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Amnesty International an der FVS
Am Mittwoch, den 10. Dezember kam die E1 erwartungsvoll in der 3. und 4. Stunde im B129 zusammen, um von Monika Wittkowsky und Dr. Vedrin Sahovic zu erfahren, wie Amnesty International durch ihre Arbeit die Einhaltung der Menschenrechte sichert.
Sie stiegen mit der Erklärung von Menschenrechtsverstößen ein. Interessant zu erfahren war, welche Taten gegen Menschenrechte verstoßen und welche es eben nicht tun. Der springende Punkt ist dabei eben nicht die Tat oder wer es tut. Es ist, ob es von dem Staat aus einer Regelung gibt, die einen Menschen schützt, falls dieser verletzt werden sollte.
Schließlich stellten sie uns die 30 Forderungen des Amnesty International vor. Diese sollten sicherstellen, dass die Menschenrechte eingehalten werden. Sie meinten auch, dass die Umsetzung dieser Forderungen den Weltfrieden bringen könnte.
Das Problem ist nur, dass zwar die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte 1948 von fast allen Ländern unterschrieben wurde, doch manche Länder sich nicht an die Regeln halten. Auch in der heutigen Zeit werden gegen Menschenrechte verstoßen. Zum Beispiel in Afghanistan, wo Frauen das Recht auf Bildung verwehrt wird. Dadurch, dass es dort die Reglung gibt, dass nur Frauen andere Frauen medizinisch behandeln dürfen, könnte es sein, dass Frauen dort keine legale medizinische Behandlung mehr bekommen.
Das ist nur eins von vielen Fällen, wo Menschenrechte noch immer klar verstoßen werden. Eine Organisation, wie Amnesty, der Druck macht, wird also dringend gebraucht. Vor allem, weil Amnesty eine NGO-Organisation ist, was bedeutet, dass sie nicht von der Regierung abhängig ist, was sie vertrauenswürdiger macht.
Sie klärten uns auch über die zwei Hauptgruppen der Menschenrechte auf. Die eine Gruppe besteht zum Beispiel aus den bürgerlichen und politischen Rechten. Dazu gehört die Meinungsfreiheit und das Recht, in der Politik mitzuwirken. Auf der anderen Seite gibt es die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte. Dazu gehört zum Beispiel das Recht auf Bildung, auf ein gesundes Leben, auf einen Platz im Arbeitsmarkt und überhaupt den Anspruch auf die Rechte.
Der Vortrag wurde perfekt abgerundet, mit Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. Eine Art, die genannt wurde, war der Briefmarathon. Da geht es darum, dass viele Menschen Briefe an die Regierung schreiben, um mit dieser Art von Druck, Unrecht zu beenden, was auch oft erfolgreich ablief. Uns wurden sieben Fälle in Form von Videos gezeigt, bei denen der Briefmarathon noch läuft. Am Ende durften wir auch selbst Petitionen für die Gerechtigkeit der Menschen aus den Videos unterschreiben. Das war sehr schön und hat das Gefühl übermittelt, dass auch wir etwas tun können.
Und das können wir. Wir haben jedes Recht dazu.
Wir bedanken und herzlich bei Monika Wittkowsky und Dr. Vedrin Sahovic, weil sie uns darauf aufmerksam gemacht haben, dass wir weiter für die vollständige Umsetzung der Menschenrechte kämpfen müssen, was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte.
Sumaiya Shaznin, E1
Bundesweiter Vorlesetag an der Freiherr-vom-Stein-Schule
21.11.25 Bundesweiter Vorlesetag; Lesung „Der Tag an dem ich sterben sollte“ von Said Etris Hashemi
Stellt euch vor, ihr wärt an einem öffentlichen Ort, und plötzlich platzt ein Mann mit einer Waffe herein und beginnt, wild herumzuschießen. Genau das ist am 19.02.2020 in Hanau passiert. Beim Anschlag in Hanau hat ein Mann neun Menschen aus rechtsextremen Motiven umgebracht.
Am Freitag, den 21. November 2025, hat sich einer der Überlebenden des Anschlags, Said Etris Hashemi, freundlicherweise dazu bereiterklärt, die E-Phase über den Anschlag aufzuklären und uns seinen Bestseller „Der Tag, an dem ich sterben sollte“ vorzustellen. So fand sich die E-Phase in der 3./4. Stunde im Auditorium zusammen, um seinen Worten zu lauschen.
Bevor er kam, leitete Monika Wittkowski, die Sprecherin von Amnesty International für den Bezirk Frankfurt, die Veranstaltung ein. Sie erklärte, dass Straftaten mit rechtsextremistischen Motiven über die Jahre zugenommen haben und wie Rechtsextremismus unsere Gesellschaft beeinflusst. Damit bildete sie eine perfekte Einleitung für das, was danach kommen würde.
Anschließend betrat Hashemi die Bühne und stellte sich uns vor.
Er begann zu erzählen, dass er selbst bei dem Anschlag verletzt wurde, im Koma lag und seinen Bruder verloren hatte.
Diese Belastung war schwer für ihn, und er tauchte ein Jahr lang unter. Dann beschloss er jedoch, dass er sich durch den Anschlag nicht das Leben nehmen lassen wollte. So gründete er zusammen mit anderen Angehörigen der Opfer die Initiative „19.02.2020“.
Er las aus seinem Buch vor, in dem die vier Forderungen aufgelistet sind, die sie direkt am Anfang formuliert hatten: Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung und Konsequenz.
Für die Erinnerung und Aufklärung sind Veranstaltungen wie diese oder der Hashtag #SayTheirNames wichtig. Außerdem war Vili Viorel Paun ein bedeutender Teil davon. Er hatte bei dem Anschlag große Zivilcourage gezeigt, indem er versuchte, den Täter mit seinem Auto zu stoppen und sich dabei opferte. Said Etris Hashemi erklärte, wie die Initiative es geschafft hatte, dafür zu sorgen, dass er immerhin ein Denkmal bekam, da er anfangs nicht gewürdigt wurde.
Um für Gerechtigkeit und Konsequenz zu sorgen, führte Hashemi mithilfe der Initiative und verschiedener Journalistinnen und Journalisten einen langjährigen rechtlichen Kampf, den sie schließlich beendeten, nachdem ein Untersuchungsausschuss für den Anschlag eingerichtet worden war.
Ein Gerichtsprozess war nicht möglich, da der Täter sich nach der Tat selbst erschossen hatte.
Der Fakt, dass der Anschlag erst fünf Jahre her ist, zeigt, dass der Kampf gegen den Rechtsextremismus noch lange nicht vorbei ist. Menschen wie Said Etris Hashemi machen tagtäglich darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, aufgeklärt zu sein und aktiv gegen Rechtsextremismus vorzugehen.
Wir bedanken uns herzlich bei Monika Wittkowski und Said Etris Hashemi, dass sie sich Zeit genommen haben, um uns aufzuklären.
Geschrieben von Sumaiya S.
Tischtennis: Ein Ticket gelöst – und Abschied nach 7 Jahren!
Unter dieser Überschrift befinden sich zwei Ergebnisse für die TT-Schulmannschaft der FvS bei den diesjährigen Regionalmeisterschaften in Salmünster:
Trotz guter Leistung und knappen Spielen ist die U 18 nicht ins Landesfinale eingezogen. Es spielten: Phil Kisshauer, Benjamin Guia, Hanno Hofmann, Oskar Drees, Tim Berthold, Henrik Gauges und Jakob Dziekan. Betreut wurden sie von Johannes Kempf. Phil und Hanno spielten somit 7 Jahre für die TT-Schulmannschaft und hier ist ihre Karriere leider vorbei. Danke für den langjährigen Einsatz!
- Ticket für das Landesfinale im März in Kassel gelöst, Erwartungen erfüllt und gut gespielt. Dies ist die Kurzform für unsere U 14 mit der Besetzung: Anaswar Salish, Adrian Baum, Liam Grolig, Kira Guia und Hossein Aliani. Das entscheidende Spiel gegen das Riedberggymnasium wurde mit 8 zu 2 gewonnen. Betreut wurde das Team von Lorenzo Guida. Kassel wir k ommen!
TT-Minimeisterschaften 2025 – und über 40 Kinder sind bei den Finalspielen dabei!
Nach Vorrunden in den jeweiligen Klassen und nach einer Zwischenrunde für die Jungen fanden endlich am Mittwoch, 12.11.2025, die Finalspiele der Jungen und Mädchen statt. Tolle Stimmung, ruhige Atmosphäre und hochklassige Spiele beendeten die diesjährigen TT-Minimeisterschaften der Freiherr-vom-Stein-Schule. Die besten vier der nun folgenden Altersklassen, also insgesamt 16 SchülerInnen, haben sich für den Kreisentscheid im März in Sossenheim qualifiziert.
An dieser Stelle aber mein Dank an die Helfer der TT-AG, denn ohne diese Unterstützung ist solch ein Turnier nicht abzubilden, und auch eine Dankeschön an Herrn Decher, der die Siegerehrung übernahm.


















