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Herzliche Einladung zum Konzertabend – Siete cordialmente invitati alla serata di concerto

Herzliche Einladung zum Konzert unserer Gastschüler von Istituto Sandro Pertine in Genua am Donnerstag, 26. März, 19 Uhr in der Wartburggemeinde.

Siete cordialmente invitati al concerto dei nostri studenti ospiti dell’Istituto Sandro Pertine di Genova, che si terrà giovedì 26 marzo alle ore 19 presso la Wartburggemeinde

Zukunft im Dialog – Künstliche Intelligenz: Chance oder Risiko ? 

Am 19. Februar 2026 fand an unserer Schule eine Podiumsdiskussion zum Thema „Künstliche Intelligenz: Chance oder Risiko?“ statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Abiturjahrgang 2026 in Kooperation mit dem Xplor e.V.. Zu Gast waren Dr. Arijana Neumann, politische Strategin und Fachbereichsleitung an der Volkshochschule Frankfurt, Axel Stolzenwaldt, Tech- & KI-Experte beim Chaos Computer Club Frankfurt e.V., und Niklas Reith, Entwicklungsingenieur bei der Siemens AG und Vorstand beim Xplor e.V.. 

Der Abend begann mit einer persönlichen Vorstellungsrunde und einen Einführungsfrage, wann die Experten das erste mal in Kontakt mit Künstlicher Intelligenz gekommen waren. Die Antworten zeigten, wie rasant die Entwicklung ist. Während einige bereits in den 1990er Jahren mit ersten Programmen experimentierten, andere erst vor wenigen Jahren durch Sprachmodelle wie ChatGPT aufmerksam wurden, wurde eines deutlich: KI ist längst im Alltag angekommen. Bei der Frage ob es sich bei KI eher um ein Werkzeug, einen Partner oder ein Risiko handele waren sich alle drei Gäste einig: KI ist in erster Linie ein Werkzeug. Niklas Reith betonte, dass KI zwar enorm hilfreich sei, aber einem nicht das Denken abnehme und vor allem keine menschlichen Probleme lösen könne. Sie rechnet, sie denkt nicht – so brachte es Axel Stolzenwaldt auf den Punkt. Diese Unterscheidung sei fundamental, um die Technologie richtig einzuordnen. Ein Risiko stelle KI nur dann dar, wenn sie unkritisch genutzt oder ihr zu viel Macht eingeräumt werde.

Gerade für den Bereich der Bildung bot die Diskussion spannende Impulse. Dr. Arijana Neumann legt großen Wert auf die Förderung der Urteilskompetenz. Ihrer Ansicht nach müsse der Umgang mit KI in der Schule aktiv gelernt werden. Niklas Reith ergänzte, dass KI im Bildungsbereich großes Potenzial habe, etwa bei der individuellen Förderung oder als Hilfsmittel beim Recherchieren. Sie könne jedoch niemals das eigenständige Lernen und die kritische Reflexion ersetzen. 

Vor allem die anwesenden Schüler*innen beschäftige die Frage nach der Zukunft und den möglichen Auswirkungen von KI auf die Berufswelt. Auch bei dieser Frage waren sich die Gäste einig, dass viele Berufe sich verändern werden und wahrscheinlich neue Berufsfelder entstehen werden. Wichtig sei, dass wir als Gesellschaft lernen, mit diesen Veränderungen umzugehen und Menschen durch Weiterbildung zu unterstützen.

Auch der Einfluss von KI auf unsere Demokratie war einer der Diskussionspunkte. Hierbei wurden vor allem die Gefahren durch KI hervorgehoben: gezielte Desinformation, Manipulation von Wahlen oder die Verstärkung gesellschaftlicher Spaltungen. Doch auch hier gelte: Die Gefahr geht nicht von der Technologie selbst aus, sondern von den Menschen, die sie missbrauchen. Umso wichtiger sei eine mündige, aufgeklärte Gesellschaft, die Manipulationsversuche erkennt und abwehren kann.

Trotz aller Risiken betonten die Gäste die Chancen durch KI. Besonders in den Bereichen Medizin, Landwirtschaft, Verwaltung und Statistik kann künstliche Intelligenz helfen Fortschritte zu beschleunigen, Bildung individueller zu gestalten, Arbeitsprozesse effizienter zu machen und große Datenmengen sinnvoll auszuwerten. Sie kann zur Lösung globaler Probleme beitragen, wenn wir sie klug und verantwortungsvoll einsetzen. Es liegt an uns die Möglichkeiten, die künstliche Intelligenz uns bieten kann, zu nutzen und gleichzeitig die Gefahren zu beachten und zu bekämpfen. 

Wir bedanken uns bei unseren Gästen für ihre Offenheit und ihre spannenden Einblicke, dem Publikum für die vielen klugen Fragen und dem Organisationsteam des Abiturjahrgangs 2026 sowie dem Xplor e.V. für die gelungene Vorbereitung.

 [Jonna Balser und Luisa Pszczola, Q4]

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Widerstand, Vorbilder, Gewissen – Schülerinnen präsentieren Erklärvideo im Bibelhaus Frankfurt

Das Bibelhaus Frankfurt hat unsere Schule eingeladen, zur Eröffnung der Ausstellung „Protestantische Ikonen – Widerstand und Bibel“ des Malers und evangelischen Theologen Dr. Harmjan Dam einen Beitrag zu gestalten.

 

Die Schülerinnen und Schüler des Religionskurses von Frau Weigel in der Jahrgangsstufe 10 beschäftigten sich im Unterricht mit dem Thema „Kirche im Nationalsozialismus“. Dabei rückten Fragen nach christlichem Widerstand, nach der Bedeutung des Gewissens und nach vorbildhaftem Verhalten in den Mittelpunkt.

 

Zur Ausstellungseröffnung wurde ein von Isabella Casalo, Greta Ghielmi, Elisa Iglesisa Sichar und Marta Picard erstelltes Erklärvideo über christlichen Widerstand gezeigt. Weitere Videos, die im Unterricht entstanden sind, konnten aus zeitlichen Gründen nicht präsentiert werden. Sie befassen sich unter anderem mit weiblichen Vorbildern in der Popmusik und der Frage, wie Künstlerinnen durch ihr Engagement für Frauenrechte Widerstand leisten können. Ein anderes Video setzte sich mit der Frage nach guten und schlechten Vorbildern auseinander.

 

Die intensive Auseinandersetzung machte deutlich, dass die Themen Widerstand, Vorbilder und Verantwortung nicht nur historische Relevanz haben, sondern auch für die Gegenwart von Bedeutung sind. Die Ausstellung im Bibelmuseum hat hierfür einen wertvollen Rahmen geschaffen – wir bedanken uns herzlich für die Anfrage und die Möglichkeit zur Mitgestaltung. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 1. Februar.

Langjähriger SEB-Vorsitzender scheidet aus dem Amt

Am Mittwoch war er es soweit: Nach 16 Jahren engagierte Elternarbeit und neun Jahren Vorsitz des Schulelternbeirats der Freiherr-vom-Stein-Schule schied Dr. h.c. Harald Jung aus dem Amt.

Seine Tochter, Vivian Jung, absolvierte im Sommer das Abitur und damit erlosch das Mandat des langjährigen Vorsitzenden. In einer bewegenden Rede blickte Dr. Jung auf die Zeit zurück. In seiner Amtszeit mussten schwierige Themen verhandelt werden und auch die Zusammenarbeit mit der Schulleitung war dabei nicht immer reibungslos. Die Handyregeln etwa war ein diplomatischen Meisterstück, dass Eltern, Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften gleichermaßen Kompromissbereitschaft und Entgegenkommen abverlangte. Insbesondere die Coronazeit mit den im Grunde wöchentlich sich ändernden Regelungen war eine große Herausforderung.

Aber gemeinsam mit den anderen Elternvertreterinnen und Elternvertretern hat die Schulgemeinde diese schwierige Zeit relativ gut überstanden, was auch dem großen und tatkräftigen Engagement von Herrn Jung zu verdanken ist. Als passionierter Eintrachtfan achtete er immer darauf, dass die Sitzungen nicht zu den Eintrachtspielen stattfanden.

In seiner Würdigung hob der Schulleiter, Procolino Antacido, das große und tatkräftige Engagement des scheidenden Vorsitzenden hervor. Mit einer Ehrenurkunde und einem großen italienischen Fresskorb sagten er und das Kollegium danke für dessen unermüdliche ehrenamtliche Arbeit.

„Ich werde euch sehr vermissen.“ gestand Herr Jung am Ende den applaudierenden Elternvertretern den Tränen nahe.

 

 

„Du bist zu allen Schulfesten, Projektwochen und sonstigen Veranstaltungen immer herzlich eingeladen!“, sicherte die neue SEB-Vorsitzende, Frau Ahmad-Kasabra, ihm zu. Ihr und dem neu gewählten SEB-Vorstand wünschte Dr. Jung alles Gute.

Die Kinderkrebshilfe Frankfurt sagt Danke!

 

 

 

 

 

 

Lesen Sie hier den vollständigen Dankesbrief…



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