Frankfurt schreibt!

Der große Diktatwettbewerb der Polytechnischen Gesellschaft in Zusammenarbeit mit

  • dem Staatlichen Schulamt für die Stadt Frankfurt am Main,
  • der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung,
  • der FAZ,
  • hr2 Kultur
  • dem Duden und
  • der Dr. Marschner Stiftung

Natürlich schreibt die Freiherr-vom-Stein-Schule mit und sucht  Schüler der Oberstufe, Lehrer und Eltern, die das Schlussdiktat mitschreiben. ( Keine Sorge – jeder korrigiert seinen eigenen Text! )

Trainieren können alle bis zum 2. Dezember mit dem  sehr guten Übungsmaterial unter

www.frankfurt-schreibt.de

Über alles Weitere halten wir Sie auf dem Laufenden.

Informationsabend: “Gymnasium – und jetzt?!”

Am 27.10.11 findet um 19:30 im Auditorium unserer Schule eine Informationsveranstaltung für zukünftige 5-Klässler statt. Unter dem Titel „Gymnasium – und jetzt?!“ stellen die Schulleitung,  Mitglieder des Kollegiums sowie Mitglieder der Schülervertretung verschiedene Aspekte unserer Schule dar. Im Anschluss stehen wir unseren Gästen – auch in persönlichen Gesprächen – für Fragen zur Verfügung. (sft/wge)

Ausflug zur TU Darmstadt der beiden Mathe-Leistungskurse der Q1/2

Die beiden Mathe-Leistungskurse des Freiherr-vom-Stein Gymnasiums haben am 28.09.2011 einen Tag an der TU Darmstadt verbracht. Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung des Computational Engineering (CE) Studiengangs, fand ein Kurzvortrag zu diesem Thema statt. Nach kurzer Ruhepause und einem gemeinsamen Mittagessen in der Universitätsmensa erwartete uns auch schon kurze Zeit danach eine Vorlesung bezüglich Mathematik. Die vier Kurzvorlesungen umfassten verschiedene Themengebiete, darunter auch Primzahlen und Statistiken.
Am Ende eines lehrreichen und spannenden Tages, erreichten die Schüler glücklich und motiviert den Südbahnhof.

4. Forum Jugendlicher aus Polen & Deutschland

Das 4. Forum Jugendlicher aus Polen und Deutschland fand vom 10. September bis zum 17. September 2011 in Lodz und Krakau unter dem Motto: „Erinnerung baut die Zukunft“ statt.

Unsere Schule beteiligte sich zum ersten Mal an dieser alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung. Dafür flogen fünf Schüler aus der E-Phase gemeinsam mit dem betreuenden Lehrer, Herrn Pieknik, nach Polen. Sie erlebten eine Woche voll mit Projekten, Besichtigungen und anderen integrativen Aktivitäten, die unter der Devise„Toleranz, Akzeptanz und Faszination!“ standen.

Insgesamt nahmen circa 90 Schüler und Schülerinnen an dem Forum teil, etwa die Hälfte der Teilnehmenden kam aus polnischen Schulen, aus Krakau, Breslau, Lodz und Lublin, die andere Hälfte kam aus deutschen Schulen, aus Leipzig, Ahrweiler, Stuttgart und aus der Freiherr-vom-Stein-Schule, Frankfurt. Die ersten drei Tage dieser Woche wurden in Lodz, die restlichen Tage in Krakau verbracht. Die teilnehmenden Jugendlichen waren in Jugendherbergen untergebracht, welche neben zwei Schulen auch immer wieder die Ausgangspunkte der Tagesaktivitäten waren. Die Schüler und Schülerinnen sollten sich untereinander kennen lernen, und dadurch lernen, Menschen aus anderen Nationen und Kulturen ohne Vorurteile  zu begegnen, so das zu Beginn  des Forums selbsterklärte Ziel der Veranstalter. Hierbei wurde allerdings häufig von nationalen Kulturen, die sich zwar gegenseitig beeinflussten, aber durch ihren nationalen Charakter „einzigartig“ blieben, ausgegangen.

Um dieses Ziel zu erreichen, gab es im relativ stringenten Programm neben den historischen Stadtbesichtigungen und Vorträgen, die meistens in polnischer Sprache gehalten von einem Dolmetscher ins Deutsche übersetzt wurden, immer auch integrative Abendveranstaltungen. So wurde versucht, durch einen Diskobesuch, eine Tanzstunde, in welcher den Teilnehmern ein jüdischer Tanz beigebracht wurde, durch ein Konzert mit jüdischer Musik sowie durch Grillabende das Eis zwischen den polnischen und den deutschen SchülerInnen zu brechen und die durch die Sprachbarrieren bedingten Verständigungsschwierigkeiten zu überwinden. Den Großteil der gemeinsam verbrachten Zeit allerdings nahmen sogenannte „Werkstattarbeiten“ ein, hier erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler in gemischten Gruppen selbstständig Präsentationen zu verschiedenen Themen. Es wurde in die Krakauer Küche eingeführt, eine Gruppe besuchte den jüdischen Friedhof in Lodz und stellte daraufhin jüdische Nekropole vor, Umfragen zu verschiedenen Themen wurden in den Städten Lodz und Krakau durchgeführt sowie einiges weitere mehr.

Die meisten Tage liefen ähnlich ab, es begann mit dem Frühstück, danach fuhr man mit Reisebussen, die während der ganzen Woche das Hauptverkehrsmittel waren, zu einer Führung oder einem Vortrag, zum Beispiel einer Führung durch das jüdische Viertel Krakaus. Im Anschluss daran begannen die Werkstattarbeiten in den Gruppen, die bis zum Mittagessen andauerten. Nachmittags gab es entweder Präsentationen der fertiggestellten Arbeiten oder die Gruppenarbeiten wurden fortgesetzt. Zwischendurch gab es auch freigestaltbare Zeit, die in den Innenstädten verbracht werden konnte. Nach dem Abendessen, bei dem wieder alle Teilnehmenden zusammenkamen, fanden dann die Abendveranstaltungen statt.

Am letzten offiziellen Tag wurden in den Räumen des Krakauer Stadtparlaments die Ergebnisse der Woche zusammengefasst und begleitet von den Reden einiger Schirmherren die Veranstaltung abgeschlossen.

Von einigen Mängeln abgesehen, wie zum Beispiel dem Essen, welches von fast allen Teilnehmern als Zumutung empfunden wurde, oder wie manche Werkstattarbeiten, deren Aufgabenstellungen schlecht durchdacht waren, bleibt alles in allem eine sehr schöne Reise in Erinnerung der Teilnehmer.

Die Beteiligung unserer Schule an solchen Projekten ist in jeder Hinsicht zu begrüßen, da hier Schülerinnen und Schülern der Einblick in verschiedenste Auseinandersetzungen ermöglicht werden kann. (Ivo Eichhorn)

Bericht im polnischen Fernsehen: http://www.tvp.pl/lodz/aktualnosci/spoleczne/polacy-i-niemcy/5250089

Berührungspunkte JAZZ

Exkursion der 7c in die Centralstation Darmstadt

Jazz ist elitär? Jazz findet wenig junge Zuhörer? Über Jazz lässt sich nicht reden? Nun, das Jazzquartett „sublim“ mit Ihrer Frontfrau und der in Polen geborenen Saxofonistin Angelika Niescier sprachen andere Töne.

Die Klasse 7c besuchte am 29.09.2011 im Rahmen des 12. Darmstädter Jazzforum mit dem Motto „Jazz – Schule – Medien“ ein (Gesprächs-) Konzert der besonderen Note in der Centralstation Darmstadt. Das Publikum bestand aus Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulen unterschiedlichen Alters. Angelika Niescier verstand es gut, das junge Publikum in die Welt der Interaktion und Improvisation zu führen, mit Tönen und Worten. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7c konnten sich mit Fragen kaum zurückhalten, ist das Thema „Jazz, Pop, Rock“ doch auch gerade Gegenstand des Musikunterrichts. Umso lebendiger erschien daher ein Konzert zum Anfassen, das keineswegs der leichten Muße gewidmet war. Angelika Niescier schaffte dennoch akustische und emotionale Berührungspunkte für junge Menschen, deren musikalische Welt vermutlich ganz anders aussieht und dennoch grundsätzlich offen ist für neue und unentdeckte Impulse.

Einen besonderen Dank gilt A. Niescier für das Noten- und Musikmaterial aus eigener Feder, das sie der Klasse 7c zu analytischen Zwecken frei zur Verfügung stellt. Sicher ist damit aber auch, dass der Spaß, sich dieser Musik im Kleinen selbst praktisch zu nähern, weitere Berührungspunkte schafft. [Sc]

Weitere interessante Informationen:

http://www.angelika-niescier.de

http://www.jazzwissen.de

http://www.jazzinstitut.de