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Huntington School – Partner der FvSS

PoWi Leistungskurse sprechen über Verfolgung, Flucht und Integration

Am Montag, den 3.2.2020 fand im Auditorium die Veranstaltung School Talk, die von dem Verband HAWAR organisiert wurde, für die PoWi-Leistungskurse der Oberstufe statt. Dort haben wir uns mit der Verfolgung und der Flucht der Jesiden beschäftigt.

Zu Beginn haben wir uns dazu gemeinsam einen kurzen Film angeschaut, um das Thema einzuleiten. Dieser Film handelte von den in der Minderheit stehenden Jesiden, welche aufgrund ihrer religiösen Ansichten von dem IS verfolgt werden. Diese mussten während des Krieges traumatische Ereignisse durchleben und Kinder mussten teilweise zusehen, wie ihre Heimat bombardiert und ihr eigener Vater enthauptet wird. Etwa 10.000 Menschen wurden umgebracht und fast 500.000 Menschen sind zu dieser Zeit aus ihrem Zuhause geflohen, ohne jegliche Perspektive für die Zukunft.

Wir haben gesehen, wie es den Jesiden während und nach der Flucht ging und was für qualvolle Zeiten sie dabei durchleben mussten. Unter der Moderation von Agnes Kolica, der Vorsitzenden von Family Playdates, einer gemeinnützigen Organisation, die Familien mit Fluchthintergrund zusammenbringt, haben wir uns mit dem Dokumentarfilm auseinandergesetzt und unsere Eindrücke mit unseren restlichen Mitschülern geteilt. Viele waren besonders schockiert davon, dass sie von dieser erschütternden Thematik zuvor nichts gehört hatten. Sehr auffällig war, wie selbstsicher die Kinder in ihrer Meinung sind und dass auch wir gegen die Vorurteile und den Rassismus eingreifen müssen.

Zuletzt sprachen wir über Möglichkeiten, die wir als Jugendliche sowie auch Erwachsene haben, um beim Aufbau eines neuen Lebensabschnittes zu helfen. Von uns Schülerinnen und Schülern wurden Spenden, Demonstrationen sowie mehr Toleranz gegenüber Flüchtlingen vorgeschlagen, damit wir gemeinsam etwas verändern können. Deshalb unterstützt unsere Schule auch mithilfe der Spendentombola beim alljährigen Fußballturnier die Scoring Girls, ein von HAWAR gegründetes Mädchen-Fußballprojekt, bei dem junge weibliche Flüchtlinge Fußballspielen lernen, was ihnen hilft Selbstbewusstsein aufzubauen und sich zu integrieren.

Zusammenfassend können wir sagen, dass die Veranstaltung sehr informativ war und sich dadurch etwas in unseren Köpfen verändert hat. Wir konnten uns durch den Perspektivenwechsel mit den verfolgten Menschen identifizieren und man wurde dazu ermutigt, etwas zu ändern, indem man Vorurteile und Rassismus abbaut und lernt, toleranter zu werden.

Ayna Curanociv und Lara- Maria Reuter

 

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Mausefallenautorennen 2020

Am Montag, den 2. März 2020, war es wieder soweit. Das klassenübergreifende Mausefallenautorennen wurde zwischen den Parallelklassen der Stufe 8 ausgetragen. Jeweils die beiden Siegerteams der Klassenvorausscheidungen trafen sich im Auditorium zum Schulfinale, um die Frage zu klären, wessen Mausefallenautokonstruktion am weitesten fahren kann.

Die Mausefallenautos sind im Rahmen des Physikunterrichts der Stufe 8 zwischen Anfang Dezember und Mitte Januar entstanden. Die Schülerteams hatten als Aufgabe, eine Mausefalle als einzigen Antrieb für ein selbstgebautes Auto einzusetzen. Physik sozusagen zum Anfassen – Kraftwirkungen, Hebel, Reibung. Viele technische und handwerkliche Probleme ebenso wie organisatorische Probleme wurden im Team gelöst aber auch viele Design-Fragen, bis am Ende ein fahrtüchtiges Auto entstanden war.

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Es gab eine große Vielfalt an Bauformen, einige davon waren nochzusätzlich bunt bemalt oder kreativ beklebt. Immer steckte viel Arbeit darin!

Das Siegerteam wurde mit einem silbernen Mausefallenauto-Pokal (Eigenbau: Olivier Franz) belohnt. Die Spitzenweite lag in diesem Jahr über 17 Meter und wurde von dem Mausefallenauto des Teams Lenox, Leya und Marlene (8e) erzielt. Mit einer erreichten Weite von 11, 75 Metern erlangte das Team von Jasmin, Letizia, Sophia und Sophia (8b) Platz 2. Auf Platz 3 fuhr das Mausefallenauto des Teams Barbara und Leticia (8d). Auch die Autos der anderen Teams konnten ansehnliche Strecken zurücklegen und alle Teams erhielten bei der Preisverleihung eine Urkunde. Impressionen kann man sich in der Fotostrecke anschauen.

In einer Vitrine im Foyer sind – wie in den drei Schuljahren zuvor – die Siegerkonstruktionen und weitere Mausefalleautos mit ausgefallenem Design zu bewundern.

[Bericht und Fotos: Tie]

„Bühne frei!“ 2020 – Einladung

„Japan trifft Frankfurt“

Wie jedes Jahr hatten wir zwei Vertreter unseres Kooperationspartners Kuraray zu uns eingeladen, um über wirtschaftliche und politische Themen zu diskutieren. Über unsere Wunschthemen referierten Herr Naoya Uehara (zweiter Geschäftsführer von Kuraray Europe) und Herrn Dr. Fuss (Head of Business Unit):

Wie hat sich die Wirtschaft von Japan und Deutschland nach dem 2. Weltkrieg im Vergleich entwickelt? Wie hat Kuraray es geschafft, solch eine globale Präsenz zu erlangen und sogar hier in Frankfurt ein Werk zu betreiben? Welchen Beitrag liefert Kuraray zur Vermeidung von Plastikmüll mit Hilfe seiner Produkte?
Diese und viele weitere Fragen wurden am 30.01. im Rahmen des Events ,,Japan trifft Frankfurt“ mit unseren Schülern des diesjährigen PoWi-LK von Fr. Hesse diskutiert. Darüber hinaus beantworteten die Gäste noch zahlreiche weitere Fragen.

So hat unter anderem der Korea-Krieg der Wirtschaft Japans zu der Größe verholfen, die das Land heute aufweisen kann. Auch Kuraray konnte davon profitieren und das Sortiment von der anfangs produzierten Kunstseide aus Viskose um die Herstellung von Polyvinylalkohol und Polyvinylbutyral erweitern. Polyvinylalkohol wird beispielsweise in Spülmaschinen- und Waschmaschinentabs als wasserlösliches Verpackungsmaterial verwendet. Polyvinylbutyral findet Verwendung in der Gebäudeklimatisation, wo es als Beschichtung in Fensterscheiben zu einer passiven Kühlung der Räume um bis zu 10 °C beiträgt. Außerdem versucht Kuraray in jüngster Vergangenheit, biologisch abbaubare und kompostierbare Kunststoffe (z.B. sogar aus Stroh) zu entwickeln, die unser herkömmliches Plastik nach und nach ersetzen könnten. Plastik völlig zu verbieten sei jedoch nicht möglich, da vor allem Verpackungen dazu beitragen, dass unsere Lebensmittel länger haltbar und somit aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken sind.

Wir bedanken uns herzlich für die Informationen und die Gelegenheit zum Austausch und hoffen, dass Kuraray den eingeschlagenen Weg in die kohlenstofffreie Kunststofftechnologie weitergeht, um eine Plastikreduktion – sogar schneller als durch EU-Vorgaben geplant – zu erreichen.

[Aleksandar Radojkovic, Q4]

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Comic-Workshop der Klasse 5b im Literaturhaus

Wir, die Klasse 5b, besuchten am 13.02.2020 in Begleitung von Frau Giaccone und Frau Markić-Mioč das Literaturhaus Frankfurt. Dort genossen wir einen vierstündigen Comic-Workshop. Der Comiczeichner Ferdinand Lutz, der u.a. das Comic-Magazin „Polle“ herausgibt, erzählte uns, wie er zum Comiczeichner wurde, und zeigte uns, worauf es beim Entwerfen eines Comics ankommt. Dabei konnte er sehr gut auf uns eingehen und uns zum Beispiel erklären, dass „Comic“ auf Italienisch „il fumetto“ (dt.: „Sprechblase“ / wörtlich „Räuchlein“) heißt. Herr Lutz stellte uns einige Bilder aus seinen Comics vor und zeichnete uns per Dokumentenkamera spontan entstandene Figuren vor. Anschließend war unsere Kreativität gefragt: Wir sollten mit Hilfe des Wissens über Comics, das wir erlangt hatten, selbst eine Geschichte in Form eines kurzen Comics entwerfen. Erst sollten wir eine grobe Skizze anfertigen sowie ein klares Ziel der Hauptfigur und mögliche Hindernisse benennen, um anschließend unser ganz persönliches Comic zu gestalten. Alle machten mit und hatten ganz viele Ideen. Wir fanden den Workshop sehr spannend und kreativ. Alle konnten mit schönen, lustigen und bunten eigenen Comics nach Hause gehen. Unsere Ergebnisse tauschten wir dann im Deutsch-Italienisch-Unterricht aus und wir haben uns vorgenommen, das neu erlangte Wissen über das Entwerfen von Comics auch nochmals im Unterricht zu nutzen.

[Clarissa M. / Matilda S., Klasse 5b]

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