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Mentorenarbeit an der FvS

erwartungen

Als ich mich dazu entschieden habe Mentorin zu werden, habe ich mir zuerst einige Fragen gestellt. Zum einen habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie die Schüler mich aufnehmen oder ob sie mich mögen. Dies hat sich aber ziemlich schnell geklärt. Als ich das erste Mal in die Klasse kam, war ich sehr positiv überrascht. Die Schüler waren sehr aufgeschlossen und freundlich der anderen Mentorin und mir gegenüber.
Zum anderen habe ich mich aber auch gefragt, ob ich die Aufgabe als Mentorin schaffe und ob es mir schwer fallen wird mit den Schülern zu Recht zu kommen. Hierbei ist mir schnell klar geworden, dass es gar nicht so einfach ist sich vor eine Klasse zu stellen und ihnen etwas zu erklären. Am Anfang war es ein bisschen schwer sich in der Klasse durchzusetzen, da sie unruhig waren, doch mit der Zeit haben die Schüler sich an uns gewöhnt und gemerkt, dass wir ihnen helfen wollen sich in der neuen Schule zu Recht zu finden.
Alles in Allem haben sich meine Erwartungen sehr zum Positiven entwickelt. Ich habe gemerkt, dass man sich gar nicht so viele Gedanken darüber machen muss, ob die Schüler einen mögen, denn die meisten sind aufgeschlossen und nett „uns Großen“. Außerdem finde ich, dass das Zusammenarbeiten mit den Schülern viel Spaß macht und man viele positive und hilfreiche Eindrücke gewinnt. (A.P.)

Ich wusste nicht, was ich mir von der Arbeit als Mentorin erwarten soll, weshalb mir viele verschiedene Gedanken durch den Kopf gegangen sind. Werden mich die Kleinen mögen? Werde ich durch die Arbeit als Mentorin viel Unterrichtszeit verlieren und kann ich dabei noch meine Noten halten? Werde ich mich mit meinen Mitmentoren gut verstehen? Werde ich wirklich lernen, mit Problemsituationen umzugehen oder werde ich nur lernen, welche Spiele ich mit ihnen spielen soll? Werden meine Lehrer Verständnis für meine Mentorentätigkeit haben? Wird es mir doch nicht zu anstrengend, vor allem mit dem Übergang von der Mittelstufe zur gymnasialen Oberstufe? (S.B.)

Das erste Mal, als ich meine 5. Klasse betrat, war ich überrascht, wie aufgeregt und fröhlich sie doch waren mich kennen zu lernen, denn ich bin erst später hinzu gestoßen.
Eigentlich hatte ich erwartet, dass sie eine wirklich laute Klasse sein werden, wie man es von einer fünften Klasse kennt, frisch aus der Grundschule.
Doch meine Erwartungen an die Mentoren-AG wie an meine 5. Klasse wurden wirklich übertroffen. Ich hätte mir nie gedacht, dass es mit einer 5. Klasse so viel Spaß macht, und sie auch noch so leise sein können.
Wir spielen oft viele Spiele zusammen, die u.a. dem Kennenlernen, Gemeinschaft bilden und der Wahrnehmung von anderen dienen, verstehen uns sehr gut und kommen auch ganz gut mit der Klassenleitung klar. (C.T.)

Als ich mich vor den Sommerferien als Mentorin beworben habe, ging mir einiges durch den Kopf. Werden mich meine 5.Klässler akzeptieren ? Werde ich eine gesamte Klasse unter Kontrolle haben können? Wird es sehr anstrengend oder wird es eine Erleichterung sein den Klassenraum meiner 5ten Klasse zu betreten? Werde ich mich mit der Klassenleitung verstehen? Muss ich die Klassenleiterstunde alleine führen oder darf ich vielleicht nichts tun (oder nur sehr wenig?)  Und noch viele weitere Fragen. Ich hatte allerdings ein gutes Gefühl und habe mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den Schülern gefreut. Ich hatte schon zuvor viel mit Kindern gearbeitet war sehr gespannt auf die neuen Erfahrungen. Dieses gute Gefühl ist bis heute noch da und ich bin immer glücklich, wenn mich ein Schüler/eine Schülerin aus meiner 5ten Klasse anspricht. Ich komme mit den Schülern sehr gut zurecht und ich hoffe auf eine weitere schöne Zeit mit ihnen. (N.K.)

ausbildung

Die Ausbildung als MentorIn findet einmal pro Woche statt und ist in manchmal wirklich sehr trocken und anspruchsvoll, was deine Aufmerksamkeit angeht, doch man braucht dieses ganze Wissen, um zu wissen, wie man mit der Klasse umzugehen hat, zum Beispiel Kennlernspiele, wie man Streitereien klären kann oder wie man mit manch schwierigeren Fällen in der Klasse umzugehen hat.
Und falls es doch mal Fragen geben sollte, kann uns Frau Gabriel-Baßin alle Fragen prima beantworten und auch können wir mit der Antwort etwas anfangen. Man merkt, dass sie schon viel Erfahrung hat. (C.T.)

Wer MentorIn werden will, muss vorher eine Art Ausbildung machen, da es sich leichter anhört als es tatsächlich ist. Dazu treffen sich alle Mentoren plus die begleitende Lehrkraft einmal in der Woche, für zwei Schulstunden, und „lernen“ wie man mit den SchülerInnen spricht, spielt oder sie richtig „berät“.
In den ersten Stunden geht es um Spiele die man spielen kann und um das richtige „Umgehen“. In den späteren Stunden kommen dann die Erfahrungen und Probleme die aufkommen dazu.
Die Mentoren helfen sich gegenseitig bei Problemen und geben sich Tipps. (A.F.)

Am Anfang der Mentorenausbildung haben wir in der Tat auch verschiedene Spiele kennen gelernt die wir mit unsern Fünftklässlern spielen können, außerdem wurde uns auch der pädagogische Hintergrund der Spiele erklärt. Wir haben aber auch andere Sachen gelernt und mir wurde bewusst wie wichtig unsere Aufgabe ist und dass wir es ernst nehmen müssen, z.B. Kommunikation und diese deuten zu können, Mediation und andere Arten Konflikte zu klären oder an wen wir uns bei welchen Problemen richten können. Die meisten meiner Lehrer haben Verständnis für meine Tätigkeit gezeigt und haben auch wenn ich gefehlt habe es als Schulisch Entschuldigt eingetragen. Wenn man sich mühe gibt und auch versucht das Versäumte nachzuholen schafft man es auch und es entstehen keine Lücken im Stoff. Jedoch würde ich niemanden die Arbeit als Mentoren empfehlen wenn er stark versetzungsgefährdet ist. (S.B.)

erste eindrücke

Am 1. Schultag, als ich meine 5 kennen gelernt habe, kamen alte Erinnerungen hoch an meine Umschulung. Ich sah viele kleine Schüler die aufgeregt, nach und nach aufgerufen wurden. Alle hatten ein Lächeln im Gesicht, aber nicht ein Lächeln der Freude sondern so ein „peinliches Lächeln“. Sie schauten ängstlich auf uns herauf und versammelten sich vor ihren Klassenlehrern. An dem Tag durfte ich alles ein zweites Mal erleben nur nicht aus der Sicht eines kleinen Frischlings sondern aus der Sicht eines weisen alten Schülers. Dort wurde mir bewusst, wie der Lebenszyklus nicht nur eines Schülers verläuft, sondern allgemein der des menschlichen Lebens. Das Leben ist eine ständige Veränderung und Verwandlung. (M.F.)

An manchen Tagen ist es schwer die Kleinen unter den Griff zu kriegen, dennoch macht es Spaß mit ihnen zu spielen und mir persönlich bereitet es auch eine Riesenfreude.
Wir frühstücken, wenn möglich, vor den Ferien mit unserer Fünften, reden mit ihnen, spielen kleinere Spiele, denn wir wollen gemeinsam in die Ferien starten. (C.T.)

Als ich zum ersten Mal meiner fünften Klasse begegnet bin und sie erst noch kennen lernen musste, war ich aufgeregt und ein wenig verschüchtert, da ich nicht wusste, was mich erwarten wird. Ich hatte ein wenig Angst, dass mich die Arbeit als Mentorin überfordern wird.
Letzten Endes war ich jedoch erleichtert, da die Klasse sehr liebenswert war und wir gut miteinander klarkamen. Man konnte mit ihr Spiele spielen und musste nicht befürchten, dass Schüler und Schülerinnen ausgeschlossen werden. Zwar waren die Kleinen eher laut, aber dennoch gab es insgesamt ein gutes Klassenklima. Alle Mitglieder der Klasse konnten sich prima integrieren. Es war eine sehr schöne Erfahrung, zu sehen, wie viel Leben, Freude und Enthusiasmus in diesen kleinen Kindern steckt. Es erstaunte mich, wie intelligent die Kleinen waren. Das hat mich auf jeden Fall glücklich gemacht. (N.B.)

Nach der Aufnahme der neuen Schüler in der 5.Klasse sind wir Mentoren jeweils mit unseren Klassen in ihre Klassenräume gegangen und haben gemeinsam mit dem Klassenlehrer unserer 5 das Vergnügen gehabt uns kennen zu lernen. Vor allem hatten die „Kleinen“ das Vergnügen die Schule kennen zu lernen, die ihnen so groß vorkam. Am ersten Schultag habe ich mich gewundert wie ruhig und aufmerksam meine Klasse war. Doch schon wenige Wochen später stellte sich heraus, dass es der Respekt vor dem ersten Schultag war und das sie auch laut und nervig sein können. (M.F.)

Als meine fünfte Klasse ihren ersten Schultag hatte, habe ich mich wahrscheinlich mehr gefreut als sie selbst. Ich hatte mich auf unsere Mentorenklasse vorbereitet und ziemlich gefreut, weil ich die Zusammenarbeit mit Kindern liebe. Ich hatte mir vorgenommen, die Mentorenarbeit besser zu machen als damals meine alten Mentoren, die ihre Verpflichtungen nicht wirklich wahrgenommen haben. Außerdem kamen mir meine eigenen Erinnerungen von meinem fünften Schuljahr hervor. Wir wurden herzlich von unseren Fünftklässlern aufgenommen.

Das erste Erlebnis das ich aus meiner fünften Klasse erlebte, war, als ein Junge weinend zu mir in der Pause kam und sich bei mir ausheulte, weil er sein Schließfach nicht öffnen könne und seine Jacke darin war. Er würde Ärger bekommen, wenn er sie nicht mit nach Hause brächte. Ich war leicht geschockt, da mir nicht in den Sinn kam, dass man deswegen weinen könnt. Natürlich half ich ihm beim öffnen des Schließfaches und zeigte ihm auch wie er es öffnen konnte. (S.S.)

Meine fünfte Klasse hatte uns schon vom ersten Moment an ins Herz geschlossen und freuen sich jedes Mal mit uns Zeit zu verbringen. Die Klasse ist zwar an sich etwas laut jedoch sehr liebenswert und sie verstehen es auch, wenn sie zu weit gehen. Die meisten bzw. alle meine Mitmentoren kannte ich schon aus der Mittel- Unterstufe und auch die Mentoren mit denen ich zusammen eine Klasse habe, bin ich befreundet. (S.B.)

alltag

Dazu muss ich sagen, dass ich meine 5er oft übersehe, weil sie in meinem Blickfeld nie zu sehen sind, da sie sehr klein sind. Doch oft höre ich dann von unten ihre hohen Stimmen die mich rufen. Manchmal sprechen sie mich auf Probleme an, aber das nur sehr selten, öfter möchten sie mir etwas vorsingen, oder sogar vorrappen, oder fordern mich auf ein Tischtennisspiel gegen sie zu machen. Selten sprechen sie mich auf Konflikte an, was ich so vor der Zeit als Mentor nicht erwartet hätte. (M.F.)

Unsere fünfte Klasse respektiert und vertraut uns. Sie kommen mit ihren Problemen und Fragen immer zu uns.
Als ich letzte Woche bei den Fußballspielen meiner fünften Klasse zuguckte, waren die kleinen mehr als erfreut. Sie waren richtig glücklich darüber, dass ich ihnen bis zum Ende zuguckte und anfeuerte. Sie besprachen auch mit mir wie ihre Fußballtaktik war und wollten meine Meinung dazu wissen. Ich hatte ihnen auch erklärt was noch wichtiger als das gewinnen ist, ist die Zusammenarbeit während des Teams und das Spaß haben während des Spieles. Sie gaben mir auch Recht und hatten sich sehr gut verhalten. Im Finale kam es untereinander zu kleinen Streitigkeiten, die jedoch schnell geklärt wurden. (S.S.)

Die Zusammenarbeit mit meiner fünften Klasse gestaltet sich nicht immer leicht, aber es ist immer wieder ein Spaß mit ihnen zu spielen. Sowohl sie als auch wir haben Spaß und die Klassenleitung kann derweil auch ein wenig im Klassenbuch arbeiten,
„Wir nehmen ihr ein wenig Arbeit ab.“, wie sie mal sagte. (C.T.)

Die Klassenlehrerin war bisher stets bereit, ihre Stunden für uns aufzuopfern und hat auch gerne Ideen entgegengenommen. Zum Beispiel war sie damit einverstanden, eine Art Weihnachtsfeier für die Kleinen zu organisieren und dabei zu Wichteln. Die Kommunikation zur Klassenlehrerin hat problemlos stattgefunden. Bei Fragen unsererseits konnten wir uns jederzeit an sie wenden; sie war sehr bereitwillig und nahm sich gerne Zeit für die Mentorinnen und ihre Klasse.
Insgesamt ist es eine sehr interessante Erfahrung, Mentorin zu sein. Wenn man gerne mit Kindern arbeitet und auch die Geduld dazu hat, kann ich es auf jeden Fall empfehlen, Mentorin zu werden. (N.B.)

Meine Vorstellungen über die Mentorenarbeit haben sich während der Zeit, die ich mit meiner fünften Klasse verbracht habe, erfüllt. Da ich die Arbeit mit Kindern sowie jungen Heranwachsenden sehr schätze und schon verschiedene Praktika in diesem Bereich gemacht habe, fand ich diese Arbeit sehr interessant. Dennoch war ich der Meinung, dass einige Probleme auf mich, sowie auf meine neu zusammengewürfelte Klasse zukommen würden und ich diese regeln müsse. Dies ist mir dank Hilfe von den Klassenlehrern der jeweiligen Klasse, sowie der Mentoren-AG, in der man vieles lernen konnte, relativ leicht gefallen, obwohl ich manchmal an meine Grenzen stieß. Mir hat die Zusammenarbeit mit den Lehrern gut gefallen, da diese sehr kooperationsbereit und für Vorschlage und Verbesserungen zu Gunsten des Klassenklimas offen waren. Alles in allem habe ich mir die Mentorenarbeit genau so vorgestellt. (P.K.)

besonderes

Bei der Weihnachtsfeier habe ich gemerkt, dass ich für sie eigentlich kein Mentor bin, sondern eher ein Freund, mit dem man sich nett unterhalten kann und man auch mal kindischen Mist machen kann. Sie haben sich dafür bedankt, dass wir Mentoren immer ansprechbar sind und uns nicht schämen vor unseren Freunden mit ihnen zu reden. Wir wurden von ihnen herzlich empfangen und ich habe mich wie als ein Teil der Klasse empfunden. (M.F.)

Mir war klar, dass es hin und wieder Streitigkeiten zwischen manchen Schülern geben wird und wir Mentoren konnten diese auch immer wieder klären, sowohl mit den Methoden die wir in der Mentoren-AG besprachen als auch mit unseren eigenen Methoden. Außerdem hatten sie uns zu ihrer Weihnachtsfeier eingeladen, wo wir auch von den Eltern herzlich aufgenommen wurden und unsere Fünftklässler beschenkten uns. (S.S.)