartner mit den Vertreterinnen der FvS [1. Reihe (v.l.n.r.): Dr. Robert Fuss (Kuraray Europe GmbH), Dr. Dominika Tiebes (FvS), Birgit Fischlscherer (FvS), Doris Dörsam (FvS), Thomas Michel (DLGI)]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durch die Auszeichnung der Initiative »MINT Zukunft schaffen«, die in Hessen unter der Schirmherrschaft von Kultusminister Prof. Dr. Lorz und der Kultusministerkonferenz steht, sind die vielfältigen Anstrengungen unserer Schule in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gewürdigt worden (MINT-Schwerpunkt). Seit diesem Schuljahr reicht der MINT-Bereich vom dreistündigen NaWi-Unterricht in Stufe 5 und 6 über geteilte Klassen im Experimentalunterricht Physik und Chemie in Stufe 7 bis hin zu einem durchgängigen MINT-AG-Angebot von Stufe 5 bis zur Q-Phase. Dies wird flankiert von Wettbewerbsteilnahmen, Exkursionen und der Zusammenarbeit in Kooperationen .

Das Gütesiegel stellt einerseits eine Anerkennung unserer erfolgreichen Arbeit dar, ist andererseits aber auch Verpflichtung und Ansporn für die Entwicklungsprozesse der kommenden Jahre. Unsere Aktivitäten im MINT-Bereich haben dabei vor allem zum Ziel, Neugierde auf wissenschaftlich-technische Fragestellungen zu wecken und Kompetenzen zu entwickeln, sowie den Heranwachsenden Grundkenntnisse und geeignete Orientierungshilfen in einer hochtechnisierten Welt mit auf den Weg zu geben.

[Text: Tie, Foto: Dr. Robert Fuss]

Pressemitteilung der Initiative »MINT Zukunft schaffen«

Initiative »MINT Zukunft schaffen«

Kuraray öffnet seine Labore für den Chemie-Leistungskurs

Der Leistungskurs Chemie von Frau Dr. Tiebes hatte kürzlich die Möglichkeit, an den Labortagen bei Kuraray teilzunehmen und dabei einen Einblick in die chemische Industrie bekommen zu dürfen.

Am Montag, den 28. Mai, wurden wir im Industriepark Höchst von mehreren Mitarbeitern der Kuraray begrüßt. Da wir uns bereits im Unterricht in die Thematik der Polymerchemie eingearbeitet hatten, um uns optimal auf die Labortage vorzubereiten, stellten wir ihnen erste Ansätze unserer Versuche vor.

Am nächsten Tag bearbeiteten wir im Industriepark, unter Anleitung der Laboranten, unsere Versuche. Diese erstreckten sich von der Herstellung von Polyvinylacetat und Polyvinylalkohol über die Acetalisierung von Polyvinylalkohol zu Polyvinylbutyral bis zur Herstellung von Filamenten für den 3D-Drucker.

Den Mittwoch, den 30. Mai, nutzten wir für die Vorbereitung unserer anstehenden Abschlusspräsentationen.

Am darauffolgenden Montag, den 04. Juni, waren wir bei Kuraray in Hattersheim zu Besuch. In unseren Abschlusspräsentationen präsentierten wir unsere Versuchsergebnisse und reflektierten viele neu gesammelte Erfahrungen.

Die Labortage haben uns die Möglichkeit geboten, einen erweiterten Einblick in die Thematik der Polymerchemie zu bekommen. Sie ermöglichten eine Abwechslung zum theoretischen Unterricht in der Schule und zeigten Berufsperspektiven in der chemischen Industrie auf.

Wir sind froh, dass Kuraray uns solche Einblicke ermöglicht hat!

[Bericht für den Leistungskurs Chemie: Nicolas Pauli (Q2), Foto: Susan Kolac-Lang (Kuraray)]

 

6. Präsentationswettbewerb „Säuren und Laugen – nicht nur ätzend“

Die Schüler/-innen aller 9. Klassen versammelten sich am Dienstag, den 29.05., im Auditorium, um ihre Klassenkameraden/-innen, welche vorher in den einzelnen Klassen bestimmt worden waren, bei ihrer Chemiepräsentation zu unterstützen. Das große Thema, das im Vordergrund stand, waren unterschiedliche Säuren und Laugen.
In einer spannend gestalteten Moderation wurden die Schüler von Selin Celil und Choel Porsch durch die drei Stunden geführt, sodass es nie langweilig wurde und immer lustig war.

Zudem gab es auch ein ziemlich eigenes Bewertungssystem. Neben den bereits bekannten Methoden, dass es aus jeder Klasse zwei Punktrichter/-innen gab, die die Referenten/-innen auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten, gab es in diesem Jahr auch eine kreative Methode, wie die Klasse die Präsentierenden besonders gut unterstützen konnte. Dazu wurden im Raum Lautstärkemesser verteilt, die die Dezibel des Applaus maßen. Je höher diese ausfielen, umso mehr Punkte bekam eine Klasse zusätzlich.

Am Ende setzte sich knapp, aber verdient, die 9c, repräsentiert durch die Schüler Vincent Bukal, Andrej Schneider und Nick Zobel, durch und konnte den Präsentationswettbewerb für sich entscheiden.

Es war ein spannendes Ereignis und eine schöne Abwechslung und wir danken alle Beteiligten dafür!

Dominik Kasalo, 9d

Regionalrunde „Chemie – die stimmt“ in Merseburg

Im ersten hessischen Teilnahmejahr an „Chemie – die stimmt!“ verbrachten die sechs hessischen Teilnehmer*innen, darunter ich, Eushra Shaheen, vier schöne und intensive Tage in Merseburg bei der Regionalrunde Ost.

Es begann am Dienstagmittag (12. Juni) mit der Fahrt vom Frankfurter Hauptbahnhof zum Merseburger Hauptbahnhof mit dem ICE, wobei wir Hessenteilnehmer uns kennenlernten. Vom Bahnhof fuhren wir dann zum Sky-Hotel und bereiteten uns auf die praktische und theoretische Prüfung in den nächsten Tagen an der Hochschule Merseburg vor.

Bei der praktischen Prüfung am Mittwoch wurden wir nach den Jahrgangsstufen getrennt in Teams eingeteilt, und wir führten zum einen eine Ascorbinsäure-Titration mit Iod durch und zum anderen eine Benzoesäure-Synthese. Anschließend mussten wir die Ergebnisse einer dreiköpfigen Jury vorstellen. Unsere fünfköpfige Gruppe erhielt den 2. Platz.

Am Donnerstag fand dann die  3½-stündige theoretische Klausur statt, welche später von Fachleuten ausgewertet wurde. Zwischendurch fanden informative Vorlesungen zu Farbstoffen und physikalischer Chemie und sportliche Aktivitäten, wie Volleyball, Tischtennis und Bowling statt.

Insgesamt brachte die Fahrt einen tieferen Einblick in die Chemie und in die schöne Stadt in Sachsen-Anhalt. Das Zusammentreffen mit Chemiebegeisterten aus Hessen und den anderen Bundesländern Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen war ein sehr interessantes Erlebnis.

[Bericht: Eushra Shaheen (E2), Fotos: Marco Dörsam]

25. Erfinderlabor: Hessens Wissenschafts-Nachwuchs forscht für die Zukunft

Nils Wegerich forschte beim 25. Erfinderlabor in Darmstadt zum Thema Organische Elektronik

Ausgewählte leistungsstarke Schülerinnen und Schüler aus ganz Hessen waren in diesem Jahr vom 16. bis zum 20. April nach Darmstadt eingeladen, um Einblicke in die spannende Zukunftstechnologie der organischen Elektronik zu erhalten. Vier Teams bestehen aus jeweils zwei Schülerinnen und Schüler bot sich die exklusive Chance, auf Augenhöhe mit Wissenschaftlern mit organischen Leuchtdioden und Solarzellen aus halbleitenden Materialien auf einem zukunftsträchtigen, interdisziplinären Forschungsfeld zu experimentieren.

Darunter auch Nils Wegerich (Q2) aus unserer Schule: „In das Erfinderlabor bin ich ohne konkrete Erwartungen gegangen. Insbesondere die Einführung in das Thema organische Elektronik bei der Firma Merck und die Vorlesung von Prof. Dr. Rehahn waren verständlich und ein perfekter Einstieg. Auch unsere Forschungstage an der TU Darmstadt waren trotz einiger experimenteller Rückschläge sehr interessiert und lehrreich. Insgesamt hat mich das Erfinderlabor also sehr positiv überrascht und ich würde es jedem interessierten Schüler weiterempfehlen.“

Es war eine besondere Woche in Darmstadt, die vom Zentrum für Chemie mit Sitz in Bensheim organisiert wurde. Das Herzstück bildete die dreitägige Forschungsarbeit in Laboren des Fachbereichs Makromolekulare Chemie der TU Darmstadt, die mit großem personellen und zeitlichen Aufwand – parallel zu den internen Forschungsprojekten – von einem Team um Prof. Dr. Rehahn unterstützt wurde. Hier erlebte der Wissenschaftsnachwuchs hautnah was forschen bedeutet. Der Zeitrahmen war straff, das interdisziplinäre Forschungsfeld mit materialwissenschaftlichen und elektronischen Problemstellungen anspruchsvoll. „Alle Achtung vor so viel geballter Motivation und Ausdauer“, bilanzierte Privatdozent Dr. Immel aus dem Arbeitskreis von Prof. Dr. Rehahn nach einer vollgepackten Woche. Dabei lernten die Teilnehmer auch noch das Weltunternehmen Merck aus der Nähe kenneVor über 150 Gästen aus Hochschule, Wirtschaft und Politik haben die Teams am Freitag ihre Forschungsergebnisse im lichtdurchfluteten Auditorium Atrium von Merck präsentiert. Selbstverständlich waren auch Lehrer und Schüler unserer Schule vertreten. Der Gastgeber Prof. Dr. Griesar sieht in den Jungforschern die „Stars von Morgen“ und gibt ihnen mit auf den Weg „Always stay curious! – Immer schön neugierig bleiben!“

[basiert auf der Pressemitteilung zum 25. Erfinderlabor „Organische Elektronik“ des Zentrums für Chemie]

„Chemie – die stimmt“ an der Freiherr-vom-Stein

Die zweite Runde des in diesem Jahr erstmalig in Hessen durchgeführten Wettbewerbs „Chemie – die stimmt“ wurde am
14. März 2018 unter Leitung von Herrn Dörsam (Landesbeauftragter Chemie-Olympiade) zu unserer großen Freude an unserer Schule ausgetragen. Zur Klausurenrunde kamen insgesamt 24 Schüler und Schülerinnen von verschiedenen Schulen in Hessen zusammen, die sich vorher durch das Lösen von Aufgaben zum Knobeln, Recherchieren und Experimentieren in der ersten sogenannten „Hausaufgabenrunde“ qualifiziert hatten.

In angenehmer und konzentrierter Atmosphäre wurden die jahrgangsspezifischen Aufgaben über einen Zeitraum von drei Stunden bearbeitet. Es musste neben chemischem Wissen die Fähigkeit zur Lösung kniffliger Fragestellungen unter Beweis gestellt werden. Es ging darum Spaß an der Chemie haben und sich mit Gleichaltrigen zu messen.

Direkt im Anschluss wurden die Klausuren korrigiert und ausgewertet.

Damit stehen die drei Besten jedes Jahrgangs bereits fest (Sieger der Landesrunden)! In Stufe 8 sind diese alle aus unserer Schule: Hana Ajdin, Paul Lindner und Matthias Schwetje. Der Wettbewerb endet für diese Jahrgangsstufe hier auf Landesebene. In den Klassenstufen 9 und 10 qualifizieren sich die jeweils besten drei für die nächste länderübergreifende Runde. Im Jahrgang 10 gehört Eushra Shaheen (E) aus unserer Schule hierzu. Sie erhält damit die tolle Gelegenheit, vom 12. bis 15. Juni an der Regionalrunde in Merseburg teilzunehmen und naturwissenschaftlich interessierte Schüler anderer Schulen näher kennenzulernen, sich mit ihnen auszutauschen und im Wettbewerb zu stehen.

Herzlichen Glückwunsch an alle teilnehmenden Schülerinnen und Schülern zu den erzielten Leistungen und den betreuenden Kolleginnen und Kollegen vielen Dank für das Engagement.

[Fotos und Bericht: Dr. Dominika Tiebes]

Mausefallenautorennen der 8. Klassen

Die Mädchenteams dominieren den Wettbewerb – in einem dramatischen 2. Durchgang setzt sich das Auto der 8c durch

Am 6. März 2018 traten wieder die besten Teams der 8. Klassen mit ihren Mausefallenautos gegeneinander an. Ein Gefährt entwickeln, das nur von einer gespannten Mausefalle angetrieben wird, möglichst weit fährt und außerdem noch schön anzusehen ist: Dies war auch dieses Jahr die Aufgabe im Projekt „Mausefallenauto“ des Physikfachbereichs.

Im Schatten der rotweißen Absperrhütchen fuhren die Autos von acht Teams im Foyer unserer Schule auf Weiten jenseits der 10-Meter-Marke. Schon im ersten Durchgang lieferten sich die Teams der Klassen 8a, 8b und 8c ein enges Rennen. Während ein Team sein Vehikel bereits nach dem ersten Durchgang zerstörte, nutzten die übrigen Teams die zweite Chance und steigerten ihre Weiten noch einmal beträchtlich. Mit 20,40 Metern gewann das Team Ceren B. / Salma L. /Beyza A. (8c) vor Mailin K. /Alba D. /Helena D’A. und Sophia M. /Alessia C. /Giorgia C. (beide 8b).

Herr Wälde nimmt Maß.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Obwohl der Vorjahresrekord von über 27 Metern nicht eingestellt werden konnte, zeigte sich Mitveranstalterin Frau Dr. Tiebes begeistert, über die Menge an hochwertigen Autos und über die kreativen Designs. So bewegte sich eine komplette Berglandschaft mit weidenden Kühen und Bäumen über die Fliesen des Foyers (s. Foto unten).

 

 Platzierung Teams Weite  
1 Ceren B. /Salma L. /Beyza A. (8c) 20,40 m
2 Mailin K. /Alba D. /Helena D’A. (8b) 16,30 m
3 Sophia M. /Alessia C. /Giorgia C. (8b) 16,00 m
4 Christopher B. /Karim H. /Ayoub B. (8a) 15,50 m
5 Christoph L. /Huy T. /Leonardo K. /Philipp B. (8c) 12,00 m
6 Hafsa Ö. /Shiva A. /Gözde G. (8a) 11,80 m
7 Felix M. /Bela S. /Mike O. (8e) 11,40 m
8 Ana M. /Vero L. /Madi K. /Alina P. (8c) 10,90 m
9 Muhammad A. /Eray A. /Dennis P. (8e) 9,80 m
10 Ben B. /Timm B. /Luis P. (8a) 6,20 m
11 Ilaria N. /Giulia P. /Johanna M. /Anna B. (8b) 4,50 m
12 Collins M. /Leo F. /Momo Y. (8e) 1,80 m

Die Siegerautos werden wieder – wie in den vergangenen beiden Jahren – in der Vitrine im Eingangsbereich ausgestellt.

[Fotos und Bericht: Olivier Franz]

Maker Club

NaWi und Technik. AG Angebot der Freiherr-vom-Stein-Schule.

STEAM statt nur STEM

Im angelsächsischen Sprachraum steht die Abkürzung STEM für: Science, Technology, Engineering and Mathematics und entspricht unseren MINT Angeboten aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

In beiden Fällen fehlt jedoch ein wichtige Faktor: Kreativität, in diesem Fall Kunst und Gestaltung. Wenn dieses “Fach” noch dazukommt wird aus der Abkürzung STEM dann STEAM: Mit Volldampf in eine neue Lernwelt

“Das Ziel von Makerspaces und Maker-Aktivitäten an Schulen ist, dass das traditionelle Handwerk, welches eher bei Berufsschülern präsent ist, wieder vermehrt in Gymnasien und höheren Bildungsinstitutionen Einzug hält. Von der „Aufwertung“ des Handwerks mit modernen digitalen Fabrikationstechnologien profitieren alle Schülerinnen und Schüler zugleich. Die traditionellen, eher theorie­­orientierten, höheren Bildungsinstitutionen fördern dadurch wichtige Kompetenzen der heutigen Zeit: Innovationsfähigkeit, Konstruktion, Kolla­boration, Projektmanagement, Problemlösekompetenz, Handwerk, Umgang mit digitalen Technologien, Umgang mit Misserfolgen (Blikstein, 2013; Martinez & Stager, 2013).

An der FvS wollen wir nicht mehr. Aber auch nicht weniger. Deshalb starten wir zum Schuljahr 2017/2018 mit einem neuen Angebot: Dem

Maker Club

Dort werden die NaWi AG der Jahrgangsstufe 6 und die Technik AG der Stufe 7 mit Schülerinnen & Schülern der Stufe 8 zusammengezogen und mit einem breiten Angebot an Projekten wird den SuS einen Zugang sowohl zu handwerklichem Grundwissen als auch Einblick in modernste Technologien vermittelt. Die von den Teilnehmern initiierten Projekte werden in 2 Räumen umgesetzt und in einem Zeitfenster von 4 Schulstunden am Stück können die Kinder zusammen mit 2 Betreuern ihre Ideen realisieren.

5. Präsentationswettbewerb „Säuren und Laugen – nicht nur ätzend!“

Am Dienstag, den 30.05.2017, waren nicht nur die Abiturientinnen und Abiturienten wegen der mündlichen Prüfungen aufgeregt. Auch den 9.Klässlern stand ein besonderer Anlass bevor: der diesjährige Präsentationswettbewerb zum Thema ,,Säuren und Laugen – nicht nur ätzend“.

Es traten die vier Klassen mit ihren jeweiligen Präsentationen gegeneinander an, die vorher von ihren jeweiligen Klassen nach wochenlanger Vorbereitung als Klassensieger gewählt worden sind. Die Reihenfolge wurde mit einem zum Thema passenden System ausgelost: Wer die Lösung mit dem niedrigsten pH-Wert bekam, musste anfangen. Begonnen wurde das Ganze mit dem Thema „Ammoniak“, welches von der 9c, Hafssa Achourak und Souhaila Ouerdani, präsentiert wurde. Danach kam die 9b mit Fiona Cull und Amelie Henjes und mit dem Thema „Kalk – Ursache für Wasserhärte und Tropfsteinhöhlen“. Darauf folgend bekamen wir eine erneute Präsentation über das Thema „Ammoniak“ von der 9d mit Mabrouka Saied, der französischen Austauschschülerin Clémentine Serre und Ana Vazquez Madueira zu hören. Als letztes kam die 9a mit dem Thema „Kohlensäure und Kohlenstoffdioxid“ von Maryam Ayoub, Cherie Cobb und Chiara Dujardin. Bei der Wertung flossen die Wertungen einiger ausgewählter Schülerinnen und Schüler, der Lehrer und der mit einem Messgerät gemessene Lautstärkepegel während des Beifalls ein.

Als Gewinnerinnen kamen Fiona Cull und Amelie Henjes mit ihrer mitreißenden, fachlich fundierten und interessanten Präsentation hervor. Das Event war für uns alle spannend und auch sehr erfolgreich zugleich!

Aleksandar Radojkovic (9a)