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Autorenarchiv: dominikatiebes

SAVE THE DATE

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Digitaler Elternabend: KI im Kinderzimmer – SCHAU HIN!


Kuraray-Exkursion der beiden Chemie-Leistungskurse Q3 am 28. Oktober 2021

Einblicke in den Mowital-Betrieb

KURARAY, der Kooperationspartner unserer Schule, ist einer der weltweit führenden Hersteller von PVA (Polyvinylalkohol) und PVB (Polyvinylbutyral). Beide Kunststoffe werden in vielen Bereichen des täglichen Lebens eingesetzt. Vor den Sommerferien präsentierten wir (die beiden Chemie-Leistungskurse von Frau Grigoroudi und Frau Tiebes) in einem virtuellen Meeting mit Experten von Kuraray die unterschiedlichen Reaktionsmechanismen zur Herstellung von PVA, PVAc (Polyvinylacetat) und PVB – basierend auf dem Unterrichtsstoff des Halbjahres.

Gruppenfoto vorm Industriepark Höchst

Am Donnerstag, den 28. Oktober 2021, ging es für uns mit unseren beiden Lehrerinnen zum Industriepark Höchst, wo das Unternehmen Kuraray einen ihrer Standorte hat.

Dort hatten wir die Möglichkeit, den Ort zu besuchen, an dem die Herstellung der Kunststoffe tatsächlich erfolgt, und dabei ganz neue Einblicke in das Unternehmen und die großtechnische Produktionsweise zu erhalten. Nach einem Einführungsvortrag über die Unternehmensstruktur und einer Verbildlichung des Produktionsprozesses sowie einer Sicherheitsbelehrung hatten die Schüler:innen der beiden Chemie LK‘s die Gelegenheit, Einsicht in die einzelnen Produktionsschritte zu erhalten. Hierbei wurden wir mit Schutzhelm und Hörschutz ausgestattet. Die eine Gruppe konnte im Anschluss daran eine gesamte sogenannte Produktionsstraße im Mowital-Betrieb besichtigen und die andere Gruppe im Poval-Betrieb. Zum Schluss hatten wir noch einmal die Möglichkeit, Fragen zum Unternehmen selbst, zur Produktion und den Berufen bei Kuraray zu stellen. Wir wurden insbesondere darüber aufgeklärt, dass es unterschiedliche Ausbildungsberufe und Studiengänge vom Chemielaboranten bis hin zum Ingenieur gibt, welche bei Kuraray Anstellung finden. Die Mitarbeiter*innen berichteten zudem von einem sehr angenehmen Arbeitsklima. Die Exkursion gab uns allen einen allumfassenden Einblick in die chemische Berufswelt, sowohl in die Abläufe einer Produktion, als auch in die einzelnen Tätigkeitsfelder, sowie allgemein in den Produktionssektor.

Vielen Dank an alle Beteiligten, wir sind überaus dankbar für diese Bereicherung!

Isabel Ilgner und Sara Watanyar, Q3                                      Fotos: Kuraray Europe GmbH

Projekt-Lightspeed: Veranstaltung mit BioNTech-Gründer:innen am 7. Oktober 2021 im Literaturhaus

Am Donnerstag fanden sich um 19:30 Uhr prominente Gäste aus Mainz im Literaturhaus ein: Prof. Dr. Uğur Şahin und Dr. med. Özlem Türeci, Wissenschaftler:innen und Mitgründer:innen von BioNTech. Sie entwickelten den weltweit ersten zugelassenen Covid-19-Impstoff und schrieben Medizingeschichte.

Von unserer Schule haben 15 Schüler*innen der Q3 Chemie und Biologie Leistungskurse in Begleitung von Frau Taubenheim und Frau Dr. Tiebes an der Veranstaltung im Frankfurter Literaturhaus teilgenommen – eine einmalige Möglichkeit. Normalerweise sehen wir die beiden Wissenschaftler:innen nur im Fernsehen, sodass es spannend war, sie in Person erleben zu dürfen.

Bezogen auf das Buch „Projekt Lightspeed“, geschrieben vom Financial-Times Journalisten Joe Miller, welcher das Ehepaar seit März 2020 begleitet hat, stellte die Moderation von der ZEIT sowohl persönliche als auch wissenschaftsbezogene Fragen. Dem Publikum wurden somit verschiedene Facetten der beiden gezeigt und ihr medizinischer Werdegang dargelegt.

Das von ihnen im Jahr 2008 mitgegründete Unternehmen BioNTech legt seinen Fokus eigentlich auf die Entwicklung und Herstellung von Immuntherapien zur patientspezifischen Krebsbehandlung. Forschungsschwerpunkt sind Medikamente auf mRNA-Basis. Nachdem der Ausbruch des neuen Virus SARS-CoV-2 Anfang 2020 bekannt wurde, schlug das Ehepaar Alarm und überzeugte BioNTech, das Projekt „Lightspeed“ zu starten. Ziel war es, möglichst schnell einen guten, wirksamen Impfstoff gegen das Virus herzustellen. Dies ist ihnen bekanntermaßen gelungen mit dem mRNA-Impfstoff BNT162b2, dem bisher wirksamsten Corona-Impfstoff. Dadurch haben sie dazu beigetragen, dass eine langsame Rückkehr des sozialen Lebens möglich wurde. Auf der Veranstaltung erzählten sie von positiven Rückmeldungen und ihrem sehr persönlichen Moment der Impfung.

Insgesamt boten uns Herr Şahin und Frau Türeci einen Einblick in ihre Motivation, in die Impfstoffentwicklung, persönliche Anekdoten, den aktuellen Wissensstand und Zukunftsaussichten. Mit ihrem ursprünglichen Antrieb aus Neugier und Überzeugung wollen die beiden mit dem von BioNTech in der Pandemie erzielten Gewinn weiterhin an Krebsmedikamenten basierend auf ihrer mRNA-Technologie forschen. Sie bleiben sich treu.

Leider mussten wir uns um 21 Uhr von ihnen verabschieden. Allerdings verließen die beiden Wissenschaftler:innen den großen Saal des Literaturhauses unter Standing Ovations.

Wir danken Herrn Prof. Dr. Şahin und Frau Dr. Türeci sowie dem Literaturhaus Frankfurt als Kooperationspartner der Freiherr-vom-Stein-Schule für diesen besonderen Abend! Dieser wird uns eine Weile in Erinnerung bleiben, da wir einiges lernen konnten und man nicht alltäglich Menschen begegnet, deren Forschungsergebnisse unseren Alltag derart stark beeinflussen.

Hana Ajdin, Q3

Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ erneut am 27. Oktober 2021


Am 27. Oktober 2021 wurden die Freiherr-vom-Stein Schule zum zweiten Mal mit dem Signet »MINT – freundliche Schule« ausgezeichnet. Die feierliche Verleihung durch die Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ fand im Rahmen einer Onlineveranstaltung statt. In seiner Glückwunschbotschaft würdigte der hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz das große Engagement der Schulen bei der MINT-Profilbildung. Unsere Schule zählt damit zu den 42, die in diesem Jahr in Hessen nach einem anspruchsvollem Bewerbungsverfahren dieses Qualitätssiegel für eine erfolgreiche und überdurchschnittliche MINT-Profilbildung erhalten haben.

Durch diese erneute Auszeichnung ist das Zusammenwirken der ganzen Schulgemeinschaft – Lehrkräften, Schülerschaft und Eltern sowie Kooperationspartner der Schule – in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik in den letzten drei Jahren gewürdigt worden. Hierzu gehört vor allem, im Regelunterricht der dreistündige NaWi-Unterricht in Stufe 5 und 6 und der Experimentalunterricht Chemie und Physik in geteilten Klassen in Stufe 7 sowie die MINT-Elterninitiative „Elternvorträge für den Fachunterricht“ und die intensive Kooperation mit dem Unternehmen Kuraray, die den Horizont nach außen erweitern.

Ein herzliches Dankeschön geht seitens der Schulleitung an alle in der Schulgemeinde.

Das Signet stellt einerseits eine Anerkennung dar, ist andererseits aber auch Verpflichtung und Ansporn für die Entwicklungsprozesse im MINT-Bereich in den nächsten Jahre. [Tie]

Link zur Pressemitteilung der Initiative »MINT Zukunft schaffen«

 

MINT-Nachmittag jetzt immer dienstags

Endlich ist es so weit! Es gibt wieder einen MINT-Nachmittag mit AG-Angeboten. Alle die gerne experimentieren, tüfteln oder werken, sollten sich das AG-Angebot nicht entgehen lassen.

Bei den Junior Forschern (Stufe 5) hast du die Möglichkeit, naturwissenschaftliche Phänomene zu beobachten und angeleitet Experimente durchzuführen. Themen aus allen drei Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik werden angesprochen. So beim Mikroskopieren von Kleinstlebewesen, beim Herstellen von Slime und beim Vergleich verschiedener Raketenantriebe.

Im Forscher Club (ab Stufe 6) kannst du experimentieren und lernst verschiedene experimentelle Grundfertigkeiten. Du hast die Möglichkeit eigenen Forschungsideen nachzugehen, wie „Wachsmotten fressen Plastiktüten – Fake-News oder nicht?“ oder experimentelle Escape-Room-Rätsel zu knacken. Auch an naturwissenschaftlichen Schülerwettbewerben kannst du teilnehmen und die Experimente dazu durchführen.

Im Maker Club (ab Stufe 6) kannst du dein eigenes Projekt verwirklichen, von Holzbearbeitung über elektronische Schaltungen bis hin zum Schneidern. Die Maker lernen Grundtechniken, wie Sägen, Feilen, Löten, Nähen, um darauf aufbauend ihr eigenes Projekt zu gestalten – auch die Teilnahme an projektorientierten Wettbewerben ist möglich.

Du fühlst dich angesprochen! Dann komm doch einfach zu den Schnuppertagen!

Schnuppertage des Forscher Clubs und des Maker Clubs
Dienstag, 7. September 2021 und Dienstag, 14. September 2021

Schnuppertage der Junior Forscher
Dienstag, 14. September 2021 und Dienstag, 21. September 2021

jeweils ab 14.15 Uhr (8. und 9. Stunde)
im 3. Stock des A-Gebäudes

Voranmeldung erwünscht bis Freitag, den 3. September 2021 (Zettel mit Name, Klasse und AG in den „Briefkasten“ am Schaukasten im 3. Stock des A-Gebäudes)

Wir freuen uns dich bei den Schnuppertagen kennenzulernen!

Lea Rostasi (Junior Forscher)  *  Eva Gilsdorf und Dominika Tiebes (Forscher Club)  *  Olivier Franz und Cornelia Knorr (Maker Club)

Virtueller Kuraray-Präsentationstag am 8. Juli 2021

PVAc, PVA & PVB – Kunststoffe mit hohem Alltagsbezug

Was viele nicht wissen, ist, dass in ihrem Shampoo und Duschgel der Kunststoff Polyvinylalkohol enthalten ist. Doch wie wird dieser Kunststoff beim Unternehmen Kuraray hergestellt, mit dem die Schule eine Kooperation hat? Und in welchen anderen Produkten finden Polyvinylalkohol Verwendung?

Genau diesen Fragen und vielen anderen mehr sind wir zwei Wochen lang in Gruppen der Chemie-Leistungskurse von Frau Dr. Tiebes und Frau Grigoroudi der Q2 nachgegangen und haben unsere Ergebnisse in drei Vorträge zu verschiedenen Kunststoffprodukten von Kuraray zusammengestellt. Einige Fragen konnten wir basierend auf dem Unterrichtsstoff dieses Halbjahres beantworten, so die Reaktionsmechanismen zur industriellen Herstellung von Polyvinylacetat (PVAc), Polyvinylalkohol (PVA) und Polyvinylbutyral (PVB). Zu anderen Fragen waren intensive Recherchen notwendig.

In nicht Corona-Jahren können SchülerInnen der Leistungskurse in den Laboren des Unternehmens Kuraray im Industriepark Höchst ihre Rechercheergebnisse vorstellen und anschließend Versuche zur Herstellung dieser Polymere durchführen und hautnah industrielle Forschung und Entwicklung miterleben. Für uns „Corona“-SchülerInnen waren die Kuraray-Labortage in Präsenz in diesem Jahr nicht möglich, sodass wir anhand von zahlreichen Fotos und Videosequenzen einen Einblick in die praktische Umsetzung der Versuche erhielten. Um unsere Präsentationen vor Kuraray-Mitarbeitern vorstellen zu können, wurde ein virtuelles Format ausprobiert. Wir haben das Beste aus der Corona-Situation gemacht.

Am Donnerstag, den 8. Juli 2021, hielten wir zwischen 9.00 und 11.00 Uhr im Auditorium unsere Präsentationen über eine online-Konferenzplattform. In den Vorträgen stellten wir die industrielle Herstellung von Polyvinylacetat, Polyvinylalkohol und Polyvinylbutyral und deren Verwendung sehr detailliert vor. Wir waren sehr angespannt und fühlten uns unter hohem Erwartungsdruck.

Wir konnten sehr viel dazu lernen und hatten die Möglichkeit mit Experten aus dem Unternehmen Kuraray zu sprechen. Sehr gefreut hat uns, das positive Feedback der Experten zu erhalten. Besonders eignete sich das Projekt für uns SchülerInnen, um einen Einblick in die chemische Berufswelt zu erhalten.

Jetzt noch eine Antwort auf die Eingangsfragen: Kuraray stellt Polyvinylalkohol aus Polyvinylacetat her. Polyvinylalkohol findet weiterhin Verwendung für die Herstellung von Polyvinylbutyral, welches man in unserem Alltagsleben bspw. als Zwischenschicht von Windschutzscheiben findet.

Wir danken den virtuell Anwesenden von Kuraray, Frau Iliana Liontou, Herrn Dr. Florian Mummy und Herrn  Dr. Daniel Wenzlik, ganz herzlich, dass sie sich die Zeit für uns genommen und all unsere Fragen beantwortet haben. Es war eine riesige Bereicherung für uns, an der wir nicht nur chemisch gewachsen sind.

Zuletzt bedanken wir uns herzlich bei Frau Grigoroudi und Frau Dr. Tiebes, welche uns stets bei allen Fragen weitergeholfen haben.

Sara Watanyar, Q2

(Fotos: Maria Grigoroudi)



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