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Klasse 9: „Meine Zeitung“ – 1. und 2. Platz beim Zeitungsprojekt der FAZ

Habt ihr euch schon einmal drei Monate lang mit der Zeitung beschäftigt? Klingt langweilig, aber das „Meine Zeitung“ Projekt der FAZ hat unserer Klasse das Gegenteil bewiesen. Ab Januar haben wir drei Monate lang die Zeitung gelesen. Dabei stand einem zur Auswahl, ob man dies analog, in Papierform, oder digital, auf dem Ipad, tat. Jede Person suchte sich zu Beginn des Projekts ein Thema aus, welches sie in der FAZ genauer unter die Lupe nehmen wollte. Wir suchten die jeweiligen Artikel raus und beschäftigten uns eigenständig mit diesen. Unserer Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt. Wie wir uns mit der Zeitung auseinandersetzen, dokumentierte Jeder in Form einer Langzeitarbeit.  Keiner von uns hatte sich je so intensiv mit einer Zeitung beschäftigt, weshalb Anfangsschwierigkeiten absehbar waren. Der Aufbau, die vielen Fremdwörter und schwierigen Formulierungen der Zeitung machten uns ganz schön zu schaffen. Jedoch gewöhnten wir uns Tag für Tag mehr daran, sodass wir am Ende des Projekts in der Lage dazu waren, bestimmte Artikel schnell zu finden und diese auch gut zu verstehen. Definitiv ein Highlight und ein schöner Abschluss des Projekts war die Gala in der Alten Oper, bei der uns ein schönes Programm erwartete und die preiswürdigen Langzeitarbeiten aller Teilnehmer geehrt wurden. Aus unserer Klasse waren zwei Mitschülerinnen unter den Preisträgern. Lucia Bolz gewann den ersten und Irina Wende den zweiten Platz.   Alles in Allem war das Projekt eine interessante, lehrreiche und kreative Erfahrung, die wir sehr weiterempfehlen möchten.

(Irina Wende 9d)

1. Preis beim Künstlerischen Wettbewerb der Stadt Mainz und des Gutenberg-Museums

Anlässlich des 75-jährigen Landesjubiläums unseres Nachbarn Rheinland-Pfalz schrieb die Stadt Mainz zusammen mit dem Gutenberg-Museum einen künstlerischen Wettbewerb für Schüler*innen aus, ein Glückwunsch-Plakat zu entwerfen.

Der WPU „Illustrating Life“ der Stufe 10 unter der Leitung von Frau Schmidt und Frau Knorr nahm am Wettbewerb teil. Lara Schoucair (Klasse 10c) bekam eine Einladung zur Preisverleihung am 25.06.2022 und konnte sich über den 1. Platz freuen.

Wir gratulieren Lara zu ihrer Platzierung und zu diesem gelungenen künstlerischen Beitrag!

Politikerin besucht 10. Klassen

Die Politikerin Nina Eisenhardt von den Grünen besuchte am 23. Mai 2022 unser Freiherr vom Stein-Gymnasium. Sie ist die Sprecherin für Hochschule und Wissenschaft der Grünen in Hessen und sitzt sogar im Hessischem Landtag. Organisiert wurde ihr Besuch im Rahmen des EU-Projekttages. Besonders freuen durften sich die 10b und 10d. In den zwei Gesprächsstunden hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Fragen rund um die EU und deren Politik zu stellen, oft haben sich die Fragen auch direkt auf die Politik der Grünen bezogen. Es wurden Themen angesprochen zur Energiewende, zum Angriffskrieg auf die Ukraine und zur Zukunft Deutschlands.

Aus ihren Antworten zu den vielen Fragen der Schülerinnen und Schüler wurde sehr schnell deutlich, welche Themen ihr besonders am Herzen liegen. In ihrem Bereich als hochschulpolitische Sprecherin fällt natürlich auch das Thema „Digitalisierung“. Geht es nach ihr, sollte man sie klug und überlegt steuern, weil die Digitalisierung in die Lebensbereiche aller Bürgerinnen und Bürger hineinwirkt, jeder von ihr betroffen ist und jeder von ihr profitieren soll.

Doch als grüne Politikerin waren ihr natürlich auch „grüne“ Themen besonders wichtig wie zum Beispiel das Thema Energie- und Verkehrswende. Hier hatte sie naturgemäß sehr ausführlich geantwortet. Deutlich wurde auch, dass sich Nina Eisenhardt sehr für die Flüchtlinge aus der Ukraine einsetzt. Aus ihrer Sicht ist es richtig, dass sich die Regierung um ukrainische Studierende kümmert und eng mit den Bildungseinrichtungen in der Ukraine zusammenarbeiten sollte.

Was dabei direkt positiv auffiel: Nina Eisenhardt blieb bei ihren Antworten immer sachlich. Sie machte bei ihren Antworten stets einen kompetenten, gelassenen und sympathischen Eindruck.  Wir bedanken uns für den Besuch und freuen uns auf weitere anregende Gespräche mit Politikerinnen und Politikern [Marlene Halfar, 10d].

Forscher Club – ein abwechslungsreiches Jahr geht zu Ende

Die über zwanzig Forscherinnen und Forscher des Forscher Clubs, vornehmlich aus den Stufen 6 und 7, schauen sehr zufrieden auf ihr erstes Forscher-Jahr zurück.

Alle waren sich in ihrer letzten ForscherClub-Stunde am Dienstagnachmittag einig. Die Exkursion zu den Aeronauten am Alten Flughafen Bonames mit dem Bau der Wasserrakete und deren Start in den Nidda-Wiesen im Herbst letzten Jahres war eines der Highlights des Forscherjahres (s. Fotos) ebenso wie die Ganztagsexkursion letzte Woche ins Planetarium in Mannheim mit dem Besuch des Luisenparks und seiner Blumenwelt (s. Foto vorm Mannheimer Hauptbahnhof).

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Begonnen hat der Forscher Club nach den Sommerferien mit den Schnuppertagen, bei denen Escape-Room-Aufgaben zu entschlüsseln, das Show-Experiment „Verzauberte Bechergläser“ zu erklären, den orangen Farbstoff aus rohen Möhren zu extrahieren oder anderes mehr zur Auswahl standen.

Der Mars Run beschäftigte dann die inzwischen festangemeldeten Forscher:innen im Oktober. Ziel war die experimentelle Untersuchung von unterschiedlichen Problemstellungen einer fiktiven Reise zum Planeten Mars. Die angeleiteten Versuche reichten hierbei von der Erprobung des Rückstoßprinzips bis hin zur Untersuchung der Sauerstoffversorgung durch Pflanzen am Beispiel der Wasserpest.

Gerne erinnern sich die Schüler:innen an die Experimentieraufgaben zum Thema „Schwarzes Licht und leuchtende Limo“ im Rahmen ihrer Teilnahme am Experimentalwettbewerb „Chemie – mach mit!“, die sie mit großem Engagement bearbeitet hatten. Beeindruckend fanden sie insbesondere, wenn Textmarker-Lösungen durch Schwarzlicht-Taschenlampen angestrahlt im dunklen Raum intensiv in Neonfarben leuchteten. Die Forscher machten beim Protokollieren die Erfahrung, dass die Beobachtungen der Versuche mit ihrem bisherigen Wissen zu erklären, doch ganz schön schwer ist. Umso stolzer sind sie, dass ein Forscherteam unserer Schule unter der Vielzahl der Teilnehmenden mit einem 3. Preis im ersten Lernjahr ausgezeichnet wurde. Das Team freut sich schon sehr auf die Einladung zur Preisverleihung im kommenden Dezember.

In bester Erinnerung aus der Adventsreihe ist das Herstellen der Wunderkerzen geblieben. Beim funkensprühenden Abbrennen im Abzug haben die Forscher:innen herausgefunden, welche ihrer Mischungen die besseren Ergebnisse lieferten. Auf vielfachen Wunsch wurde im neuen Jahr die Slime-Herstellung intensiv untersucht. Dabei konnten zahlreiche Forscherfragen geklärt werden – teils experimentell durch Vergleich verschiedener Rezepturen, teils durch Recherche.

Dass Zitronen mehr als nur sauer im Geschmack sind, fanden die Forscher:innen im Frühjahr heraus. Je nach Interesse untersuchten sie gruppenweise Fragestellungen, nachdem sie sich vorher über die Versuchsdurchführung klar geworden sind. Sehr beliebt war das Thema „Geheimschrift aus Zitrone“. Die Ergebnisse der eigenen Forschung wurden in kleinen Präsentationen gegenseitig vorgestellt. Zu den eher persönlichen Highlights gehörte, als es endlich gelang, mithilfe von frischen Zitronen eine Batterie herzustellen, die eine Leuchtdiode zum Leuchten brachte.

Betont haben die Forscher im Rückblick auf das Forscher-Jahr: „Wir konnten mitbestimmten, was wir forschen wollten.“ „Uns wurde zugetraut, dass wir mit Glasgeräten usw. ordentlich und verantwortungsvoll umgehen.“ „Wenn ich Zeit habe, möchte ich im nächsten Schuljahr wieder zum Forscher Club kommen.“

Auch für uns Forscher Club-Leiterinnen geht dieses erste Forscher Club-Jahr mit zahlreichen neuen Erfahrungen zu Ende. Wir sind froh, dass das Experimentieren offensichtlich unseren Forscher:innen Spaß gemacht hat. Wir wünschen uns, dass das Interesse an naturwissenschaftlichen Fragen und Problemen weiter bestehen bleibt. [Tie; Fotos: Gil, Tie]

Klassenfahrt 5d 2022 nach Weimar

Am Montag, den 27. Juni 2022 fuhr die 5d nach Oßmannstedt bei Weimar. Wir waren in einem besonderen Gebäude untergebracht: dem Wielandgut. Im Wielandgut hat der Dichter Christoph Martin Wieland von 1797 – 1803 gewohnt. Im Park befindet sich sogar noch sein Grab.

Nach unserer Ankunft gab es erstmal einmal Mittagessen und später wanderten wir nach Oberroßla. Die Strecke betrug ungefähr drei Kilometer. Als wir in Oberroßla ankamen, spielten wir auf einen Spielplatz. Nach dem Abendessen stellten wir den Mitschülerinnen und Mitschülern unsere Bücher vor, die wir mitgebracht hatten. Danach lasen wir diese in unseren Zimmern.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück nach Weimar. In Weimar angekommen teilten wir uns in zwei Gruppen auf, die eine Gruppe ging ins Goethehaus und die andere Gruppe ging in den Ilmpark. Die Gruppe, die in den Ilmpark ging, sollte verschiedene Aufgaben zum Thema Naturlyrik bearbeiten. Die Gruppe, die ins Goethehaus ging, erkundete Goethes Leben, indem sie sich verschiedene Gegenstände von Goethe im Museum ansah, sein Haus besuchte und sich am Ende als Goethe in verschiedenen Funktionen verkleidete. Als wir aus Weimar zurückkehrten, hatten wir eine Stunde Freizeit. Nach dieser Zeit gab es das gemeinsame Abendbrot. Als es dunkel wurde, sind wir zusammen auf Nachtwanderung gegangen, dabei konnten wir unter anderem einige Glühwürmchen beobachten.

Am nächsten Morgen schrieben wir nach dem Frühstück Briefe. Die meisten Schülerinnen und Schüler schrieben an ihre Eltern und Großeltern. Nachdem wir zum Briefkasten gegangen waren wanderten wir nach Tiefurt. Es war anstrengend und es dauerte sehr lange. Als wir von der Wanderung zurückkehrten waren alle sehr erschöpft, aber wir hatten zum Glück noch eine Stunde Freizeit. Das Abendbrot beendete dann den Tag.

Am Donnerstag waren wir wieder in Weimar und die Gruppen tauschen ihre Aufgaben. Nach den Projekten in Weimar spielten wir in unserer Freizeit Fußball oder andere Spiele im Park. Am Donnerstagabend wurde nicht gelesen, denn wir schauten einen Film.

Am Abreisetag, also am Freitag, haben wir nicht sehr viel gemacht, wir hatten nur eine kurze Freizeit in der Bibliothek, um Gesellschaftsspiele zu spielen oder noch zu lesen. Als wir dann mit dem ICE nach Hause fahren wollten, war der Zug so voll, dass es noch eine halbe Stunde dauerte bis wir losfahren konnten. Auf der drei Stunden langen Fahrt spielten wird Kartenspiele, schliefen oder unterhielten uns über das Erlebte.

Es war eine sehr interessante, spannende und lehrreiche Klassenfahrt.

Yasar Lohse 5d