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Huntington School – Partner der FvSS

Laborküche zum Experimentieren mit Lebensmitteln eingeweiht

Am 27. September 2019 wurde die Laborküche feierlich mit einem kleinen Empfang eingeweiht. Alle Anwesenden – Vertreter des Fördervereins, Elternvertreter, Schülervertreter und Chemie- und Biologie-Kolleginnen und Kollegen – stießen auf die Realisierung dieses besonderen Projekts an. „Ein ganz besonderer Dank gilt dem Förderverein der Schule für dessen großzügige finanzielle Unterstützung“, sagte Frau Dörsam als Vertretung der Schulleitung, „Nun freuen wir uns auf die neuen Experimente in der Laborküche!“.

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Der Wunsch einen Raum zum Experimentieren mit Lebensmitteln für den naturwissen­schaftlichen Unterricht zur Verfügung zu haben, der auch den anschließenden Verzehr der Lebensmittel erlaubt, gab es in der Chemie- und Biologie-Fachschaft schon seit vielen Jahren. Die Chance, aus dem Wunsch Realität werden zu lassen, bot sich, als im Schuljahr 2015/16 der Spindraum in der 3. Etage frei wurde. In zahlreichen Gesprächen im Kollegenkreis wurde ein Plan für die Laborküche entwickelt. Nachdem dann auch die Gebäudebetreiber­gesellschaft, SPIE, diesem Plan zugestimmt und den Wasseranschluss (inklusive Warmwasserboiler) zugesagt hatte, wurde unter der Federführung der Chemie-Fachschaft ein Antrag für die Finanzierung einer Küchenzeile beim Förderverein der Schule gestellt (Link: Vereinigung von Freunden und Förderern der FvS). Zur großen Freude aller Beteiligten wurde der Antrag bewilligt und die Küchenzeile konnte bestellt und aufgebaut werden. Durch eine weitere großzügige Förderzusage des Fördervereins war auch die Anschaffung der Ausstattung möglich. Nun da die Laborküche fertig eingerichtet ist, kann sie durch die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen vor allem im Biologie- und Chemieunterricht sowie dem naturwissenschaftlichen AG-Angebot genutzt werden.

Wir danken allen ganz herzlich, die dazu beigetragen haben, diese Laborküche entstehen zu lassen. Ohne das Zusammenwirken vieler Personen über einen langen Zeitraum wäre dies nicht möglich gewesen.

[Text: Tie, Fotos: Mr, Sah]

Die 6c besucht die KinderUni

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Noch weit weg scheint das Studium an der Universität für die NaWi-Schüler*innen der 6c. Aber am 20.9.2019 durfte die Klasse – mit eigenem Studierendenausweis ausgerüstet – im Großen Hörsaal der Goethe-Universität auf dem Campus Westend bereits eine „echte“ Vorlesung hören.

Im Rahmen der 17. KinderUni, die an 8-12-jährige Schüler*innen adressiert ist, erfuhr die Klasse von den zwei Professoren Prof. Helge Bode (Biologe und Chemiker) und Prof. Martin Grininger (Chemiker) spannende Einblicke in das Thema „Antibiotika“.

So war es sicherlich für viele neu, dass Antibiotika in der Natur eigentlich von Bakterien hergestellt werden, die sich gegen andere Organismen wehren. Einen eindrucksvollen Einblick in die Maßstäbe des Mikrokosmos der Bakterien verschaffte der Vergleich eines Reiskorns zum über 200 Meter hohen Frankfurter Messeturm. Die Enzymsysteme, die im Inneren eines Bakteriums bei der Herstellung eines Antibiotikums dabei zum Einsatz kommen, wurden mithilfe eines bunt verkleideten Mitarbeiterstabes der beiden Professoren unterhaltsam und fachkundig dargestellt.

Die beiden Wissenschaftler vermittelten die biochemischen Grundlagen unterhaltsam, abwechslungsreich und anschaulich einem vollbesetzten Hörsaal. Die Begeisterung der Professoren für ihr Fach übertrug sich unvermittelt auf die über 1000 jungen Zuhörer*innen, die die Vorlesung immer wieder mit aufbrandendem Zuspruch kommentierten.

[Un]

Vortrag zur Synthetischen Biologie für die Q1

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Wie wäre es, wenn man ein Stück dazu beitragen könnte, die Welt zu verbessern? Wenn man auf Grundlage von Wissen, durch eigene Ideen und mit großem Engagement mit einem Team etwas erforscht und entwickelt, was einen medizinischen oder technischen Fortschritt bedeutet?

Die Begeisterung für diese Idee war förmlich mit Händen zu greifen, als am 11.9.2019 drei Studierende der TU Darmstadt zu Gast im Auditorium der Freiherr-vom-Stein-Schule waren, um den Biologiek

ursen der Q1 ihr derzeitiges Forschungsprojekt zu präsentieren und in Austausch darüber zu kommen. Continue reading Vortrag zur Synthetischen Biologie für die Q1

Exkursion ins HMF: Frankfurt im Nationalsozialismus

Der Nationalsozialismus ist ein uns bekanntes Thema, nicht nur im Rahmen des Geschichtsunterrichts, sondern ebenso auch die im Alltag immer häufiger auftretende rechtsextreme Szene. Doch was hat der Nationalsozialismus mit der Stadt Frankfurt am Main zu tun? Um dieser Frage auf den Grund gehen zu können, besuchten wir am Dienstag, den 18.06.2019 im Rahmen des Geschichtskurses das Historische Museum Frankfurt. Anlass für den Besuch war sowohl die unterrichtsbezogene Thematik, die den Inhalt der Führung darstellte, als auch darauf aufbauend weitere historische Ereignisse auffassen zu können, die ebenso eine relevante Rolle für die Gegenwart spielen.

Im Historischen Museum angekommen, war das Erste, was wir uns ansehen konnten, die Schneekugel. Die Schneekugel ist so dargestellt, dass Frankfurt in acht Facetten abgebildet wird, wie zum Beispiel Frankfurt, die Geldstadt, oder Frankfurt, die kriminelle Stadt. Kurz darauf ging es mit der Führung los, die sich inhaltlich mit dem Nationalsozialismus und dessen Auswirkungen auf Frankfurt am Main befasste. Die erste Station war ein Modell der Altstadt, auch bekannt als Dom-Römer-Viertel. Die Altstadt wurde in einem kleinen Glasrahmen dargestellt, zusammen mit einer Kurbel, die es den Besuchern ermöglicht, einen ganz bestimmten Teil der Altstadt herauszuheben. Dieser Teil wurde bewusst gewählt, denn er stellt den sogenannten „jüdischen“ Teil der Frankfurter Altstadt dar, der bekanntlich keine Beliebtheit bei den Nationalsozialisten genoss. Trotz aller Bemühungen der Stadt Frankfurt gelang es ihr nicht, die neue Hauptstadt zu werden, da letztlich die Wahl auf Bonn fiel. Auch konnten wir Modelle von vereinzelten Gebäuden, wie zum Beispiel die Frankfurter Paulskirche, sehen, die nach den Bombenangriffen zerstört worden waren. Jedoch nahm man sich bei einigen der Gebäude vor, sie wiederaufzubauen, wie eben die Frankfurter Paulskirche oder auch das Dom-Römer-Viertel, was jedoch eine geraume Zeit in Anspruch genommen hat.

Im Laufe der Führung kamen wir auch auf Persönlichkeiten wie Anne und Margot Frank zu sprechen, die eine wichtige Funktion während des Nationalsozialismus einnahmen. Briefe und Fotos ermöglichten es uns als Besucher tieferen Einblick, nicht nur in das Leben der Anne Frank, sondern ebenso auch in das ihrer Familie zu erhalten. Anne Frank war ein deutsch-jüdisches Mädchen, das 1934 mit seinen Eltern und seiner Schwester Margot in die Niederlande auswanderte, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen, und kurz vor dem Kriegsende dem Holocaust zum Opfer fiel.

Auch Kleidung aus Arbeitslagern und die sogenannte Boger-Schaukel, die als Foltermethode in Konzentrationslagern angewandt worden ist, um unter anderem an Geständnisse zu gelangen, waren Bestandteil der Führung.

Zu guter Letzt wurden uns Karteikarten in einem Schreibtisch aus den Auschwitz-Prozessen gezeigt, deren Farbgebung, rosa oder gelb, Opfer und Täter des NS-Regimes signalisierten. Alles in einem lässt sich sagen, dass der Nationalsozialismus nicht nur ein nach wie vor ein wichtiges Thema ist, sondern ebenso auch in Zusammenhang mit der Stadt Frankfurt am Main steht.

Hande Aktas Q2

Frühlingskonzert 2019

Bereits am Abend des 14. Mai 2019 schallte und hallte es  aus dem Auditorium unserer Schule: die Musik-AGen der Freiherr-vom-Stein-Schule hatten wieder zum Konzert eingeladen. Mit dabei waren die Instrumentalensembles der 5. und 6. Klassen, der Chor der 5. Klassen sowie der “große” Chor (Klassen 6 bis Q4), die Streicher AG, ein Ukulelenensemble der 6a und 6b sowie natürlich unserer Schulband. Anna Reining (7b) wirkte diesmal als Solistin am Klavier mit.

Alle zusammen gestalteten einen fröhlich bunten Konzertabend mit gewissenhaft einstudierten und souverän vorgetragenen Darbietungen, welche von dem Publikum begeistert beklatscht wurden. Allen Mitwirkenden ein herzliches Dankeschön!

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