MINT

biLiS

Schülerzeitung

TUSCH

Huntington School – Partner der FvSS

Besuch des Chemie LK bei der Firma Kuraray im Industriepark Höchst

Am 04.02.2020 hat der Chemie LK der Q2 die Firma Kuraray im Industriepark Höchst besucht.

Als erstes haben wir einen Einblick über die Firma bekommen. Wofür ist Kuraray bekannt? Was produzieren sie und wo finden wir diese Produkte wieder? Welchen Beruf kann man bei Kuraray ausüben und welche Voraussetzungen hat dieser Beruf?

Nach dem Einblick in die Firma, sind wir zum Polyvinylalkohol-Betrieb (Poval-Betrieb) gelaufen. Polyvinylalkohol (=PVA) ist ein Produkt, welches Kuraray produziert und in vielen Sachen wir bspw. Kleber oder Lacken drin ist.

Ein Ingenieur hat uns dann einen Vortrag über PVA gehalten. Er hat uns von der Synthese, welche sehr interessant für unseren Chemie-Leistungskurs war, und den Größenverhältnissen des Betriebs berichtet.

Danach haben wir eine Führung durch den Betrieb bekommen. Wir haben sehr viele beschriebene Vorgänge und Gefäße wiederfinden können. Der Betrieb hat uns alle von der Größe beeindruckt.

Anschließend hatten wir die Möglichkeit Fragen über den Betrieb oder die Synthese zu stellen.

Zum Abschluss haben wir noch Brötchen von Kuraray bekommen.

Die Besichtigung der Firma Kuraray hat uns sehr gut gefallen. Es war für uns eine gute Möglichkeit eine Produktion live sehen zu können und einen Einblick in die Polymerchemie zu bekommen.

Dafür danken wir Kuraray sehr!

[ED/ Q2]

Notre petite aventure!

Am Donnerstag-Morgen traf sich unser Französisch-Kombikurs (Q2 und Q4) früh morgens am Frankfurter Hauptbahnhof und die Fahrt nach Brüssel begann! Dort angekommen, ließen wir unsere Sachen im Hotel und der Spaß fing schon an! Wir besichtigten das Parlamentarium, wo wir durch eine eigenständige Führung die Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen und die Rolle Frankreichs im heutigen Europa nochmals durchdringen konnten – passend zu unserem Unterrichtsthema. Nachdem wir das Europaviertel erkundeten, besichtigten wir das Atomium, das Symbol Brüssels, von wo aus wir eine schöne Sicht auf Brüssel hatten. Wir ließen es uns auch nicht nehmen, die künstlerische Ausstellung darin zu besichtigen. Nach dem langen Tag fuhren wir zurück ins Hotel, wo wir uns die umgebenden Viertel anschauten und dort auch zu Abend aßen.

Am nächsten Tag ging es ebenfalls früh los. Wir fuhren in die traumhafte Altstadt und besichtigten das Rathaus, den Grote Markt, den Grand Place und den Manneken Pis. Anschließend liefen wir zum Mont des Arts, von wo aus wir eine tolle Aussicht auf die Altstadt hatten. In der freien Zeit, die wir daraufhin hatten, ließen wir es uns nicht nehmen, belgische Spezialitäten auszuprobieren: Sei es Schokolade oder Waffeln. Dann war es leider auch schon so weit und wir traten die Rückreise an. In Köln hieß es dann „Bitte aussteigen, der Zug endet hier“. Wir ließen es uns nicht aber nehmen, in der Zeit, in der wir auf den nächsten Zug warteten, den Kölner Dom zu besuchen. Wie heißt es doch so schön? Carpe Diem!

Es waren zwei spannende Tage voller Abwechslung und es ist immer wieder schön, der französischen Kultur so nahe zu sein. Vor Ort zu sein ist dann doch etwas anderes, als im Unterricht davon erzählt zu bekommen. Merci beaucoup!

Französisch-GK (Grg)

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Sabine, Peter, Charly und ich

10. Februar 2020, Sturmtief Sabine wütet über Frankfurt. Die Schule fällt aus. Und ich, ich sitze im Vorzimmer von Oberbürgermeister Peter Feldmann im Römer. Für den Termin gibt es einen einfachen Grund: Ich habe eine Geschichte über Cannabis geschrieben. Um genauer zu sein, habe ich einen Breaking Bad-Verschnitt geschrieben und damit den Literaturpreis OHNEPUNKTUNDKOMMA des hessischen Kultusministeriums gewonnen. Die Preisverleihung fand schon im November statt und war wirklich schön. OB Feldmann will mir, dem „Frankfurter Gewinner“, jetzt gratulieren. Doch Sabine macht Zeitdruck: Das Tief hat in der Nacht einen Kranausleger auf das Dach des Frankfurter Doms geworfen. Das musste sich der Oberbürgermeister außerplanmäßig ansehen. Deshalb kommt er zu spät und muss doch pünktlich in den Folgetermin.

Natürlich bin ich aufgeregt. Aber nicht sehr. Herr Feldmann fragt nach der Idee für meine Geschichte. Dass es um einen Rentner ging, der sich mit Cannabis-Anbau etwas dazu verdient, schockte ihn nicht. Als er nach der Schülerzeitung an der Freiherr fragt, sage ich mal vorsichtig, dass die bei uns nicht gerade eine Hauptrolle spielt. Dass ich die noch nie gelesen habe, sage ich nicht. (Nichts für ungut, liebe Redaktion!) Er fragt dann noch seine Assistentin, ob er unsere Schule in diesem Jahr noch besuchen werde. Das wird dann irgendwie nicht wirklich verbindlich zugesagt…

Der Oberbürgermeister spricht übrigens wirklich leise. Wirklich, wirklich leise. Eigentlich ganz angenehm, aber man traut sich dann auch nicht wirklich zu sprechen. Ein Fotograf war übrigens auch da. Schließlich will der Oberbürgermeister ja auch zeigen, dass er sich um das junge Volk kümmert. Mal sehen, ob das Foto auf der Rathaus-Website erscheint. Hoffentlich nicht. Zum Abschluss schenkte er mir einen Kugelschreiber. Sozusagen ein Stadt Frankfurt-Werbegeschenk. Nett. Dann musste er schnell zum nächsten Händeschütteln mit Charly Körbel, Urgestein-Spieler der Eintracht Frankfurt und ehemaliger Nationalspieler. (Sorry Charly, ich kenne Dich nicht und musste das googeln.)

Calogero Hoursch, Klasse 8b

Traditionelles Fußballturnier 2020 sorgte wieder für viel Begeisterung

Wie immer kurz vor den Halbjahreszeugnissen wurde auch in diesem Jahr das große Fußballturnier der Freiherr-vom-Stein-Schule veranstaltet. Unter der Leitung von Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschülern traten die Teams der unterschiedlichen Klassen gegeneinander an und brachten die Stimmung in der Sporthalle zum Kochen. Trotz aller Emotionen sind vor allem die Fairness und der gemeinsame Spaß am Spiel zu betonen, die jederzeit zu spüren waren.

Am Montag traten die Klassenteams der Jahrgangsstufen 7 und 8 gegeneinander an. Vor zahlreichen euphorischen Fans liefen die Akteure zu Höchstleistungen auf und zeigten technisch und taktisch starken Hallenfußball.

Der Dienstag startete wie der Montag endete: mit technisch gutem Fußball und hoher Spannung. Die Klassenteams der Jahrgangsstufe 9 und die Mannschaften der E-Phase-Tutorien zeigten schnellen und anspruchsvollen Fußball.

Am Mittwoch knüpften die Klassenteams der Jahrgangsstufen 5 und 6 nahtlos an die Leistungen des Vortages an. In teilweise sehr spannenden Spielen schenkten sich die Mannschaften nichts und sorgten wie immer für eine fantastische Stimmung in der Halle.

Für Schüler*innen wie Lehrer*innen ist das Turnier der Q3-Phasen und der Lehrermannschaft immer ein besonderes Highlight. Mit teilweise sehr ausgeglichenen Partien und rasantem Fußball sorgten die Kicker für eine tolle Stimmung in der Halle.

Begleitet wurde das Fußballturnier wie im letzten Jahr von der großen Spendentombola. Da jedes Los ein Gewinn war, freuten sich alle doppelt. Denn der Erlös der Tombola wird für das Hilfsprojekt „Scoring Girls“ gespendet, das Mädchen aus sozial schwierigen Verhältnissen zum Fußball holt. Der Spaß am Fußball und der Zusammenhalt in der Mannschaft fördern das Selbstvertrauen und helfen bei der Integration. Für die Unterstützung möchte sich das Organisationsteam noch einmal bei allen Eltern, die solch tolle Preise gespendet haben, und bei den Schülerinnen, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Tombola geholfen haben, bedanken. Ohne Sie und euch wäre dies nicht möglich gewesen!

Tage der Orientierung 2020 in Miltenberg

Was macht mein Leben lebenswert? Diese Frage erscheint so simpel und ist zugleich so schwer zu beantworten. Und genau damit haben wir uns drei Tage lang auf den Tagen Orientierung beschäftigt. Mit dem Sinn des Lebens und Fragen, welche man sich selber nicht so leicht beantworten kann.

Achtzehn Schülerinnen und Schüler der E-Phase hatten die Chance, ihre tiefsten Gedanken und persönlichsten Erlebnisse miteinander zu teilen. Das Ziel der ganzen Sache? Einander und vor allem sich selbst besser kennenzulernen und das eigene Leben zu reflektieren.

Am 29.01.2020 ging es los mit der kurzen Busfahrt nach Miltenberg in das Jugendhaus St. Kilian. In dieser Herberge sollten wir von nun an drei Tage bleiben. Der Tag der Ankunft begann bereits mit ersten Denkanstößen, welche für die weiteren Tage von Nutzen waren. Es wurden die Regeln und das weitere Programm besprochen. Doch bevor man mit tiefgründigen Gesprächen beginnen konnte, musste man das Vertrauen zueinander aufbauen. Also spielten wir Spiele, welche uns immer mehr miteinander verbunden haben. So weit, dass aus 18 verschiedenen Personen am Ende eine richtige kleine Gruppe entstanden ist.

Die intensivsten Stunden der Tage der Orientierung verbrachten wir in Kleingruppen, in denen Erlebnisse und Gedanken jedes Einzelnen ausgetauscht wurden. In dieser Zeit haben einige von uns einen großen Schritt gemacht und ihre Geheimnisse mit uns geteilt. Die Gespräche waren teilweise so intensiv und gingen einem unter die Haut, dass man bis in den Abend hinein darüber nachgedacht hat. Es wurde jedoch nicht nur die ganze Zeit über ernste Themen geredet. Die beiden Abende wurden mit witzigen Spielen verbracht, bei welchen wirklich jeder Spaß hatte.

Mein persönliches Highlight der drei Tage war die Stadtrallye. Zu Beginn bekamen wir einen Apfel und ein Ei. Doch was kann man damit nur anfangen? Eine Frage, die sich anfangs alle gestellt haben. Mithilfe mehrerer Tauschverfahren mit Miltenbergern mussten wir diese zwei Gegenstände fünf Mal eintauschen. Das Resultat war überraschend. Wir mussten über unseren Schatten springen und wildfremde Passanten auf ein Tauschobjekt ansprechen. Was zu Beginn recht unangenehm vorkam, hat letzten Endes zu wirklich schönen Gesprächen geführt. Der für mich schönste Tausch war eine Taschentuchverpackung gegen einen alten Krimi, der uns sehr ans Herz gelegt wurde.

In diesen drei Tagen voller Tränen, Lachen, Verständnis und Spaß haben wir alle einiges gelernt. Das Leben ist nicht perfekt, keiner sagt, dass es jemals perfekt sein wird. Es kommt aber darauf an, was man daraus macht. Man kann nämlich aus den schlimmsten Momenten das Positive ziehen und man darf niemals vergessen, dass man nicht alleine ist und alles besser wird. Man soll dankbar sein und ab und zu darüber nachdenken, was man im Leben schon alles erreicht hat und worauf man stolz sein kann.

Ich spreche einen großen Dank an das JONA-Team aus, welches ein tolles Programm für uns zusammengestellt hat und diese drei Tage zu drei tollen und bereichernden Tagen gemacht hat. Außerdem einen großen Dank an Frau Markic-Mioc und Herrn Dr. Krichbaum, welche sich dazu bereiterklärt haben, uns Schüler bei der Fahrt zu begleiten.

Es war wirklich schön. 😊

[Sophia M. / E2]