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Huntington School – Partner der FvSS

Erholsame Sommerferien

Wir wünschen allen Mitgliedern der Schulgemeinde erholsame Sommerferien. Die Schule beginnt wieder am 12. August 2019 nach einem besonderen Plan. Dazu treffen sich die einzelnen Jahrgangsstufen  zunächst zu einer kurzen Begrüßung im Auditorium, und zwar

um 9:00 Uhr die Stufe 6,

um 9:20 Uhr die Stufe 7,

um 9:40 Uhr die Stufe 8,

um 10:00 Uhr die Stufe 9,

um 10:20 Uhr die E-Phase,

um 10:40 Uhr  die Q1

und um 11:00 Uhr die Q3.

Danach findet Unterricht beim Klassenlehrer bzw. Tutor statt. Der Tag endet für alle um 12:30 Uhr.

Für die Schulleitung

Frank Becker

Exkursion ins HMF: Frankfurt im Nationalsozialismus

Der Nationalsozialismus ist ein uns bekanntes Thema, nicht nur im Rahmen des Geschichtsunterrichts, sondern ebenso auch die im Alltag immer häufiger auftretende rechtsextreme Szene. Doch was hat der Nationalsozialismus mit der Stadt Frankfurt am Main zu tun? Um dieser Frage auf den Grund gehen zu können, besuchten wir am Dienstag, den 18.06.2019 im Rahmen des Geschichtskurses das Historische Museum Frankfurt. Anlass für den Besuch war sowohl die unterrichtsbezogene Thematik, die den Inhalt der Führung darstellte, als auch darauf aufbauend weitere historische Ereignisse auffassen zu können, die ebenso eine relevante Rolle für die Gegenwart spielen.

Im Historischen Museum angekommen, war das Erste, was wir uns ansehen konnten, die Schneekugel. Die Schneekugel ist so dargestellt, dass Frankfurt in acht Facetten abgebildet wird, wie zum Beispiel Frankfurt, die Geldstadt, oder Frankfurt, die kriminelle Stadt. Kurz darauf ging es mit der Führung los, die sich inhaltlich mit dem Nationalsozialismus und dessen Auswirkungen auf Frankfurt am Main befasste. Die erste Station war ein Modell der Altstadt, auch bekannt als Dom-Römer-Viertel. Die Altstadt wurde in einem kleinen Glasrahmen dargestellt, zusammen mit einer Kurbel, die es den Besuchern ermöglicht, einen ganz bestimmten Teil der Altstadt herauszuheben. Dieser Teil wurde bewusst gewählt, denn er stellt den sogenannten „jüdischen“ Teil der Frankfurter Altstadt dar, der bekanntlich keine Beliebtheit bei den Nationalsozialisten genoss. Trotz aller Bemühungen der Stadt Frankfurt gelang es ihr nicht, die neue Hauptstadt zu werden, da letztlich die Wahl auf Bonn fiel. Auch konnten wir Modelle von vereinzelten Gebäuden, wie zum Beispiel die Frankfurter Paulskirche, sehen, die nach den Bombenangriffen zerstört worden waren. Jedoch nahm man sich bei einigen der Gebäude vor, sie wiederaufzubauen, wie eben die Frankfurter Paulskirche oder auch das Dom-Römer-Viertel, was jedoch eine geraume Zeit in Anspruch genommen hat.

Im Laufe der Führung kamen wir auch auf Persönlichkeiten wie Anne und Margot Frank zu sprechen, die eine wichtige Funktion während des Nationalsozialismus einnahmen. Briefe und Fotos ermöglichten es uns als Besucher tieferen Einblick, nicht nur in das Leben der Anne Frank, sondern ebenso auch in das ihrer Familie zu erhalten. Anne Frank war ein deutsch-jüdisches Mädchen, das 1934 mit seinen Eltern und seiner Schwester Margot in die Niederlande auswanderte, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen, und kurz vor dem Kriegsende dem Holocaust zum Opfer fiel.

Auch Kleidung aus Arbeitslagern und die sogenannte Boger-Schaukel, die als Foltermethode in Konzentrationslagern angewandt worden ist, um unter anderem an Geständnisse zu gelangen, waren Bestandteil der Führung.

Zu guter Letzt wurden uns Karteikarten in einem Schreibtisch aus den Auschwitz-Prozessen gezeigt, deren Farbgebung, rosa oder gelb, Opfer und Täter des NS-Regimes signalisierten. Alles in einem lässt sich sagen, dass der Nationalsozialismus nicht nur ein nach wie vor ein wichtiges Thema ist, sondern ebenso auch in Zusammenhang mit der Stadt Frankfurt am Main steht.

Hande Aktas Q2

Frühlingskonzert 2019

Bereits am Abend des 14. Mai 2019 schallte und hallte es  aus dem Auditorium unserer Schule: die Musik-AGen der Freiherr-vom-Stein-Schule hatten wieder zum Konzert eingeladen. Mit dabei waren die Instrumentalensembles der 5. und 6. Klassen, der Chor der 5. Klassen sowie der “große” Chor (Klassen 6 bis Q4), die Streicher AG, ein Ukulelenensemble der 6a und 6b sowie natürlich unserer Schulband. Anna Reining (7b) wirkte diesmal als Solistin am Klavier mit.

Alle zusammen gestalteten einen fröhlich bunten Konzertabend mit gewissenhaft einstudierten und souverän vorgetragenen Darbietungen, welche von dem Publikum begeistert beklatscht wurden. Allen Mitwirkenden ein herzliches Dankeschön!

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Ein Jahrgang im Forschungsfieber – Wissenschaftstag für die Schülerinnen und Schüler der Q2

Am 12. Juni hatten alle Schülerinnen und Schüler der Q2 Gelegenheit, Einblick in ganz verschiedene Forschungsgebiete zu erhalten. Einen ganzen Vormittag lang haben drei Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse vorgestellt und mit den Schülern diskutiert. Aus der Astrophysik berichtete Prof. Dr. Bruno Deiss vom Physikalischen Verein – Gesellschaft für Bildung und Wissenschaft, Neues vom Urknall. Prof. Dr. Jörg Stehle, Leiter der Senckenbergischen Anatomie, führte in die Geheimnisse der Mechanismen zur Zeitmessung in unserem Gehirns ein. Prof. Dr. Leo Peichl, ebenfalls Senckenbergische Anatomie, gab faszinierende Einblicke in die Evolution der Sehsinneszellen in den Augen der Säugetiere sowie deren Funktion. Da der Vortrag der Firma Kuraray krankheitsbedingt kurzfristig ausfallen musste, hatten die Schülerin und die Schüler Gelegenheit, ausgehend von beruflichen Erfahrungen im Bereich Naturschutz und technischem Umweltschutz einer Kollegin, sich selbst Gedanken über Ihren idealen Arbeitsplatz und dessen Anforderungen an sie selbst zu machen. Die Vorträge und Diskussionen haben nicht nur Berührungsängste mit den Naturwissenschaften abgebaut und Einblicke in aktuelle Forschungen (und den Berufsalltag) gegeben. Sie haben vor allen Dingen gezeigt, dass man neue Entdeckungen nicht nur mit Geduld und Wissen macht, sondern vor allen Dingen mit Begeisterung für die Sache, wofür allen Referenten herzlich zu danken ist!

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Exkursion zum Technoseum und Planetarium in Mannheim der Klasse 9d

Am Dienstag, den 11. Juni 2019, machte sich die Klasse 9d zu einer ganztägigen naturwissenschaftlichen Exkursion nach Mannheim auf – per Bahn, da der bestellte Bus nicht kam.

 

Das erste Ziel war das Technoseum. Im Werkstattbereich sollten die Schüler*innen unter Anleitung sensorgesteuerte Maschinenmodelle programmieren. Hochkonzentriert machten sich alle Gruppen an die Programmierung. Zur großen Freude gelang es allen Gruppen das Transportband des Maschinenmodells zum Laufen zu bekommen und auch den Sensor zu aktivieren, der die metallischen Deckel aussortierte. Auch die Aufgaben zum elektro-pneumatischen Schaltkreis wurden erfolgreich gelöst.

 

Als nächstes ging es zum Planetarium – für viele Schüler*innen zum ersten Mal. Der Eintritt war aufgrund eines Sonderpreises frei, den die Klasse durch die freiwillige Teilnahme von Mitschülern an dem Schülerwettbewerb „Chemie – die stimmt“ gewonnen hatte. In die 360° Kuppel wurde der Sternenhimmel weitgehend in Übereinstimmung mit der Realität projiziert. Unglaubliche 3000 Sternen werden für eine sternklare Nacht simuliert. Während alle in bequemen Sesseln saßen, wurde ausgewählte Himmelskörper und Sternbilder erklärt. Anschließend erlebten alle eine täuschend echt nachgebildete Reise durch unser Sonnensystem. Faszinierend so die einhellige Meinung nach dem Besuch.

 

Nach einem langen erlebnisreichen Tag ging es mit vielen neuen Eindrücken mit der Bahn nach Frankfurt zurück.

[Bericht: Tie, Fotocollagen: Chr]