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Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus an der Freiherr vom Stein

Am Montag, dem 27.01., am diesjährigen internationalen Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus, hat im Auditorium der Freiherr-vom-Stein-Schule eine besondere Veranstaltung stattgefunden.
Nach der Begrüßung der anwesenden Schüler*Innen des Bili-Zweigs und der Austauschpartner des „Liceo Capirola“ aus Leno, hat unser Schulleiter, Herr Dr. Ausbüttel, die Wichtigkeit der Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers von Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee vor 75 Jahren betont und sich bei den Organisatoren der Initiative, nämlich dem italienischen Generalkonsul in Frankfurt, Herrn Samà, dem Leiter der Schulabteilung beim Generalkonsulat, Herrn Bonesini, und der italienischen Lektorin an der Goethe-Universität, Frau Belloni, sowie bei der Kulturabteilung des Konsulats, der Vertreterin des hessischen Schulamtes, Frau Eller, und den Italienisch- Lehrerinnen im Bili-Zweig bedankt.
Dann hat Herr Samà die Notwendigkeit des Gedenkens unterstrichen, auch weil dies der beste Weg sei, unser demokratisches System zu verteidigen, das niemals als selbstverständlich angesehen werden dürfe. Der Schulleiter Herr Bonesini erinnerte daran, dass die Überlebenden der Vernichtungslager immer weniger würden, und es unsere Pflicht sei, ihr Zeugnis und das Bewusstsein für den Horror und die Brutalität, zu denen der Mensch in der Geschichte fähig war, am Leben zu erhalten.
Die Schuler*Innen der Oberstufe haben aus dem Buch von Roberto Riccardi und Alberto Sed (ein Überlebender des Konzentrationslagers, der kürzlich verstorben ist) Sono stato un numero (Ich war eine Nummer) zitiert, während die Bilder von den Arbeits- und Vernichtungslagern vor unseren Augen erschienen. Zwei Schüler*innen der E-Phase haben dann Texte aus den Büchern Bianca come il latte, rossa come il sangue (von Alessandro D’Avenia) vorgelesen.
Nachdem daran erinnert wurde, dass dieser Jahrestag auch in Frankfurt durch verschiedene Initiativen tief empfunden und gelebt wird, wurde der Film Train de vie von dem Regisseur Radu Mihaileanu mit der suggestiven Musik von Goran Bregović durch Frau Belloni vorgestellt. Nach dem Vorführung des Films, moderierte Frau Belloni eine kurze Diskussion.

 

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