MINT

biLiS

Schülerzeitung

TUSCH

Huntington School – Partner der FvSS

Auf den Spuren römischer Götter

Unser Lateinkurs der Jahrgangsstufe 7 unternahm am 05.06.2019 mit Frau Ladikos und Frau Hadzipasic eine Exkursion nach Aschaffenburg. Dort besuchten wir eine nachgebildete Villa aus dem Römischen Reich, um ein besseres Verständnis über römisches Leben, Denken und vor allem den Glauben zu erlangen, und haben eine informative und unterhaltsame Führung erlebt. Dadurch haben wir außerdem einen Einblick erhalten, wie sich die weiteren Unterrichtsstunden thematisch entwickeln werden. Alles war gut veranschaulicht und man musste sich nichts vorstellen, sondern konnte alles anhand von Büsten und Wandmalereien in den Räumen verfolgen. Auch hatten wir die Möglichkeit Theorien und Fragen zu äußern, was von unserem Kurs als äußerst positiv empfunden wurde.

Insgesamt war die Exkursion sehr hilfreich, da sie uns einen Einblick in ein weiteres spannendes Jahr Latein gewährt hat.

Man kann behaupten, die Götterwelt der Römer ist sehr durchdacht und es ist lohnenswert, sich über diese zu informieren.

David Kolic (7a)

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

 

Regionalrunde West des Wettbewerbs „Chemie – die stimmt“ mit Hana Ajdin

Vom 3. bis zum 6. Juni fand die bundesländerübergreifende dritte Runde des Chemiewettbewerbs “Chemie- die stimmt!” in Darmstadt statt.

Am Montagabend sammelten sich bis 18 Uhr alle Teilnehmer*innen in der Lobby des B&B-Hotels am Darmstädter Hauptbahnhof. Es wurden Bekanntschaften mit einander gemacht, noch bevor wir in eine nahegelegene Schule gingen und der offizielle Kennenlernabend mit viel Essen begann. Anschließend – erschöpft von der Anreise und gespannt auf den kommenden Tag – gingen wir alle schlafen.

Am Dienstag fand der praktische Teil des Wettbewerbs statt. Während die Teilnehmer*innen aus der Stufe 10 den Morgen im Kletterwald verbrachten, experimentierten die Schüler*innen der 9. Klasse in Gruppen im Juniorlabor der Technischen Universität Darmstadt. Während die 9. Stufe am Nachmittag klettern ging, durfte die 10. Stufe experimentieren. Nach dreistündiger Laborarbeit präsentierten die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse vor einer Jury, die am Donnerstag den besten Gruppen einen Sonderpreis überreichen würde. Doch darüber haben sich die Meisten keine Gedanken gemacht, da wir am Dienstagabend alle unser selbstgemachtes leckeres Himbeereis gegessen haben.

Am Mittwochmorgen spürte man die Aufregung vor der Klausur, die wichtig für das Weiterkommen in die Finalrunde ist. Nach der langen Klausur, waren alle froh, dass sie den wichtigen Teil hinter sich hatten und den vorletzten Tag in Darmstadt genießen können. Doch nach der Klausur musste der Spaß für die Zeit einer einstündigen Wanderung bei hohen Temperaturen warten. Schließlich gingen wir Kegeln und aßen viel Pizza, während wir den letzten gemeinsamen Abend genossen.

Am Donnerstag besichtigten wir die Firma “Merck”, wo die Wettbewerbsrunde ein Ende nahm. Nach der Preisverleihung wurde uns eine spannende Präsentation zum Thema “OLED” gehalten. Abschließend gingen wir ein letztes Mal gemeinsam essen, bevor uns unsere Wege trennten.

Preisträger Platz 6 bis 4 – Stufe 9

Obwohl ich den 6. Platz belegte und ich somit nicht weiter gekommen bin, bin ich äußerst froh diese Erfahrung gemacht zu haben. Ich hatte sehr viel Spaß in Darmstadt und habe viele neue interessante Leute kennengelernt mit denen ich gemeinsame Interessen teilte. Es ist schade, dass die Zeit so schnell vorbeiging.

[Bericht: Hana Ajdin/9d, Foto: Janin Uedemann/FChO, weitere Fotos]

 

Chemie zum selbermachen – Leistungskurs Chemie im Labor der Firma Kuraray

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Zum sechsten Mal hatte der Leistungskurs Chemie der FvS Gelegenheit, in den Laboren der Firma Kuraray mit eigens für die Schülerinnen und Schüler vorbereiteten Versuchen die Herstellung des Kunststoffes Polyvinylbutyral (PVB) selbst nachzuvollziehen. Außerdem lernte eine Gruppe eine wichtige Anwendung des Produktes PVB als Bindemittel für Druckfarben kennen.

Aufregende Vorbereitungen haben sich gelohnt

Angesichts des kurzen Halbjahres war die Vorbereitung auf die Laborwoche denkbar gedrängt. So hatten die fünf Schülerinnen und zwei Schüler nur wenige Stunden, um in die Grundlagen der Kunststoffchemie eingeführt zu werden. Sie hatten dann nur einen intensiven und langen Arbeitstag, um, entlang der vorhandenen Versuchsanleitungen und ausführlicher eigener Recherchen und einiger Diskussionen von kniffligen Fragestellungen, die geforderte Eingangspräsentation vor dem Fachpublikum der Kuraray vorzubereiten. Entsprechend groß war die Aufregung vor dem Präsentationstermin am Montag, den 27.5.2019. Alle drei Gruppen konnten Ihre Inhalte aber so gekonnt darstellen, dass sie von den Fachleuten gute Rückmeldungen bekamen. „Wichtig waren uns aber vor allem die fachlichen Hinweise, so dass wir uns nach der Diskussion mit den Vertretern von Kuraray ein noch besseres Bild von den Versuchen machen konnten, die auf uns zukommen sollten,“ so die Rückmeldung von Dorcas Amankwaatia.

Laborerfahrung – Die Verbindung von Theorie und Praxis

Bevor die drei Gruppen sich mit der Herstellung eines Ausgangsstoffes, Polyvinylalkohl (PVA) und dem Produkt Polyvinylbutyral (PVB), sowie einer Anwendung von PVB als Bindemittel für Druckfarben beschäftigen konnten, musste die ganze Gruppe eine Sicherheitsunterweisung für den Industriepark absolvieren. Mit eigenen Ausweisen ausgestattet durften dann die Räume von Kuraray betreten werden. Auch hier wird das Thema Sicherheit sehr groß geschrieben, weshalb nach den Eingangspräsentationen jede Gruppe nochmal gesondert auf Gefahren im Zusammenhang mit den jeweiligen Versuchen hingewiesen wurde. Aber dann konnten die einzelnen Geräte vorgestellt und in Betrieb genommen werden. Jedes Gruppenmitglied erhielt seine spezifischen Aufgaben, um den Versuch ordnungsgemäß durchzuführen. Ein wichtiger neuer Lernschritt für alle war die Bedeutung analytischer Methoden kennen zu lernen, die im Schulalltag wenig Beachtung finden können. „Wir gehen immer ganz selbstverständlich davon aus, dass ein Produkt, z.B. eine Druckfarbe, immer die gleiche Qualität hat. Zu sehen, welcher Untersuchungsaufwand dahinter steckt, um diese Qualität zu gewährleisten war schon beeindruckend,“ erklärt Yannick Schroth; der in dieser Gruppe gearbeitet hat. Für Younis Alyass waren es die selbst produzierten, mit blauer Farbe bedruckten Folien, die ohne jeden Fehldruck während der Präsentation als Arbeitsergebnis vorgestellt werden konnten, die ihn an die technisch anspruchsvolle Produktion von Druckfarben erinnern werden.

Anwendung von Fachwissen hautnah erleben

Wie interessant die Polymerchemie ist, wurde besonders bei den Abschlusspräsentationen am Montag, den 3.6.2019 deutlich. Hier hatten alle Gruppen Gelegenheit, ihre Versuchsergebnisse und ihre neu gewonnenen Erkenntnisse vorzustellen. Dabei ergaben sich interessante Diskussionen, die schnell auch klar machten, wo es noch Neues zu entdecken gibt oder Fragen noch nicht vollständig beantwortet werden können. „Wir haben jetzt ein besseres Verständnis für die Bedeutung der Reaktionen, die wir sonst nur einfach im Unterricht besprechen können!“ fasst Eushra Shaheen die Erfahrungen der Laborwoche zusammen. Gerade auch die Herausforderung, sich einem hochrangigen Fachpublikum in einer Diskussion zu stellen, die eigenen Ansätze darzustellen und unter dem Blick der erfahrenen Chemiker einen kühlen Kopf zu bewahren und auf konkrete Fragen ideenreich zu antworten wird sicher so schnell niemand vergessen. „Aber es hat sich gelohnt,“ so Vivian Nguyen, „denn jetzt können wir bei allen künftigen Präsentationen, auch wenn wir die Schule hinter uns gelassen haben, auf eine sehr hilfreiche Erfahrung zurückgreifen“.

Inside Kuraray – es geht nicht nur um Chemie

„Wir sind von allen bei Kuraray sehr freundlich aufgenommen worden und sehr dankbar, dass wir auch einmal erleben konnten, wie ein Laboralltag funktioniert und wie gut alle in einem Unternehmen wie Kuraray miteinander umgehen,“ bedankte sich Laureen Emminger in der abschließenden Feedbackrunde bei den Firmenvertretern. Dass es auch darauf ankommt, wie man zusammenarbeitet, um ein gutes Produkt herzustellen, bewies Mihaela Dremsizova, die spontan für Frau Kolac-Lang einsprang und dafür sorgte, dass die Präsentation der letzten Gruppe reibungslos weiterlief! Insgesamt, so das einhellige Fazit der Gruppe, waren die Labortage, trotz all des Stresses und der Aufregung, eine wunderbare und bereichernde Erfahrung, die wir alle auch den künftigen Chemieleistungskursen wünschen!

Abiturient*innen besuchen die Kulturstadt Weimar

Gemeinsam mit Frau Pfeffermann, Frau Wehnert und Herrn Decher fuhren die die Schüler*innen der Q 4 am 15. Mai auf eine Abschlussfahrt nach Weimar, um die Stadt und ihr kulturelles Erbe genauer zu erkunden. Nach der Ankunft in der Jugendherberge machte die Gruppe sich deshalb auch sofort auf den Weg in die Innenstadt. Am ersten Nachmittag wurde sich Goethes Wohnhaus am Frauenplan angesehen. In dem Haus, in welchem der berühmte Dichter viele Jahre seines Lebens verbrachte, konnte man sich alle Räume anschauen und mithilfe eines Audioguides viel über diese und Goethes Leben erfahren. So konnten die offiziellen Empfangsräume im Vorderhaus sowie die privaten Familienräume im Hinterhaus besichtigt werden. Danach war noch Zeit für das Goethe-Museum. Dort sind viele Sammlungsstücke Goethes vor allem in den Bereichen Kunst und Naturwissenschaft ausgestellt. Nachdem die Schüler*innen die Stadt selbstständig erkunden und sich etwas stärken konnten, wurde der nächste Treffpunkt, das Nationaltheater, anvisiert. Dort schaute die Gruppe am Abend eine äußerst moderne Inszenierung von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen ging das Programm direkt weiter. Gemeinsam ging es mit dem Bus ins Stadtzentrum, um Schillers Wohnhaus zu besichtigen. Ähnlich wie im Goethehaus konnten mit einem Audioguide die einzelnen Räume besichtigt werden, wobei man einen interessanten Einblick in das Leben des Schriftstellers erhielt. Nach einer kurzen Mittagspause kehrte die Gruppe in die Unterkunft zurück und fuhr mit dem Bus auf den Ettersberg, wo sich das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald befindet. Nach einem kurzen Film über den Ort, gab es noch eine Führung durch das größte Arbeitslager auf deutschem Boden, welches heute als Gedenkstätte dient. Viele Fragen kamen hierbei auf, die gestellt wurden. Im Anschluss ging es mit dem Bus zurück nach Frankfurt. Die Fahrt nach Weimar kam bei allen gut an und war ein schöner und informativer Abschluss für die Schulzeit der Schüler*innen der Q4.

Dringend Kuchenspenden und Helfer für das Ehemaligentreffen gesucht!!!

Am 15.6.2019 von 16:00 -19:00 Uhr findet in der FvS ein Ehemaligentreffen statt.Trotz vieler Bemühungen ist es uns, dem Förderverein bisher nicht gelungen, genug Kuchenspenden für das Treffen zu bekommen. Ich bitte deshalb alle Eltern uns mit einem Kuchen zu unterstützen. Außerdem wäre es hilfreich, wenn sich noch  kräftige Menschen finden würden, die uns ab 19:00 Uhr beim Abbau für ca. eine Stunde helfen.

Falls Sie uns unterstützen wollen, schicken Sie uns  bitte bis zum 7.6.2019 eine Mail an info@fvs-freunde.org

Viele Grüße

Ute Scherf-Schmidt

(Vorsitzende des Fördervereines der Freiherr-vom-Stein-Schule)