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Kategoriearchiv: FBereich3
Spannender Einblick in die Medizin: Vortrag über HPV und Zytologie
Am 29.04.2026 besuchte die Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr. med. Arjola Xhaja, unsere Schule und hielt im Auditorium einen Vortrag für die gesamte Jahrgangsstufe 10.
In ihrem Vortrag sprach sie über verschiedene Krebsarten, deren Ursachen sowie Möglichkeiten der Behandlung. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Gebärmutterhalskrebs und dem Humanen Papillomvirus (HPV). Dabei erklärte Dr. Xhaja, dass bestimmte HPV-Typen das Risiko für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs erhöhen können, eine HPV-Infektion jedoch nicht automatisch zu einer Krebserkrankung führt.
Darüber hinaus erläuterte sie verschiedene medizinische Fachbegriffe und Befunde und gab den Schülerinnen und Schülern interessante Einblicke in die Arbeit von Ärztinnen und Ärzten. Wir erfuhren, dass für die Entstehung von Krebs häufig weitere sogenannte Co-Faktoren eine Rolle spielen. Außerdem wurde deutlich, dass HPV nicht nur Frauen, sondern auch Männer betreffen kann.
Besonders spannend fanden viele von uns die Bilder von Zellveränderungen. Anhand dieser Beispiele erklärte Dr. Xhaja, wie immunhistochemische Färbemethoden eingesetzt werden und wie dadurch Veränderungen in Zellen sichtbar gemacht werden können.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Vortrags war die Prävention. Dr. Xhaja informierte über Schutzmöglichkeiten vor HPV und stellte insbesondere die HPV-Impfung vor, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen wird. Sie betonte, dass die Impfung als sichere und wirksame Maßnahme zur Vorbeugung bestimmter Krebsarten gilt.
Wir bedanken uns herzlich bei Dr. Xhaja für den informativen und interessanten Vortrag sowie die spannenden Einblicke in die medizinische Praxis.
[Text: Nada Azzaoui (10); Foto: Y. Alparslan]
Forschen wie die Profis – ForTra-BIH Workshop an der Goethe-Uni
Wir hatten die besondere Gelegenheit, am ForTra–BIH Workshop zur Gen- und Zelltherapie an der GoetheUniversität Frankfurt teilzunehmen. Zwei Tage lang trafen sich dort Forschende, Studierende und Nachwuchswissenschaftlerinnen, um über die neuesten Entwicklungen in der modernen Medizin zu sprechen.
Schon beim Ankommen auf dem Campus Westend war die Atmosphäre beeindruckend. Im großen CasinoGebäude war viel los, überall diskutierten Menschen über Forschungsideen und medizinische Innovationen. In mehreren Vorträgen wurde erklärt, wie Gen- und Zelltherapien funktionieren und warum sie in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Behandlung schwerer Krankheiten spielen könnten.
Besonders spannend fanden wir, dass nicht nur wissenschaftliche Fortschritte vorgestellt wurden, sondern auch darüber gesprochen wurde, welche Herausforderungen es gibt, zum Beispiel bei der Sicherheit, der Herstellung oder der Zulassung neuer Therapien. Auch ethische Fragen wurden offen angesprochen, was uns gezeigt hat, wie verantwortungsvoll Forschung betrieben werden muss.
Für uns persönlich war der Workshop eine tolle Erfahrung. Der Besuch hat uns gezeigt, wie vielfältig und kreativ Naturwissenschaften sein können und dass Forschung viel mehr ist als nur Laborarbeit.
[Yalda Noor, Lina Laghafi, E2]
Diabetes mellitus – was heißt das?
Am 4. Dezember beantwortete die Fachärztin für Innere Medizin und Diabetologie, Antje Rohwold, in der 3. und 4. Stunde zahlreiche Fragen rund um das Thema Diabetes für die gesamte E-Phase. In ihrem zweistündigen Vortrag erklärte sie, wie Diabetes entsteht, welche Folgen die Erkrankung haben kann und welche Möglichkeiten der Behandlung und Vorbeugung es gibt.
Zu Beginn stellte sie die Grundlagen des Diabetes mellitus vor und erläuterte die Unterschiede zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Dabei ging sie auf die Rolle des Insulins und die Auswirkungen eines dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegels ein. Anschließend gab sie einen Überblick über verschiedene Therapieformen, darunter medikamentöse Behandlungen, unterschiedliche Insulintherapien sowie moderne technische Hilfsmittel wie Insulinpumpen. Auch strukturierte Behandlungsprogramme zur regelmäßigen Kontrolle wichtiger Gesundheitswerte wurden thematisiert.
Neben den medizinischen Aspekten sprach Frau Rohwold auch die psychischen Belastungen an, die mit einer Diabeteserkrankung einhergehen können, und machte deutlich, wie wichtig ein bewusster und aktiver Umgang mit der Krankheit ist. Der Vortrag war insgesamt sehr interessant und anschaulich gestaltet und stieß bei den Schülerinnen und Schülern auf großes Interesse. Zum Abschluss betonte Frau Rohwold, dass neben dem Wissen vor allem das eigene Handeln eine zentrale Rolle spielt. Wir bedanken uns herzlich bei ihr für den informativen und gelungenen Vortrag.
[Text: Sumaiya Shaznin (E-Phase); Foto: Y. Alparslan]














