Frankreichaustausch
Auch wenn unser Frankreichaufenthalt zu einem recht nassen Erlebnis wurde, tat dies dem Austauschgedanken keinen Abbruch. Unsere Schüler/Innen konnten in ihrer Gastfamilie ein wenig Alltagsluft in Frankreich schnuppern, Sehenswürdigkeiten wie das Schloss Chantilly bestaunen und einige der Hauptattraktionen von Paris. Der Eiffelturm, Sacré Coeur und das Malerviertel Montmartre, der Louvre und die Champs-Elysées mit dem Triumphbogen durften hier natürlich nicht fehlen.
Auch auf der sportlichen Ebene wurde es nicht langweilig. Bei einem Deutschland : Frankreich Sportturnier gewannen unsere Teilnehmer/innen alle Fußball- und Basketballspiele souverän.
Den freien Samstag gestalteten die Gastfamilien sehr unterschiedlich – die meisten fuhren nach Paris oder in einen Freizeitpark. Alles in allem also eine unvergessliche fröhliche Woche!
Französisch-Sprachzertifikate
Luca Colletti und Daria Kheradmand haben sogar nach der B 1-Prüfung nun auch ihr B 2- Zertifikat erworben, welches ihnen ermöglicht, an einer französischsprachigen Universität zu studieren. Félicitation! Alle Kandidaten/ Kandidatinnen haben sich mithilfe der DELF AG systematisch vorbereitet, welche auch im kommenden Jahr wieder für Schülerinen und Schüler der E- und Q-Phase angeboten wird. Nähere Informationen dazu erhaltet ihr über die Aushänge im Erdgeschoss. Der Fachbereich Französisch freut sich über viele neue Teilnehmer/innen, die sich ihre Kenntnisse offiziell zertifizieren lassen möchten. Allez, allez, allez!
Musik zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten: „Bühne frei!“ 2016
Wie könnte ein Schuljahr schöner „ausklingen“ denn mit Musik?
Mit dem kleinen und feinen Konzertabend „Bühne frei!“ am Dienstag, den 5. Juli endet ein sehr musikalisches Schuljahr an der Freiherr-vom-Stein-Schule. Erwartungsvoll blickten die Zuhörenden auf die Bühne des Auditoriums und lauschten den sehr intimen solistischen oder im Duett besetzten Darbietungen unserer teils noch sehr jungen „Musici“. Es gaben sich Klavier, Querflöte und Gesang die mal „klassische“ oder auch „populäre“ Hand. Man konnte die (An-)Spannung so manches Mal regelrecht knistern hören; eine Stimmung, die einfach zu solch einem emotionalen Abend dazugehört. Ein Novum war die Eigenkomposition (!) zweier Schülerinnen, Mina Noor und Rosanna Atik, Klasse 5d, die mit Ukulele und im Duett-Gesang „Jede Nacht“ das Publikum erstaunten und begeisterten.
Die Musiklehrerinnen und Musiklehrer der Schule bedanken sich sehr bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern! Wir ziehen den Hut davor, dass diese jungen Menschen am Ende eines so langen und anstrengenden Schuljahres noch so leidenschaftlich und mutig die Bühne betreten und alle noch einmal verzaubert haben.
[Text: B. Schäfer, Fotos: J. Rosenthal]
Freiherr-vom-Stein-Schüler brillieren bei The Big Challenge:
Zum ersten Mal nahmen fast 200 Schüler unserer Schule am Englisch-Wettbewerb The Big Challenge teil. Damit waren wir eine der Schulen mit den meisten Teilnehmern. Der Fragebogen enthielt 45 multiple choice-Fragen zu allen Aspekten der englischen Sprache und zur Landeskunde. Als Jahrgangsbeste erhielten Matteo Mell (5b), Luis-Rafael Trummer (6d), Katarina Caprda (7d), Johanna Eckerle (8c, nicht auf dem Foto) und Alexander Abbas (9d) eine Siegermedaille und ein selfie-stick. Katarina, Johanna und Alexander erreichten in ihrer Jahrgangsstufe hessenweit sogar Platz 14, 20 und 7 – ein beachtliches Ergebnis! Viele Schüler erhielten tolle Zusatzpreise. Andrej Schneider (7c) gewann im sogenannten Twenty Award (mindestens 20 von 45 Fragen richtig beantwortet) eine UK Clock. Herzlichen Glückwunsch!
(Kri, 05.07.)
Europa – ein Ziel
Leben, arbeiten, studieren, sich fortbilden, eine Familie gründen, wo man möchte, reisen, ohne überhaupt zu merken, dass man Ländergrenzen überquert – das alles bedeutet Freizügigkeit – ein Ziel Europas.
Ja, leben, wo man möchte, kann weiterhin in Europa eine Frage der Bildung, der sozialen Schicht, des Geldes sein, studieren, wo man möchte, ist ein formales Ziel, das praktisch immer wieder auch scheitert, sich fortbilden, wo man möchte, hängt oft von der Anerkennung der geleisteten Bildung anderer Länder Europas und ihren Standards ab, eine Familie gründen, wo man möchte, gilt noch immer nicht für alle Menschen in Europa, reisen, wohin man möchte, verlangt dennoch von einigen den Ausweis zu zeigen – es ist also gewiss nicht alles perfekt in Europa.
Doch dass wir über diese Ziele reden und sie mit der Praxis abgleichen, zeigt, dass der Aufbau Europas zwar schwer ist, aber durch einen demokratischen Dialog der Menschen Europas gelingen kann.
Das Geschenk eines vereinten Europa ist deshalb viel mehr: Wenn sichtbare Grenzen fallen, können sich auch die unsichtbaren, oft viel härteren Grenzen im Kopf auflösen und machen sichtbar, was es zu diskutieren gilt, damit wir gemeinsam leben werden.
eingestellt von Frank Becker

