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Huntington School – Partner der FvSS

Informationsabend Auslandsschuljahr und Sprachferien in York / England

Herzliche Einladung zum Informationsabend zum Thema Auslandsschuljahr und Sprachferien in York / England

Wann: Am Montag, den 14.Oktober 2019 um 18.00 Uhr

Wo: Im Auditorium der Freiherr-vom-Stein-Schule

Vortrag zur Synthetischen Biologie für die Q1

Wie wäre es, wenn man ein Stück dazu beitragen könnte, die Welt zu verbessern? Wenn man auf Grundlage von Wissen, durch eigene Ideen und mit großem Engagement mit einem Team etwas erforscht und entwickelt, was einen medizinischen oder technischen Fortschritt bedeutet?

Die Begeisterung für diese Idee war förmlich mit Händen zu greifen, als am 11.9.2019 drei Studierende der TU Darmstadt zu Gast im Auditorium der Freiherr-vom-Stein-Schule waren, um den Biologiekursen der Q1 ihr derzeitiges Forschungsprojekt zu präsentieren und in Austausch darüber zu kommen.

Die Studierenden nehmen in diesem Jahr am internationalen iGEM-Wettbewerb (Internationaler Genetically Engineered Machine Wettbewerb) teil. Der iGEM-Wettbewerb ist ein jährlich stattfindender Wettbewerb für studentische Teams im Bereich des noch jungen Forschungsbereiches der Synthetischen Biologie, die eine Schnittstelle zwischen Natur- und Ingenieurswissenschaften darstellt. Ziel der Wettbewerbsteilnehmer*innen ist es, Lösungen für weltweite Probleme bereitzustellen, durch die Entwicklung und Konstruktion von genetischen Bausteinen und biologischen Systemen.

Das diesjährige iGEM-Team der TU Darmstadt besteht aus ca. 30 jungen Forscher*innen aus verschiedenen naturwissenschaftlichen Bereichen. Aus diesem Team stellten uns Louisa Born, Jonathan Funk (ehemaliger Abiturient unserer Schule) und Clara Hemming das Forschungsthema zum Einsatz von biologischen Viruspartikeln – sogenannte Bio-Bricks – vor. Diese Viruspartikel sollen durch geschickte gentechnische Kombination von Eigenschaften mit bestimmten Außenmerkmalen versehen werden. Die so reproduzierbaren Viruspartikel könnten zukünftig für die gezielte Medikation im menschlichen Körper eingesetzt werden um beispielsweise Krebs zu bekämpfen, ohne den gesamten Organismus zu belasten.

Mit großer Sachkenntnis informierten die drei über die Grundlagen der Methoden, die sie einsetzen und die bereits erzielten Ergebnisse der Synthetischen Biologie. Die anschließende engagiert geführte Diskussion im Plenum machte deutlich, dass Eingriffe in die genetische Ausstattung von Organismen große und weitgreifende Auswirkungen haben können, die gesellschaftlich diskutiert werden müssen.

Zukunftsszenarien und das Dilemma zwischen der persönlichen, individuellen Entscheidung für einen möglichen Eingriff in die DNA und der politischen Regulation solcher Entscheidungsmöglichkeiten wurden kritisch hinterfragt und kontrovers diskutiert.

Wäre es ethisch vertretbar, dass wir unsere Kinder per Eingriff in die DNA intelligenter werden lassen, wenn es gentechnisch möglich wäre? Welche gesellschaftlichen Vor- und Nachteile würde solche ein Eingriff nach sich ziehen und was wären langfristige gesellschaftliche Konsequenzen, wenn Wohlhabende sich dadurch noch weiter von weniger Wohlhabenden entfernen würden? Führt der gezielte Eingriff in die DNA nicht in letzter Konsequenz zu einer Reduktion der genetischen Variabilität, die der menschlichen Spezies seit vielen Jahrtausenden die flexible Anpassung an sich ändernde Umwelteinflüsse ermöglicht hat?

Die Basis, um derartige Szenarien angemessen diskutieren zu können, ist das profunde Verständnis der biologischen Zusammenhänge, das im Biologieunterricht der Q1-Kurse zur Genetik im laufenden Halbjahr noch ausgebaut wird.

Allein auf Naturwissenschaften begrenztes Fachwissen kann diese Fragen jedoch nicht beantworten, da die Auswirkungen des gentechnischen Fortschrittes nicht auf biologische Systeme begrenzt bleiben.

Dass diese Debatte eine persönliche Stellungnahme erfordert, wurde dem konzentrierten und aufgeschlossenen Publikum unmittelbar klar.

Vielen Dank an Louisa, Clara und Jonathan für diesen inspirierenden Vortrag!

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Exkursion ins HMF: Frankfurt im Nationalsozialismus

Der Nationalsozialismus ist ein uns bekanntes Thema, nicht nur im Rahmen des Geschichtsunterrichts, sondern ebenso auch die im Alltag immer häufiger auftretende rechtsextreme Szene. Doch was hat der Nationalsozialismus mit der Stadt Frankfurt am Main zu tun? Um dieser Frage auf den Grund gehen zu können, besuchten wir am Dienstag, den 18.06.2019 im Rahmen des Geschichtskurses das Historische Museum Frankfurt. Anlass für den Besuch war sowohl die unterrichtsbezogene Thematik, die den Inhalt der Führung darstellte, als auch darauf aufbauend weitere historische Ereignisse auffassen zu können, die ebenso eine relevante Rolle für die Gegenwart spielen.

Im Historischen Museum angekommen, war das Erste, was wir uns ansehen konnten, die Schneekugel. Die Schneekugel ist so dargestellt, dass Frankfurt in acht Facetten abgebildet wird, wie zum Beispiel Frankfurt, die Geldstadt, oder Frankfurt, die kriminelle Stadt. Kurz darauf ging es mit der Führung los, die sich inhaltlich mit dem Nationalsozialismus und dessen Auswirkungen auf Frankfurt am Main befasste. Die erste Station war ein Modell der Altstadt, auch bekannt als Dom-Römer-Viertel. Die Altstadt wurde in einem kleinen Glasrahmen dargestellt, zusammen mit einer Kurbel, die es den Besuchern ermöglicht, einen ganz bestimmten Teil der Altstadt herauszuheben. Dieser Teil wurde bewusst gewählt, denn er stellt den sogenannten „jüdischen“ Teil der Frankfurter Altstadt dar, der bekanntlich keine Beliebtheit bei den Nationalsozialisten genoss. Trotz aller Bemühungen der Stadt Frankfurt gelang es ihr nicht, die neue Hauptstadt zu werden, da letztlich die Wahl auf Bonn fiel. Auch konnten wir Modelle von vereinzelten Gebäuden, wie zum Beispiel die Frankfurter Paulskirche, sehen, die nach den Bombenangriffen zerstört worden waren. Jedoch nahm man sich bei einigen der Gebäude vor, sie wiederaufzubauen, wie eben die Frankfurter Paulskirche oder auch das Dom-Römer-Viertel, was jedoch eine geraume Zeit in Anspruch genommen hat.

Im Laufe der Führung kamen wir auch auf Persönlichkeiten wie Anne und Margot Frank zu sprechen, die eine wichtige Funktion während des Nationalsozialismus einnahmen. Briefe und Fotos ermöglichten es uns als Besucher tieferen Einblick, nicht nur in das Leben der Anne Frank, sondern ebenso auch in das ihrer Familie zu erhalten. Anne Frank war ein deutsch-jüdisches Mädchen, das 1934 mit seinen Eltern und seiner Schwester Margot in die Niederlande auswanderte, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen, und kurz vor dem Kriegsende dem Holocaust zum Opfer fiel.

Auch Kleidung aus Arbeitslagern und die sogenannte Boger-Schaukel, die als Foltermethode in Konzentrationslagern angewandt worden ist, um unter anderem an Geständnisse zu gelangen, waren Bestandteil der Führung.

Zu guter Letzt wurden uns Karteikarten in einem Schreibtisch aus den Auschwitz-Prozessen gezeigt, deren Farbgebung, rosa oder gelb, Opfer und Täter des NS-Regimes signalisierten. Alles in einem lässt sich sagen, dass der Nationalsozialismus nicht nur ein nach wie vor ein wichtiges Thema ist, sondern ebenso auch in Zusammenhang mit der Stadt Frankfurt am Main steht.

Hande Aktas Q2

Frühlingskonzert 2019

Bereits am Abend des 14. Mai 2019 schallte und hallte es  aus dem Auditorium unserer Schule: die Musik-AGen der Freiherr-vom-Stein-Schule hatten wieder zum Konzert eingeladen. Mit dabei waren die Instrumentalensembles der 5. und 6. Klassen, der Chor der 5. Klassen sowie der “große” Chor (Klassen 6 bis Q4), die Streicher AG, ein Ukulelenensemble der 6a und 6b sowie natürlich unserer Schulband. Anna Reining (7b) wirkte diesmal als Solistin am Klavier mit.

Alle zusammen gestalteten einen fröhlich bunten Konzertabend mit gewissenhaft einstudierten und souverän vorgetragenen Darbietungen, welche von dem Publikum begeistert beklatscht wurden. Allen Mitwirkenden ein herzliches Dankeschön!

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Ein Jahrgang im Forschungsfieber – Wissenschaftstag für die Schülerinnen und Schüler der Q2

Am 12. Juni hatten alle Schülerinnen und Schüler der Q2 Gelegenheit, Einblick in ganz verschiedene Forschungsgebiete zu erhalten. Einen ganzen Vormittag lang haben drei Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse vorgestellt und mit den Schülern diskutiert. Aus der Astrophysik berichtete Prof. Dr. Bruno Deiss vom Physikalischen Verein – Gesellschaft für Bildung und Wissenschaft, Neues vom Urknall. Prof. Dr. Jörg Stehle, Leiter der Senckenbergischen Anatomie, führte in die Geheimnisse der Mechanismen zur Zeitmessung in unserem Gehirns ein. Prof. Dr. Leo Peichl, ebenfalls Senckenbergische Anatomie, gab faszinierende Einblicke in die Evolution der Sehsinneszellen in den Augen der Säugetiere sowie deren Funktion. Da der Vortrag der Firma Kuraray krankheitsbedingt kurzfristig ausfallen musste, hatten die Schülerin und die Schüler Gelegenheit, ausgehend von beruflichen Erfahrungen im Bereich Naturschutz und technischem Umweltschutz einer Kollegin, sich selbst Gedanken über Ihren idealen Arbeitsplatz und dessen Anforderungen an sie selbst zu machen. Die Vorträge und Diskussionen haben nicht nur Berührungsängste mit den Naturwissenschaften abgebaut und Einblicke in aktuelle Forschungen (und den Berufsalltag) gegeben. Sie haben vor allen Dingen gezeigt, dass man neue Entdeckungen nicht nur mit Geduld und Wissen macht, sondern vor allen Dingen mit Begeisterung für die Sache, wofür allen Referenten herzlich zu danken ist!

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