Schülerzeitung

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Frankreich-Austausch 2018

Alles fing mit einer spannenden Zugfahrt vom Frankfurter Hauptbahnhof nach Lyon-Part-Dieu an und ging weiter mit der Busfahrt zum Collège Jean Phillipe-Rameau. Dort empfingen uns unsere Austauschpartner/-innen mit ihren Eltern. Trotz der Nervosität und der nichtendenden Vokabelwiederholungen entspannten wir uns, je länger wir uns unterhielten (mittlerweile hatten wir uns gefühlt hundert Mal angelächelt und umarmt, waren Zuhause angekommen, hatten das Gastgeschenk überreicht und sprachen über alles, was uns zu später Stunde noch möglich war) und je mehr uns klar wurde, dass beide Seiten sich sehr auf die bevorstehende freuten.

Am Dienstag startete das Programm mit einer Schulrallye. Anschließend besuchten wir die vieille ville (Altstadt) und die Kirche Notre-Dame-de-Fourvière, wo wir eine Führung genießen durften. Nach einer Stunde Pause, in der wir selbständig das quartier (Viertel) besichtigten und gemeinsam zu Mittag aßen, ging es weiter mit dem musée de miniature (Miniatur-Museum), wo wir viele Szenen aus Filmen wiedererkannten. Am Ende sollten wir uns einen Film aussuchen und darauf basierend auf französischen den anderen eine selbst erstellte Szene vorspielen. Wir haben viel gelacht!

An den folgenden Tagen besuchten wir vormittags den Unterricht, um zu sehen wie der Schulalltag der französischen Schüler-innen abläuft. Wir waren erstaunt über einige Unterschiede, die es im Vergleich zum deutschen Schulsystem gibt.

Am Mittwoch hatten wir nachmittags Zeit, um Aktivitäten mit der Familie oder den Freunden/-innen zu machen.

Am Donnerstag sahen wir uns zudem das moderne und schöne Quartier de la Confluence und das musée dort an. Das Museum bot verschiedene Ausstellungen, einige sind dauerhaft und einige temporär. Auch hier hatten wir eine Führung und durften uns anschließend weitere Ausstellungen nach Belieben anschauen. Am Museum treffen sich die beide Flüsse, einmal die Rhône und einmal die Saône, sodass wir es uns nicht haben entgehen lassen, Fotos von der Terrasse im obersten Stock zu schießen. Auch die freie Zeit danach haben wir genutzt, um Eis oder Crêpe zu essen oder im centre commercial shoppen zu gehen.

Am Freitag verbrachten wir den ganzen Tag Zeit mit unseren Austauschpartner/innen in Saint-Romain-en-Gal (ein Ort in der Nähe von Lyon, zu dem wir mit dem Reisebus hinfuhren), wo wir uns Ausstellungen von Mosaik anschauten und zum Schluss hin auch eigens Bilder mit Mosaik kreierten. Am Abend gab es gemeinsam mit den Eltern eine Abschiedsfeier in der Schule, zu der viele französische Spezialitäten mitgebracht wurden.

Am Samstag gab es in jeder Familie ein eigenes Programm (Ausflüge, Picknick, Sport) und am Sonntag ging es zurück nach Frankfurt. Auf dem Weg zurück nach Frankfurt wurde uns klar, wie schnell die Zeit verging und wie sehr uns unsere Austauschparter/-innen und ihre Familien ans Herz gewachsen sind (der Abschied fiel entsprechend sehr schwer). Sie haben sich sehr gut um uns gekümmert und wir hoffen, dass wir es ihnen im April, wenn sie da sind, zurückgeben können. Eines können wir auf jeden Fall sagen: Wir werden diese Zeit niemals vergessen! Merci beaucoup et à plus!

Lea Ralston und Lilly Scheller (8a)

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