Theorie ist gut, Praxis ist besser – und echte Einblicke in die Berufswelt sind unersetzlich. Unter diesem Motto erkundete kürzlich eine Gruppe unserer Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projekts „I am MINT“ drei führende Unternehmen der Region. Das Ziel: Den Schulalltag gegen die glänzenden Werkstücke der Elektrotechnik, die Reagenzgläser der Chemie und die komplexen Codes der Informatik einzutauschen.
Unsere erste Adresse war die ABB. Als einer der weltweit führenden Technologiekonzerne steht das Unternehmen für Fortschritt in der Energie- und Automatisierungstechnik. Vor Ort erhielten die Jugendlichen spannende Einblicke, wie das Unternehmen Industrieprozesse effizienter gestaltet und aktiv den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnet.

Die zweite Station führte uns in den Industriepark Höchst. Dort erkundeten die Schülerinnen und Schüler den Standort der Allessa GmbH. Sie ist ein Spezialist für Industriechemie – doch ihre Produkte begegnen uns allen täglich, oft ohne dass wir es merken. Wir erfuhren, dass hier unter anderem Pigmente für weltberühmte Markenfarben hergestellt werden. Ob das markante „Ferrari-Rot“ der Rennstrecken oder das charakteristische „Milka-Lila“ aus dem Süßigkeitenregal: Allessa sorgt dafür, dass unser Alltag bunt bleibt.
Wer glaubt, dass Banken heutzutage nur aus Aktenordnern bestehen, wurde bei der Finanz Informatik eines Besseren belehrt. Als zentraler IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe sorgt das Unternehmen im Hintergrund dafür, dass digitales Banking für Millionen von Menschen reibungslos funktioniert. Hier wurde deutlich: Ohne moderne IT läuft in der Finanzwelt gar nichts.
In direkten Gesprächen mit Auszubildenden und Experten erhielten die Jugendlichen wertvolle Infos aus erster Hand. Welche Ausbildungsberufe gibt es? Wie sieht ein duales Studium aus? Und welche Zukunftsperspektiven bieten diese Branchen eigentlich?
Die Exkursionen haben einmal mehr gezeigt: MINT-Berufe sind nicht nur theoretisch, sondern gestalten ganz konkret unsere Welt.
Das Projekt wird durch Förderung durch das Land Hessen, die Bundesagentur für Arbeit und den Europäischen Sozialfonds ermöglicht.
[Bm]