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Huntington School – Partner der FvSS

Ein Jahrgang im Forschungsfieber – Wissenschaftstag für die Schülerinnen und Schüler der Q2

Am 12. Juni hatten alle Schülerinnen und Schüler der Q2 Gelegenheit, Einblick in ganz verschiedene Forschungsgebiete zu erhalten. Einen ganzen Vormittag lang haben drei Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse vorgestellt und mit den Schülern diskutiert. Aus der Astrophysik berichtete Prof. Dr. Bruno Deiss vom Physikalischen Verein – Gesellschaft für Bildung und Wissenschaft, Neues vom Urknall. Prof. Dr. Jörg Stehle, Leiter der Senckenbergischen Anatomie, führte in die Geheimnisse der Mechanismen zur Zeitmessung in unserem Gehirns ein. Prof. Dr. Leo Peichl, ebenfalls Senckenbergische Anatomie, gab faszinierende Einblicke in die Evolution der Sehsinneszellen in den Augen der Säugetiere sowie deren Funktion. Da der Vortrag der Firma Kuraray krankheitsbedingt kurzfristig ausfallen musste, hatten die Schülerin und die Schüler Gelegenheit, ausgehend von beruflichen Erfahrungen im Bereich Naturschutz und technischem Umweltschutz einer Kollegin, sich selbst Gedanken über Ihren idealen Arbeitsplatz und dessen Anforderungen an sie selbst zu machen. Die Vorträge und Diskussionen haben nicht nur Berührungsängste mit den Naturwissenschaften abgebaut und Einblicke in aktuelle Forschungen (und den Berufsalltag) gegeben. Sie haben vor allen Dingen gezeigt, dass man neue Entdeckungen nicht nur mit Geduld und Wissen macht, sondern vor allen Dingen mit Begeisterung für die Sache, wofür allen Referenten herzlich zu danken ist!

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Exkursion zum Technoseum und Planetarium in Mannheim der Klasse 9d

Am Dienstag, den 11. Juni 2019, machte sich die Klasse 9d zu einer ganztägigen naturwissenschaftlichen Exkursion nach Mannheim auf – per Bahn, da der bestellte Bus nicht kam.

 

Das erste Ziel war das Technoseum. Im Werkstattbereich sollten die Schüler*innen unter Anleitung sensorgesteuerte Maschinenmodelle programmieren. Hochkonzentriert machten sich alle Gruppen an die Programmierung. Zur großen Freude gelang es allen Gruppen das Transportband des Maschinenmodells zum Laufen zu bekommen und auch den Sensor zu aktivieren, der die metallischen Deckel aussortierte. Auch die Aufgaben zum elektro-pneumatischen Schaltkreis wurden erfolgreich gelöst.

 

Als nächstes ging es zum Planetarium – für viele Schüler*innen zum ersten Mal. Der Eintritt war aufgrund eines Sonderpreises frei, den die Klasse durch die freiwillige Teilnahme von Mitschülern an dem Schülerwettbewerb „Chemie – die stimmt“ gewonnen hatte. In die 360° Kuppel wurde der Sternenhimmel weitgehend in Übereinstimmung mit der Realität projiziert. Unglaubliche 3000 Sternen werden für eine sternklare Nacht simuliert. Während alle in bequemen Sesseln saßen, wurde ausgewählte Himmelskörper und Sternbilder erklärt. Anschließend erlebten alle eine täuschend echt nachgebildete Reise durch unser Sonnensystem. Faszinierend so die einhellige Meinung nach dem Besuch.

 

Nach einem langen erlebnisreichen Tag ging es mit vielen neuen Eindrücken mit der Bahn nach Frankfurt zurück.

[Bericht: Tie, Fotocollagen: Chr]

Auf den Spuren römischer Götter

Unser Lateinkurs der Jahrgangsstufe 7 unternahm am 05.06.2019 mit Frau Ladikos und Frau Hadzipasic eine Exkursion nach Aschaffenburg. Dort besuchten wir eine nachgebildete Villa aus dem Römischen Reich, um ein besseres Verständnis über römisches Leben, Denken und vor allem den Glauben zu erlangen, und haben eine informative und unterhaltsame Führung erlebt. Dadurch haben wir außerdem einen Einblick erhalten, wie sich die weiteren Unterrichtsstunden thematisch entwickeln werden. Alles war gut veranschaulicht und man musste sich nichts vorstellen, sondern konnte alles anhand von Büsten und Wandmalereien in den Räumen verfolgen. Auch hatten wir die Möglichkeit Theorien und Fragen zu äußern, was von unserem Kurs als äußerst positiv empfunden wurde.

Insgesamt war die Exkursion sehr hilfreich, da sie uns einen Einblick in ein weiteres spannendes Jahr Latein gewährt hat.

Man kann behaupten, die Götterwelt der Römer ist sehr durchdacht und es ist lohnenswert, sich über diese zu informieren.

David Kolic (7a)

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Regionalrunde West des Wettbewerbs „Chemie – die stimmt“ mit Hana Ajdin

Vom 3. bis zum 6. Juni fand die bundesländerübergreifende dritte Runde des Chemiewettbewerbs “Chemie- die stimmt!” in Darmstadt statt.

Am Montagabend sammelten sich bis 18 Uhr alle Teilnehmer*innen in der Lobby des B&B-Hotels am Darmstädter Hauptbahnhof. Es wurden Bekanntschaften mit einander gemacht, noch bevor wir in eine nahegelegene Schule gingen und der offizielle Kennenlernabend mit viel Essen begann. Anschließend – erschöpft von der Anreise und gespannt auf den kommenden Tag – gingen wir alle schlafen.

Am Dienstag fand der praktische Teil des Wettbewerbs statt. Während die Teilnehmer*innen aus der Stufe 10 den Morgen im Kletterwald verbrachten, experimentierten die Schüler*innen der 9. Klasse in Gruppen im Juniorlabor der Technischen Universität Darmstadt. Während die 9. Stufe am Nachmittag klettern ging, durfte die 10. Stufe experimentieren. Nach dreistündiger Laborarbeit präsentierten die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse vor einer Jury, die am Donnerstag den besten Gruppen einen Sonderpreis überreichen würde. Doch darüber haben sich die Meisten keine Gedanken gemacht, da wir am Dienstagabend alle unser selbstgemachtes leckeres Himbeereis gegessen haben.

Am Mittwochmorgen spürte man die Aufregung vor der Klausur, die wichtig für das Weiterkommen in die Finalrunde ist. Nach der langen Klausur, waren alle froh, dass sie den wichtigen Teil hinter sich hatten und den vorletzten Tag in Darmstadt genießen können. Doch nach der Klausur musste der Spaß für die Zeit einer einstündigen Wanderung bei hohen Temperaturen warten. Schließlich gingen wir Kegeln und aßen viel Pizza, während wir den letzten gemeinsamen Abend genossen.

Am Donnerstag besichtigten wir die Firma “Merck”, wo die Wettbewerbsrunde ein Ende nahm. Nach der Preisverleihung wurde uns eine spannende Präsentation zum Thema “OLED” gehalten. Abschließend gingen wir ein letztes Mal gemeinsam essen, bevor uns unsere Wege trennten.

Preisträger Platz 6 bis 4 – Stufe 9

Obwohl ich den 6. Platz belegte und ich somit nicht weiter gekommen bin, bin ich äußerst froh diese Erfahrung gemacht zu haben. Ich hatte sehr viel Spaß in Darmstadt und habe viele neue interessante Leute kennengelernt mit denen ich gemeinsame Interessen teilte. Es ist schade, dass die Zeit so schnell vorbeiging.

[Bericht: Hana Ajdin/9d, Foto: Janin Uedemann/FChO, weitere Fotos]

 

Chemie zum selbermachen – Leistungskurs Chemie im Labor der Firma Kuraray

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Zum sechsten Mal hatte der Leistungskurs Chemie der FvS Gelegenheit, in den Laboren der Firma Kuraray mit eigens für die Schülerinnen und Schüler vorbereiteten Versuchen die Herstellung des Kunststoffes Polyvinylbutyral (PVB) selbst nachzuvollziehen. Außerdem lernte eine Gruppe eine wichtige Anwendung des Produktes PVB als Bindemittel für Druckfarben kennen.

Aufregende Vorbereitungen haben sich gelohnt

Angesichts des kurzen Halbjahres war die Vorbereitung auf die Laborwoche denkbar gedrängt. So hatten die fünf Schülerinnen und zwei Schüler nur wenige Stunden, um in die Grundlagen der Kunststoffchemie eingeführt zu werden. Sie hatten dann nur einen intensiven und langen Arbeitstag, um, entlang der vorhandenen Versuchsanleitungen und ausführlicher eigener Recherchen und einiger Diskussionen von kniffligen Fragestellungen, die geforderte Eingangspräsentation vor dem Fachpublikum der Kuraray vorzubereiten. Entsprechend groß war die Aufregung vor dem Präsentationstermin am Montag, den 27.5.2019. Alle drei Gruppen konnten Ihre Inhalte aber so gekonnt darstellen, dass sie von den Fachleuten gute Rückmeldungen bekamen. „Wichtig waren uns aber vor allem die fachlichen Hinweise, so dass wir uns nach der Diskussion mit den Vertretern von Kuraray ein noch besseres Bild von den Versuchen machen konnten, die auf uns zukommen sollten,“ so die Rückmeldung von Dorcas Amankwaatia.

Laborerfahrung – Die Verbindung von Theorie und Praxis

Bevor die drei Gruppen sich mit der Herstellung eines Ausgangsstoffes, Polyvinylalkohl (PVA) und dem Produkt Polyvinylbutyral (PVB), sowie einer Anwendung von PVB als Bindemittel für Druckfarben beschäftigen konnten, musste die ganze Gruppe eine Sicherheitsunterweisung für den Industriepark absolvieren. Mit eigenen Ausweisen ausgestattet durften dann die Räume von Kuraray betreten werden. Auch hier wird das Thema Sicherheit sehr groß geschrieben, weshalb nach den Eingangspräsentationen jede Gruppe nochmal gesondert auf Gefahren im Zusammenhang mit den jeweiligen Versuchen hingewiesen wurde. Aber dann konnten die einzelnen Geräte vorgestellt und in Betrieb genommen werden. Jedes Gruppenmitglied erhielt seine spezifischen Aufgaben, um den Versuch ordnungsgemäß durchzuführen. Ein wichtiger neuer Lernschritt für alle war die Bedeutung analytischer Methoden kennen zu lernen, die im Schulalltag wenig Beachtung finden können. „Wir gehen immer ganz selbstverständlich davon aus, dass ein Produkt, z.B. eine Druckfarbe, immer die gleiche Qualität hat. Zu sehen, welcher Untersuchungsaufwand dahinter steckt, um diese Qualität zu gewährleisten war schon beeindruckend,“ erklärt Yannick Schroth; der in dieser Gruppe gearbeitet hat. Für Younis Alyass waren es die selbst produzierten, mit blauer Farbe bedruckten Folien, die ohne jeden Fehldruck während der Präsentation als Arbeitsergebnis vorgestellt werden konnten, die ihn an die technisch anspruchsvolle Produktion von Druckfarben erinnern werden.

Anwendung von Fachwissen hautnah erleben

Wie interessant die Polymerchemie ist, wurde besonders bei den Abschlusspräsentationen am Montag, den 3.6.2019 deutlich. Hier hatten alle Gruppen Gelegenheit, ihre Versuchsergebnisse und ihre neu gewonnenen Erkenntnisse vorzustellen. Dabei ergaben sich interessante Diskussionen, die schnell auch klar machten, wo es noch Neues zu entdecken gibt oder Fragen noch nicht vollständig beantwortet werden können. „Wir haben jetzt ein besseres Verständnis für die Bedeutung der Reaktionen, die wir sonst nur einfach im Unterricht besprechen können!“ fasst Eushra Shaheen die Erfahrungen der Laborwoche zusammen. Gerade auch die Herausforderung, sich einem hochrangigen Fachpublikum in einer Diskussion zu stellen, die eigenen Ansätze darzustellen und unter dem Blick der erfahrenen Chemiker einen kühlen Kopf zu bewahren und auf konkrete Fragen ideenreich zu antworten wird sicher so schnell niemand vergessen. „Aber es hat sich gelohnt,“ so Vivian Nguyen, „denn jetzt können wir bei allen künftigen Präsentationen, auch wenn wir die Schule hinter uns gelassen haben, auf eine sehr hilfreiche Erfahrung zurückgreifen“.

Inside Kuraray – es geht nicht nur um Chemie

„Wir sind von allen bei Kuraray sehr freundlich aufgenommen worden und sehr dankbar, dass wir auch einmal erleben konnten, wie ein Laboralltag funktioniert und wie gut alle in einem Unternehmen wie Kuraray miteinander umgehen,“ bedankte sich Laureen Emminger in der abschließenden Feedbackrunde bei den Firmenvertretern. Dass es auch darauf ankommt, wie man zusammenarbeitet, um ein gutes Produkt herzustellen, bewies Mihaela Dremsizova, die spontan für Frau Kolac-Lang einsprang und dafür sorgte, dass die Präsentation der letzten Gruppe reibungslos weiterlief! Insgesamt, so das einhellige Fazit der Gruppe, waren die Labortage, trotz all des Stresses und der Aufregung, eine wunderbare und bereichernde Erfahrung, die wir alle auch den künftigen Chemieleistungskursen wünschen!