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Politikerin besucht 10. Klassen

Die Politikerin Nina Eisenhardt von den Grünen besuchte am 23. Mai 2022 unser Freiherr vom Stein-Gymnasium. Sie ist die Sprecherin für Hochschule und Wissenschaft der Grünen in Hessen und sitzt sogar im Hessischem Landtag. Organisiert wurde ihr Besuch im Rahmen des EU-Projekttages. Besonders freuen durften sich die 10b und 10d. In den zwei Gesprächsstunden hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Fragen rund um die EU und deren Politik zu stellen, oft haben sich die Fragen auch direkt auf die Politik der Grünen bezogen. Es wurden Themen angesprochen zur Energiewende, zum Angriffskrieg auf die Ukraine und zur Zukunft Deutschlands.

Aus ihren Antworten zu den vielen Fragen der Schülerinnen und Schüler wurde sehr schnell deutlich, welche Themen ihr besonders am Herzen liegen. In ihrem Bereich als hochschulpolitische Sprecherin fällt natürlich auch das Thema „Digitalisierung“. Geht es nach ihr, sollte man sie klug und überlegt steuern, weil die Digitalisierung in die Lebensbereiche aller Bürgerinnen und Bürger hineinwirkt, jeder von ihr betroffen ist und jeder von ihr profitieren soll.

Doch als grüne Politikerin waren ihr natürlich auch „grüne“ Themen besonders wichtig wie zum Beispiel das Thema Energie- und Verkehrswende. Hier hatte sie naturgemäß sehr ausführlich geantwortet. Deutlich wurde auch, dass sich Nina Eisenhardt sehr für die Flüchtlinge aus der Ukraine einsetzt. Aus ihrer Sicht ist es richtig, dass sich die Regierung um ukrainische Studierende kümmert und eng mit den Bildungseinrichtungen in der Ukraine zusammenarbeiten sollte.

Was dabei direkt positiv auffiel: Nina Eisenhardt blieb bei ihren Antworten immer sachlich. Sie machte bei ihren Antworten stets einen kompetenten, gelassenen und sympathischen Eindruck.  Wir bedanken uns für den Besuch und freuen uns auf weitere anregende Gespräche mit Politikerinnen und Politikern [Marlene Halfar, 10d].

Forscher Club – ein abwechslungsreiches Jahr geht zu Ende

Die über zwanzig Forscherinnen und Forscher des Forscher Clubs, vornehmlich aus den Stufen 6 und 7, schauen sehr zufrieden auf ihr erstes Forscher-Jahr zurück.

Alle waren sich in ihrer letzten ForscherClub-Stunde am Dienstagnachmittag einig. Die Exkursion zu den Aeronauten am Alten Flughafen Bonames mit dem Bau der Wasserrakete und deren Start in den Nidda-Wiesen im Herbst letzten Jahres war eines der Highlights des Forscherjahres (s. Fotos) ebenso wie die Ganztagsexkursion letzte Woche ins Planetarium in Mannheim mit dem Besuch des Luisenparks und seiner Blumenwelt (s. Foto vorm Mannheimer Hauptbahnhof).

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Begonnen hat der Forscher Club nach den Sommerferien mit den Schnuppertagen, bei denen Escape-Room-Aufgaben zu entschlüsseln, das Show-Experiment „Verzauberte Bechergläser“ zu erklären, den orangen Farbstoff aus rohen Möhren zu extrahieren oder anderes mehr zur Auswahl standen.

Der Mars Run beschäftigte dann die inzwischen festangemeldeten Forscher:innen im Oktober. Ziel war die experimentelle Untersuchung von unterschiedlichen Problemstellungen einer fiktiven Reise zum Planeten Mars. Die angeleiteten Versuche reichten hierbei von der Erprobung des Rückstoßprinzips bis hin zur Untersuchung der Sauerstoffversorgung durch Pflanzen am Beispiel der Wasserpest.

Gerne erinnern sich die Schüler:innen an die Experimentieraufgaben zum Thema „Schwarzes Licht und leuchtende Limo“ im Rahmen ihrer Teilnahme am Experimentalwettbewerb „Chemie – mach mit!“, die sie mit großem Engagement bearbeitet hatten. Beeindruckend fanden sie insbesondere, wenn Textmarker-Lösungen durch Schwarzlicht-Taschenlampen angestrahlt im dunklen Raum intensiv in Neonfarben leuchteten. Die Forscher machten beim Protokollieren die Erfahrung, dass die Beobachtungen der Versuche mit ihrem bisherigen Wissen zu erklären, doch ganz schön schwer ist. Umso stolzer sind sie, dass ein Forscherteam unserer Schule unter der Vielzahl der Teilnehmenden mit einem 3. Preis im ersten Lernjahr ausgezeichnet wurde. Das Team freut sich schon sehr auf die Einladung zur Preisverleihung im kommenden Dezember.

In bester Erinnerung aus der Adventsreihe ist das Herstellen der Wunderkerzen geblieben. Beim funkensprühenden Abbrennen im Abzug haben die Forscher:innen herausgefunden, welche ihrer Mischungen die besseren Ergebnisse lieferten. Auf vielfachen Wunsch wurde im neuen Jahr die Slime-Herstellung intensiv untersucht. Dabei konnten zahlreiche Forscherfragen geklärt werden – teils experimentell durch Vergleich verschiedener Rezepturen, teils durch Recherche.

Dass Zitronen mehr als nur sauer im Geschmack sind, fanden die Forscher:innen im Frühjahr heraus. Je nach Interesse untersuchten sie gruppenweise Fragestellungen, nachdem sie sich vorher über die Versuchsdurchführung klar geworden sind. Sehr beliebt war das Thema „Geheimschrift aus Zitrone“. Die Ergebnisse der eigenen Forschung wurden in kleinen Präsentationen gegenseitig vorgestellt. Zu den eher persönlichen Highlights gehörte, als es endlich gelang, mithilfe von frischen Zitronen eine Batterie herzustellen, die eine Leuchtdiode zum Leuchten brachte.

Betont haben die Forscher im Rückblick auf das Forscher-Jahr: „Wir konnten mitbestimmten, was wir forschen wollten.“ „Uns wurde zugetraut, dass wir mit Glasgeräten usw. ordentlich und verantwortungsvoll umgehen.“ „Wenn ich Zeit habe, möchte ich im nächsten Schuljahr wieder zum Forscher Club kommen.“

Auch für uns Forscher Club-Leiterinnen geht dieses erste Forscher Club-Jahr mit zahlreichen neuen Erfahrungen zu Ende. Wir sind froh, dass das Experimentieren offensichtlich unseren Forscher:innen Spaß gemacht hat. Wir wünschen uns, dass das Interesse an naturwissenschaftlichen Fragen und Problemen weiter bestehen bleibt. [Tie; Fotos: Gil, Tie]

Klassenfahrt 5d 2022 nach Weimar

Am Montag, den 27. Juni 2022 fuhr die 5d nach Oßmannstedt bei Weimar. Wir waren in einem besonderen Gebäude untergebracht: dem Wielandgut. Im Wielandgut hat der Dichter Christoph Martin Wieland von 1797 – 1803 gewohnt. Im Park befindet sich sogar noch sein Grab.

Nach unserer Ankunft gab es erstmal einmal Mittagessen und später wanderten wir nach Oberroßla. Die Strecke betrug ungefähr drei Kilometer. Als wir in Oberroßla ankamen, spielten wir auf einen Spielplatz. Nach dem Abendessen stellten wir den Mitschülerinnen und Mitschülern unsere Bücher vor, die wir mitgebracht hatten. Danach lasen wir diese in unseren Zimmern.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück nach Weimar. In Weimar angekommen teilten wir uns in zwei Gruppen auf, die eine Gruppe ging ins Goethehaus und die andere Gruppe ging in den Ilmpark. Die Gruppe, die in den Ilmpark ging, sollte verschiedene Aufgaben zum Thema Naturlyrik bearbeiten. Die Gruppe, die ins Goethehaus ging, erkundete Goethes Leben, indem sie sich verschiedene Gegenstände von Goethe im Museum ansah, sein Haus besuchte und sich am Ende als Goethe in verschiedenen Funktionen verkleidete. Als wir aus Weimar zurückkehrten, hatten wir eine Stunde Freizeit. Nach dieser Zeit gab es das gemeinsame Abendbrot. Als es dunkel wurde, sind wir zusammen auf Nachtwanderung gegangen, dabei konnten wir unter anderem einige Glühwürmchen beobachten.

Am nächsten Morgen schrieben wir nach dem Frühstück Briefe. Die meisten Schülerinnen und Schüler schrieben an ihre Eltern und Großeltern. Nachdem wir zum Briefkasten gegangen waren wanderten wir nach Tiefurt. Es war anstrengend und es dauerte sehr lange. Als wir von der Wanderung zurückkehrten waren alle sehr erschöpft, aber wir hatten zum Glück noch eine Stunde Freizeit. Das Abendbrot beendete dann den Tag.

Am Donnerstag waren wir wieder in Weimar und die Gruppen tauschen ihre Aufgaben. Nach den Projekten in Weimar spielten wir in unserer Freizeit Fußball oder andere Spiele im Park. Am Donnerstagabend wurde nicht gelesen, denn wir schauten einen Film.

Am Abreisetag, also am Freitag, haben wir nicht sehr viel gemacht, wir hatten nur eine kurze Freizeit in der Bibliothek, um Gesellschaftsspiele zu spielen oder noch zu lesen. Als wir dann mit dem ICE nach Hause fahren wollten, war der Zug so voll, dass es noch eine halbe Stunde dauerte bis wir losfahren konnten. Auf der drei Stunden langen Fahrt spielten wird Kartenspiele, schliefen oder unterhielten uns über das Erlebte.

Es war eine sehr interessante, spannende und lehrreiche Klassenfahrt.

Yasar Lohse 5d

Englisch-Wettbewerb „The Big Challenge“

In diesem Jahr nahmen 100 Schüler*innen aus der Sekundarstufe I am Englisch-Wettbewerb „The Big Challenge“ teil und stellten sich der Herausforderung, Fragen aus unterschiedlichen Bereichen der englischen Sprache und Kultur zu beantworten. Als Schulsieger gingen hervor: Loris Bologna (5b), Niharsh Sanem (6d, nicht auf dem Foto), Anastassia Sanjari (7a) und Rebecca Pfeifer (9c). Rebecca belegte landesweit Platz 1 und bundesweit Platz 2 und erhielt einen Sonderpreis. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Auszeichnung!

Andreas Krichbaum Schulkoordinator

Absage Bundesjugendspiele

Die Berlinfahrt der Stufe 10 und Klassenfahrten der Stufe 8 hinterlassen ihre Spuren. Nachdem bereits letzte Woche der Krankenstand deutlich erhöht war, hat sich die Situation durch die Fahrten noch verschärft. Sowohl bei den Kolleg*innen als auch bei den Schüler*innen können wir stark zugenommene, ärztlich belegte, Abwesenheiten feststellen. Dies führt dazu, das wir akuten Personalmangel haben und deshalb aus organisatorischen Gründen die Bundesjugendspiele leider erneut absagen müssen.

Wir bedauern das sehr, sehen aber keine andere Möglichkeit.

Am Donnerstag findet deshalb Unterricht nach Plan statt (für alle, die dann noch oder wieder gesund sind 🙂  )

Frank Becker