Oper für junge Ohren
Die verkaufte Braut
Am vergangenen Montag (28.März) fand im Auditorium der FvS-Schule eine einstündige Aufführung von Friedrich Smetanas komischer Oper „Die verkaufte Braut“ in einer Fassung für Kinder statt.
Marie, ein hübsches und temperamentvolles Bauernmädchen, ist außer sich – Ihre Eltern wollen sie mit Wenzel, dem Sohn eines reichen Bauern, verheiraten, obwohl sie den überhaupt nicht mag. Und Hans, den sie eigentlich liebt, scheint das gar nicht zu interessieren…
Die „Junge Oper München“ – die bei uns schon einmal mit „Hänsel und Gretel“ zu Gast war – präsentierte Smetanas Oper für alle fünften Klassen der Freiherr-vom-Stein-Schule.
Das Ensemble hat unter der Leitung von Prof. Thomas Gropper (München) Friedrich Smetanas witziges und temporeiches Stück für kleine Musikfreunde eingerichtet. Statt mit großem Symphonieorchester und Volkschören standen die einzelnen Figuren im Mittelpunkt. Dabei wurden die Schülerinnen und Schüler an einigen Stellen der Oper mit einbezogen und angesprochen.
Wir von der Fachschaft Musik und die Schülerinnen und Schüler der FvSS danken dem Ensemble sehr herzlich für die kurzweilige Opernvorführung und freuen uns schon jetzt auf weitere spannende Projekte mit der „Jungen Oper München“.
Impression – Berlinfahrt vom 28. Februar bis zum 04. März 2011
Berlin, 28. Februar 2011. Nach vier Stunden voller Ungeduld und doch zugleich von Euphorie geprägter Zugfahrt kamen wir endlich am Berliner Hauptbahnhof an. Auf allen Gesichtern der 66 Freiherr-vom-Stein-Schüler war Neugierde zu lesen, während überall spannungsgeladenes Murmeln zu hören war. Wie sich nach fünf aufregenden und sonnigen Tagen herausstellte, wurden unsere Erwartungen übertroffen. Diese Berlin-Fahrt hat nicht nur unsere Teamfähigkeit und unseren Zusammenhalt gestärkt, sie war sowohl in historischer, politischer als auch in kultureller Hinsicht lehrreich.
Nachdem wir uns am Montag in dem Tagungshaus „Alte Feuerwache“, das in der Mitte von Kreuzberg liegt, eingerichtet hatten, unternahmen wir eine Stadtrundfahrt mit dem Bus, um einen ersten Eindruck von Berlin zu gewinnen. Dabei besichtigten wir unter anderem den Alexanderplatz und den Kurfürstendamm, die zu den wichtigsten Einkaufstraßen Berlins gehören und das älteste Wohngebiet Berlins: das Nikolaiviertel mit dem zentralen Bauwerk, der Nikolaikirche. Wir fuhren aber auch über den Potsdamer Platz, der als „Neues Berlin“ bezeichnet wird und bei vielen Touristen sehr beliebt ist. Nachdem wir uns orientieren konnten, durften wir natürlich auch in kleineren Gruppen selbständig Berlin erkunden.
Am darauffolgenden Tag besuchten wir die Hessische Landesvertretung in Berlin und hatten eine Verabredung mit einem Hessischen Landtagsabgeordneten, dem wir Fragen stellen durften. So erfuhren wir beispielsweise, dass die Funktion der Landesvertretung darin besteht, die Interessen von Hessen in Berlin zu vertreten und dabei politische Themen sowohl im Bundestag als auch im Bundesrat zu beobachten und mitzugestalten. Des Weiteren hat die Landesvertretung auch eine repräsentative Funktion, indem zum Beispiel Hessens Vorzüge bei Ausstellungen und Veranstaltungen dargestellt werden.
An einem anderen Tag hatten wir eine Führung durch die Gedenkstätte des ehemaligen „Stasi“-Gefängnisses in Hohenschönhausen und erfuhren, wie politische Gefangene inhaftiert und auf schrecklichster Art und Weise gefoltert wurden.
Des Weiteren besuchten wir zahlreiche Museen, wie zum Beispiel das Pergamon Museum und das Jüdische Museum, deren Ausstellungen sehr interessant und ansprechend gestaltend sind.
Ferner besuchten wir an einem Abend das „Bertolt Brecht“ Theater und sahen uns das Stück „Andorra“ von Max Frisch an. Auch dieser Besuch fand bei allen Schülerinnen und Schüler Gefallen, da die Atmosphäre in diesem edlen Gebäude ausgezeichnet war und die Vorstellung sehr gut umgesetzt wurde.
Mein persönlicher Favorit ist dagegen der Besuch im Reichstag, der die meistbesuchte Sehenswürdigkeit in Berlin darstellt. Im „Großem Sitzungssaal“ wurde uns von der Geschichte, Bedeutung und Funktion des Reichstags erzählt. Daraufhin führten wir ein Gespräch mit einem Abgeordneten und durften schließlich auch die gläserne Kuppel besichtigen. Ein Besuch im Reichstag ist absolut empfehlenswert, da die Größe und Ausrichtung überwältigend sind.
Am Ende der fünftägigen Berlinfahrt waren sich alle Schülerinnen und Schüler einig, dass sie die Fahrt jederzeit wiederholen würden, da Berlin einerseits noch viel mehr Sehenswertes bereit hält und andererseits diese Fahrt durch das angenehme Beisammensein der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte viel Spaß bereitet hat.
Frankfurt, den 05.03.2011
Nataša Rajković
Schulsanitätsdienst
Die FvS hat einen Schulsanitätsdienst
Seit Februar dieses Jahres hat der Schulsanitätsdienst (kurz: SSD) den Betrieb aufgenommen, d.h. derzeit zehn Schüler und Schülerinnen der Klassenstufen 8 und 9 kümmern sich, im täglich wechselnden Schichtdienst, um medizinische „Notfälle“. Das Projekt SSD wurde von Herrn Herold schon im letzten Jahr initiiert, bis zum ersten „Einsatz“ brauchte es jedoch eine gewisse Zeit, da jeder am SSD interessierte Schüler zuerst einen zweitägigen Erste- Hilfe Kurs des Roten Kreuzes absolvieren musste, um auch fachlich gerüstet zu sein für die kommenden Aufgaben.
Die Schulsanitäter arbeiten täglich rotierend in Zweier-Teams. Der „Arbeitstag“ eines SSDlers beginnt mit der Abholung eines Pagers im Sekretariat, über den er oder sie jederzeit erreichbar ist. Im Falle einer Meldung begeben sich die Sanitäter in den mit medizinischen Hilfsmitteln wie Verbänden, Kompressen und Pflastern ausgestatteten Sanitätsraum gegenüber des Sekretariats, um dort den „Patienten“ zu versorgen oder weitere Hilfe zu organisieren. Der Reiz des SSD besteht zum einen darin, Verantwortung übernehmen zu können und dabei die in Kursen angeeigneten Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Praxis anzuwenden. Zum anderen bietet das Rote Kreuz als Schirmherr des SSD für alle Mitglieder regelmäßige, kostenlose Fortbildungsangebote. So haben einige der Schulsanitäter sich bereits im Bereich „Sportverletzungen“ weiter bilden lassen. Zu guter Letzt macht sich eine Bescheinigung über die Teilnahme am SSD natürlich auch gut im Zeugnis und Lebenslauf.
Wer sich für den SSD interessiert, kann sich jederzeit an Hr. Herold wenden.
Regionalverbundwettbewerb „Jugend debattiert“
Am 16.02.2011 fand an unserer Schule der Regionalverbundwettbewerb „Jugend debattiert“ statt. Teilnehmende Schulen waren die Bettinaschule, die Schillerschule, das Heinrich-von-Gagern-Gymnasium und wir, die Freiherr-vom-Stein-Schule. Die spannenden Debatten zu Themen wie „Soll die Wildtierhaltung in Privathaushalten bundesweit verboten werden?“ oder „Sollen Schutzimpfungen für Kinder in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben werden?“ sollten ihre Sieger haben: Amina Kahrimanovic (Sek I) belegte im Finale den 4. Platz, Anna Matern (Sek I) den 3. Platz. Markus Matern (Sek II) gratulieren wir herzlich zum 1. Platz der Sekundarstufe II, er wird unsere Schule beim Landeswettbewerb vertreten und vorher ein Rhetorikseminar besuchen. Wir drücken weiterhin beide Daumen und wünschen gute und interessante Debatten.
Ein dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Frau Rumpf, die sich sehr viel Mühe mit der Organisation des Wettbewerbs gegeben hat. Auch allen Juroren und Zeitwächtern möchten wir herzlich für ihr Engagement danken.



