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Infos zu Corona

Informationen für die Organisation des Schullebens am 16.3.2020

Stand 15.3.2020 18:30 Uhr

Am Freitag, den 13.3.2020 gegen 17:30 Uhr hat das Hessische Kultusministerium beschlossen, die Schulpflicht bis auf weiteres auszusetzen. Da zu dieser Zeit die Schulgemeinde über die daraus resultierenden Folgen nicht mehr umfassend informiert werden konnte, hat die Schulleitung beschlossen, dies am Montag, den 16.3.2020 nachzuholen.

Dazu treffen sich alle Kolleg*innen um 9 Uhr im Auditorium zu einer Dienstversammlung.*1

Um 10 Uhr treffen sich die Klassenlehrer*innen und Tutor*innen mit ihren jeweiligen Klassen und Kursen, um sie über das weiterer Vorgehen zu informieren und Vereinbarungen zu treffen, wie die unterrichtsfreie Zeit sinnvoll genutzt werden kann.*2

Nach dem Ende dieser Klassenlehrer- und Tutorenstunde entfallen alle schulischen Veranstaltungen für die Schüler*innen.

Eine Notbetreuung der Schüler*innen der Stufen 5 und 6 ist  am morgigen Montag bis 13 Uhr gewährleistet.*3

Für die Abiturient*innen gilt diese Regelung nicht. Wir erwarten die Abiturient*innen nur noch zu ihren jeweiligen schriftlichen Prüfungen.

Ab Dienstag, den 17.3.2020 bleibt die Schule für Schüler*innen geschlossen. Eine Betreuung für Kinder besonderer Berufsgruppen wird angeboten. Welche Gruppen das sind können dem unten stehenden Link entnehmen.

*1 Für Kolleg*innen, die zu den sogenannten Risikogruppen zählen, ist die Teilnahme freiwillig .

*2 Die Teilnahme von Schüler*innen ist freiwillig. Sie sind allerdings dazu verpflichtet, sich über die hier besprochenen Inhalte in geeigneter Weise zu informieren.

*3 Die Notbetreuung bezieht sich nur auf Kinder, deren Eltern in „kritischen Infrastrukturen“ tätig sind. Eine detaillierte Aufzählung der Berufsgruppen können dem folgenden Link entnommen werden.

(https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2/umgang-mit-corona-schulen)

 

Frank Becker

(stellv Schulleiter)

 

 

Robotik-Experte und Ingenieur Paolo Gallina zu Besuch an der FvSS

Letzte Woche, am 04. März, ist der Wissenschaftler, Robotik-Experte und Ingenieur Paolo Gallina bei uns zu Besuch gewesen. Er hat den Schülerinnen und Schülern des bilingualen Zweiges eine zweistündige Vorlesung zu „La mente liquida“ bzw. „der flüssige Geist“ gehalten.

Als Fachkundiger hat er uns etwas von seiner Arbeit und seinem Leben erzählt. So hat er sich nach langer, intensiver Arbeit bald die Frage gestellt, was die Technologie, die er erfindet, wirklich bewegt, was ihr Nutzen ist und wie sie ihn beeinflusst. Mit der Erkenntnis, in sich gehen zu müssen, ist er mit seiner Frau für zwei Jahre in den Südsudan gezogen, wo er das absolute Fehlen jeglicher Technologie erlebte. Beim Spielen mit einigen Kindern aus dem Dorf, in dem er wohnte, fiel ihm auf, dass er sie nicht an den Füßen kitzeln konnte, da ihre Hornhaut zu dick ist. Wir als Europäer dagegen könnten keinen ganzen Tag ohne Schuhe durch die Stadt laufen. So findet Herr Gallina Anschluss an das Thema „Symbiose zwischen Mensch und Technologie“. Während man früher z.B. die Sonne als Orientierungspunkt verwendete, sind wir heute auf Navigationsgeräte und unsere Smartphones angewiesen.

Nach seiner Rückkehr befasste sich Herr Gallina dann vor allem mit der Omnipräsenz der Digitalisierung. Er zeigte uns beide Seiten der Medaille, sodass wir Zuhörer*innen eine bessere Einsicht in das Thema bekommen konnten.

Ich würde sagen, es ist wichtig, ein gesundes Maß zu finden. Denn die Technologie kann so Schönes bewegen, wenn wir sie bewusst benutzen.

Jawid Kiani-Dehkordi (9b)

 

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Il  4  marzo, dalle 10 alle 11.30 del mattino, le sezioni bilingue Q4, Q2, E2 e 9b del Freiherr-vom-Stein Gymnasium si sono ritrovate nell’Auditorium della scuola per ospitare Paolo Gallina, professore di Robotica dell’università di Trieste.

Il motivo per questo incontro è stato la presentazione del suo libro ,,La mente liquida – come le macchine condizionano, modificano o potenziano il cervello“ e il tema ,,Il rapporto uomo – macchina e  la robotica“.

Sin da subito l’atmosfera è apparsa molto rilassata, il prof. Gallina infatti è una persona molto simpatica e coinvolgente che ha introdotto i temi della sua presentazione con grande facilità. Gli argomenti principali (intelligenza artificiale e rapporto uomo – meccanica) sono stati spiegati attraverso il racconto delle sue esperienze, dei suoi viaggi e anche tramite esempi da situazioni quotidiane che viviamo tutti noi.

Essendo degli argomenti molto attuali, interessanti e futuristici il pubblico ha prestato sempre molta attenzione. L’intelligenza artificiale e il rapporto tra robotica e meccanica fanno parte degli argomenti che sicuramente caratterizzeranno  non solo il nostro futuro, ma anche quello di tutte le prossime generazioni (è stato questo che il prof. Gallina ha fatto capire alla maggior parte degli studenti).

Essendo uno studente del Q4 posso dire che a me personalmente questa conferenza è piaciuta molto. Non solo è stata molto informativa, ma a causa della simpatia del prof. Gallina è stata anche particolarmente interessante e divertente. E’ un tipo di incontro che fa piacere ad ogni appassionato di robotica ed è  di grande utilità per ogni studente. Per questo posso solo ripetere che la presentazione mi è piaciuta tanto e che la consiglio a coloro che leggono questo articolo con grande entusiasmo.

Matteo Cappello (Q4bili)

 

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Befreiung der Abiturient*innen vom Unterricht

Um nicht die Sicherheit der Abiturient*innen zu gefährden, entfällt deren Unterricht vom 16.3. bis zu den Osterferien. Die schriftlichen Abiturprüfungen finden allerdings wie geplant statt.

Frank Becker

(stellv. Schulleiter)

Umwelt und Nachhaltigkeit – neuer Wahlpflichtunterricht an der Freiherr-vom-Stein-Schule

„Freiherr-for-future“ nannten die zwei Lehrerinnen, Frau Keller und Frau Unverzagt, des neuen Kurses an der FvsS, den neuen Unterricht zu Beginn des Halbjahres. Genau wie die Fridays-for-future Demonstrationen greift der neue Unterricht das jugendliche Interesse an Klimaschutz auf und integriert dieses erfolgreich in den Schulalltag. Der Kurs wird zurzeit von 30 Schülerinnen und Schülern der neunten Jahrgangsstufe besucht. Eine bessere Rücksicht auf die Umwelt und Klimafreundlichkeit sind Ziele des Unterrichts. Zu Beginn des ersten Halbjahres der neunten Jahrgangsstufe wurde es den Schülerinnen und Schülern zur Aufgabe gemacht, sich alleine, zu zweit oder in Kleingruppen, ein halbes Jahr lang mit einem Thema auseinanderzusetzten. Die einzige Beschränkung war es, dass die Ideen thematisch zu Umwelt und Nachhaltigkeit passen sollten. Schnell haben sich die Schülerinnen und Schüler in Gruppen oder Paaren zusammengefunden. Nach kleineren Diskussionen wurde sich auch schnell auf ein interessantes Thema geeinigt. Während eine Gruppe sich mit den politischen Aspekten des Klimawandels und Klimaschutzes auseinandersetzte, wurde sich in einer anderen Gruppe die Frage überlegt, wie man Fliegen umweltfreundlicher machen kann. Eine der Kleingruppen thematisierte das Plastikmüllproblem im Meer, wobei sich noch eine weitere Gruppe mit klimafreundlichem Leben und Minimalismus beschäftigte. Fast Fashion war Überbegriff der Projektidee einer nächsten Gruppe. Eine Frage, die sich eine Gruppe stellte war, wie nachhaltig Schokolade wirklich ist. Eine der Gruppen beschäftigte sich mit dem Stoff Bambus und wie er uns in Zukunft helfen kann weniger Plastik zu verbrauchen, während es die Idee einer nächsten Gruppe war, sich mit dem Thema Konsumverhalten im Alltag zu beschäftigten.

Zu Beginn war schnell klar: jede Gruppe hatte ihre eigene Auffassung von dem doch komplexen Thema. Aus diesen schon zu Beginn spannenden Ansätzen reiften dann nach und nach, im Laufe des Halbjahres, immer mehr die fertigen Projekte heran. Bei kleineren Problemen oder Fragen, standen Frau Keller, Frau Unverzagt oder andere Mitschüler mit ihrem Rat zur Seite. Am 29. Januar 2020, war es dann soweit: die fertigen Projekte wurden von den Schülerinnen und Schülern im Auditorium vor der gesamten Jahrgangsstufe 9 in Form einer Ausstellung präsentiert. Nach kurzer Vorstellung der einzelnen Projekte und Einführungen in die Themen war es den Schülerinnen und Schülern freigestellt, sich alle Projekte anzuschauen. Jede der einzelnen Gruppen durfte eine Präsentationstafel belegen und nach Belieben gestalten und dekorieren. Während manche Gruppen ein Plakat gestalteten, wählten andere lieber ein Buch als Präsentationsform. Jeder Projektstand war individuell gestaltet und die Schülerinnen und Schüler informierten stets auf ihre eigene Weise über ihr Thema und brachten es so ihren Mitschülerinnen und Mitschülern näher. Um ein genaues Feedback und einen Überblick über die Meinung über die Projekte zu erlangen, hatte jede Gruppe einen Feedbackbogen an ihrem Stand, worauf man erkennen konnte, wie gut einzelne Projekte angekommen sind und wo es noch Bedarf auf Verbesserung gibt. Das Feedback an alle Gruppen war überaus positiv ausgefallen, woraus sich schließen lässt, dass sich alle Gruppen gründlich mit ihrem Thema befasst haben und viel Mühe und Arbeit in die entstandenen Ergebnisse gesteckt haben. Zum Ende waren alle erleichtert und auch ein wenig stolz solch eine doch anspruchsvolle Aufgabe gemeistert zu haben.

Isabel, 9a

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PoWi Leistungskurse sprechen über Verfolgung, Flucht und Integration

Am Montag, den 3.2.2020 fand im Auditorium die Veranstaltung School Talk, die von dem Verband HAWAR organisiert wurde, für die PoWi-Leistungskurse der Oberstufe statt. Dort haben wir uns mit der Verfolgung und der Flucht der Jesiden beschäftigt.

Zu Beginn haben wir uns dazu gemeinsam einen kurzen Film angeschaut, um das Thema einzuleiten. Dieser Film handelte von den in der Minderheit stehenden Jesiden, welche aufgrund ihrer religiösen Ansichten von dem IS verfolgt werden. Diese mussten während des Krieges traumatische Ereignisse durchleben und Kinder mussten teilweise zusehen, wie ihre Heimat bombardiert und ihr eigener Vater enthauptet wird. Etwa 10.000 Menschen wurden umgebracht und fast 500.000 Menschen sind zu dieser Zeit aus ihrem Zuhause geflohen, ohne jegliche Perspektive für die Zukunft.

Wir haben gesehen, wie es den Jesiden während und nach der Flucht ging und was für qualvolle Zeiten sie dabei durchleben mussten. Unter der Moderation von Agnes Kolica, der Vorsitzenden von Family Playdates, einer gemeinnützigen Organisation, die Familien mit Fluchthintergrund zusammenbringt, haben wir uns mit dem Dokumentarfilm auseinandergesetzt und unsere Eindrücke mit unseren restlichen Mitschülern geteilt. Viele waren besonders schockiert davon, dass sie von dieser erschütternden Thematik zuvor nichts gehört hatten. Sehr auffällig war, wie selbstsicher die Kinder in ihrer Meinung sind und dass auch wir gegen die Vorurteile und den Rassismus eingreifen müssen.

Zuletzt sprachen wir über Möglichkeiten, die wir als Jugendliche sowie auch Erwachsene haben, um beim Aufbau eines neuen Lebensabschnittes zu helfen. Von uns Schülerinnen und Schülern wurden Spenden, Demonstrationen sowie mehr Toleranz gegenüber Flüchtlingen vorgeschlagen, damit wir gemeinsam etwas verändern können. Deshalb unterstützt unsere Schule auch mithilfe der Spendentombola beim alljährigen Fußballturnier die Scoring Girls, ein von HAWAR gegründetes Mädchen-Fußballprojekt, bei dem junge weibliche Flüchtlinge Fußballspielen lernen, was ihnen hilft Selbstbewusstsein aufzubauen und sich zu integrieren.

Zusammenfassend können wir sagen, dass die Veranstaltung sehr informativ war und sich dadurch etwas in unseren Köpfen verändert hat. Wir konnten uns durch den Perspektivenwechsel mit den verfolgten Menschen identifizieren und man wurde dazu ermutigt, etwas zu ändern, indem man Vorurteile und Rassismus abbaut und lernt, toleranter zu werden.

Ayna Curanociv und Lara- Maria Reuter

 

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