Säuren und Laugen – nicht nur ätzend!
Die Schüler/-innen aller 9. Klassen versammelten sich am Dienstag, den 29.05., im Auditorium, um ihre Klassenkameraden/-innen, welche vorher in den einzelnen Klassen bestimmt worden waren, bei ihrer Chemiepräsentation zu unterstützen. Das große Thema, das im Vordergrund stand, waren unterschiedliche Säuren und Laugen.
In einer spannend gestalteten Moderation wurden die Schüler von Selin Celil und Choel Porsch durch die drei Stunden geführt, sodass es nie langweilig wurde und immer lustig war.
Zudem gab es auch ein ziemlich eigenes Bewertungssystem. Neben den bereits bekannten Methoden, dass es aus jeder Klasse zwei Punktrichter/-innen gab, die die Referenten/-innen auf einer Skala von 1 bis 10 bewerteten, gab es in diesem Jahr auch eine kreative Methode, wie die Klasse die Präsentierenden besonders gut unterstützen konnte. Dazu wurden im Raum Lautstärkemesser verteilt, die die Dezibel des Applaus maßen. Je höher diese ausfielen, umso mehr Punkte bekam eine Klasse zusätzlich.
Am Ende setzte sich knapp, aber verdient, die 9c, repräsentiert durch die Schüler Vincent Bukal, Andrej Schneider und Nick Zobel, durch und konnte den Präsentationswettbewerb für sich entscheiden.
Es war ein spannendes Ereignis und eine schöne Abwechslung und wir danken alle Beteiligten dafür!
Dominik Kasalo, 9d
Zu Besuch im Historischen Museum
Diesen Mittwoch besuchte der Geschichtskurs der Q2 zusammen mit Frau Ladikos den erst vor einem halben Jahr eröffneten Neubau des Historischen Museums Frankfurt. Nachdem vor Ort zuerst einige Gruppenfotos geschossen wurden, fing auch schon direkt die Führung durch das Museum an.
Los ging es mit der sogenannten „Schneekugel“, in welcher man acht verschiedene Modelle von Frankfurt bewundern konnte. Jedes davon zeigt eine andere typische Eigenschaft, die oft mit der Stadt verbunden wird. Unter anderem kann man sich „Frankfurt … die kriminelle Stadt“, „Frankfurt … die Geldstadt“ oder „Frankfurt … die heimliche Hauptstadt“ ansehen. Danach ging es weiter mit der eigentlichen Ausstellung, von der wir zwei der drei Stockwerke gezeigt bekommen haben. Da wir im Unterricht gerade das Thema Nationalsozialismus behandeln, lag der Fokus der Führung ebenfalls darauf. Hauptsächlich ging es um Frankfurt in den Jahren von 1933 bis 1945. Anhand einiger Gemälde aus dieser Zeit wurden uns verschiedene historische Zusammenhänge und Ansichten der Bürger nochmal genauer erklärt. Besonders interessierten uns zwei Modelle der Frankfurter Altstadt – eins zeigte Frankfurt während der Zeit der Weimarer Republik, eins nach der Zerstörung während des Zweiten Weltkriegs – und wir stellten gerne Fragen. Wir erfuhren auch viel über das alltägliche Leben zu der Zeit, was uns an individuellen Beispielen verdeutlicht wurde. Darunter war auch Anne Frank, die bis zu ihrem fünften Lebensjahr in Frankfurt gelebt hat. Später ging es noch um verschiedene Mythen der NS-Zeit, wie zum Beispiel die Verminderung von Arbeitslosigkeit durch die Reichsautobahn, welche in Wirklichkeit gar nicht so gestimmt haben und auch oft nach 1945 nicht wirklich aufgeklärt worden sind. Beendet wurde die Führung mit einem Gemälde einer Bücherverbrennung auf dem Römerberg.
Nach der offiziellen Führung hatten wir noch Zeit, selbstständig das Museum zu erkunden. Insgesamt kam die Exkursion bei den meisten sehr gut an und einige würden das Historische Museum Frankfurt gerne wieder besuchen.
Sonja Lührsen, Q2
Frühlingskonzert 2018 – Bildimpressionen
Frühlingskonzert vom 17. Mai 2018
[Fotos: Kö]
Geschichte vor Ort: Zu Besuch auf der Saalburg
Vergangenen Mittwoch um 10 Uhr ging es mit der S5 los Richtung Bad Homburg, von wo wir direkt mit einem Bus zur Saalburg, einem früheren Römerkastell, gefahren sind. Dort angekommen schauten wir uns um und Frau Ladikos meldete uns an. Zum Start fragte uns unsere Führerin zunächst, an was wir überhaupt denken würden, wenn wir an Rom denken und dann ging es auch schon los. Wir wurden als erstes in die Principia geführt. Dort wurde uns eine Übersichtskarte aller Provinzen von Rom, einschließlich des Verlaufs des Limes – der Grenze zwischen dem Römischen Reich und Germanien – und des Standortes der Saalburg, gezeigt. Außerdem befanden sich dort farbenfrohe Gedenksteine. In einem Nebenraum, in welchem die Standarten der römischen Legionen zu sehen waren, zeigte uns die Führerin ein Bild von einer römischen Kaiserfamilie und erzählte uns dazu eine spannende Geschichte. Dann wurden wir in einen großen Saal geführt, wo man früher wichtige Reden hielt und außerdem konnte man zwei Holzsäulen sehen, die die Römer zum Üben für den Schwertkampf benutzt haben. Als nächstes hat die Führung uns interessante Überreste eines Häuschen gezeigt, wo man ganz genau erkennen konnte, wie die Fußbodenheizung früher funktionierte. Danach wurden wir in eine nachgebildete Küche geführt, wo die Römer ihr Essen selber vorbereitet hatten. Gleich nebenan gab es die Werkstatt, wo wir sehen konnten, wie früher z. B. Schuhe oder Spangen und Messergriffe hergestellt wurden. Dort verließ uns auch unsere Führung und wir hatten noch Zeit uns allein umzuschauen. Wir sahen z. B. eine Nachbildung eines Zimmers der Soldaten, die dort stationiert waren. Kurz vor dem Gehen haben wir Souvenirs geholt und dann ging es auch schon wieder zurück zur Schule, wo unser Ausflug zur Saalburg endete.
Amina Akca und Selin Asagidere, 7b





















