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Autorenarchiv: simoneladikos

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Digitaler Elternabend: KI im Kinderzimmer – SCHAU HIN!


Geschichte vor Ort: Zu Besuch auf der Saalburg

Vergangenen Mittwoch um 10 Uhr ging es mit der S5 los Richtung Bad Homburg, von wo wir direkt mit einem Bus zur Saalburg, einem früheren Römerkastell, gefahren sind. Dort angekommen schauten wir uns um und Frau Ladikos meldete uns an. Zum Start fragte uns unsere Führerin zunächst, an was wir überhaupt denken würden, wenn wir an Rom denken und dann ging es auch schon los. Wir wurden als erstes in die Principia geführt. Dort wurde uns eine Übersichtskarte aller Provinzen von Rom, einschließlich des Verlaufs des Limes – der Grenze zwischen dem Römischen Reich und Germanien – und des Standortes der Saalburg, gezeigt. Außerdem befanden sich dort farbenfrohe Gedenksteine. In einem Nebenraum, in welchem die Standarten der römischen Legionen zu sehen waren, zeigte uns die Führerin ein Bild von einer römischen Kaiserfamilie und erzählte uns dazu eine spannende Geschichte. Dann wurden wir in einen großen Saal geführt, wo man früher wichtige Reden hielt und außerdem konnte man zwei Holzsäulen sehen, die die Römer zum Üben für den Schwertkampf benutzt haben. Als nächstes hat die Führung uns interessante Überreste eines Häuschen gezeigt, wo man ganz genau erkennen konnte, wie die Fußbodenheizung früher funktionierte. Danach wurden wir in eine nachgebildete Küche geführt, wo die Römer ihr Essen selber vorbereitet hatten. Gleich nebenan gab es die Werkstatt, wo wir sehen konnten, wie früher z. B. Schuhe oder Spangen und Messergriffe hergestellt wurden. Dort verließ uns auch unsere Führung und wir hatten noch Zeit uns allein umzuschauen. Wir sahen z. B. eine Nachbildung eines Zimmers der Soldaten, die dort stationiert waren. Kurz vor dem Gehen haben wir Souvenirs geholt und dann ging es auch schon wieder zurück zur Schule, wo unser Ausflug zur Saalburg endete.

Amina Akca und Selin Asagidere, 7b

Tabula rasa

Unser Lateinkurs Stufe 6 hat letzte Woche eine Unterrichtstunde wie im alten Rom erlebt. An Stelle unserer „normalen“ Hefte haben wir auf Wachstafeln geschrieben. Die Doppelstunde war sehr kreativ gestaltet. So sollten wir unsere Namen auf Latein schreiben und Wörter der gelernten Lektion in die lateinische Schreibweise übersetzen/schreiben und die anderen Schüler musste diese entschlüsseln. Dies hat der gesamten Klasse gefallen. Die Tafeln sind mit Bienenwachs gefüllt. Wenn man etwas falsch geschrieben hat, dreht man den Holzstift, den sogenannten Griffel, um und reibt den falsch geschriebenen Buchstaben mit dem abgeflachten Ende weg. Nach einer Weile ist das Bienenwachs aufgebraucht und man muss es nachfüllen.

Mika Abs, 6e

 

Geschichtsausflug der Klasse 8a zur Paulskirche

Am vergangenen Dienstag unternahm unsere Klasse einen Ausflug zur Paulskirche. Als wir ankamen, wurden wir von Verena Röse (unserer Gruppenfrüherin) in Empfang genommen. Zunächst gab sie uns vor der Paulskirche einen Überblick, wieso das Jahr 1848 so revolutionär war. Sie teilte uns mit, dass die Paulskirche 1833 fertiggestellt wurde und dort zunächst nur evangelische Gottesdienste abgehalten wurden.

1848 durften Männer das erste Mal wählen, Frauen wurden immer noch unterdrückt und durften nicht wählen. Auch in den Sitzungen der Nationalversammlung durften sie lediglich zuschauen und leise sein, woran sie sich jedoch nicht hielten. Als wir in die Paulskirche hineingingen, war die Decke sehr tief, wofür wir auch eine Erklärung bekamen. Die Paulskirche wurde im 2. Weltkrieg bis auf die Grundmauern zerstört und wurde 1948 wieder aufgebaut. (Nach dem Wiederaufbau wurde die Paulskirche jedoch nicht mehr als Kirche genutzt, sondern sie stand nur noch da als Monument, zur Einnerung an den Versuch einer ersten demokratischen Verfassung in Deutschland.) Der Architekt, der die Paulskirche von innen neu entworfen hat, hat die Zwischendecke extra tief erbauen lassen, weil er wollte, dass wenn man in die Kirche reinkommt, man zunächst das Gefühl von Unterdrückung hat, wie sie die Menschen früher hatten, und dass man dieses Gefühl verliert, sobald man die Treppen hoch in den ersten Stock läuft, da die Decke dort sehr hoch ist. Im oberen Stock hingen ganz viele Fahnen von allen Bundesländern, die alphabetisch aufgehängt wurden.

Als wir wieder runtergingen, schauten wir uns ein Gemälde an, welches rundum um eine dicke Säule verlief. Das Gemälde zeigt sehr viele traurige Politiker und eine riesige nackte Frau, die von keinem wahrgenommen wurde. Wir stellten die Vermutung auf, dass sie eine starke Frau darstellen soll, die politisch nicht wahrgenommen wird, da Frauen früher keine Chance hatten sich politisch zu beteiligen. Wir liefen noch ein wenig weiter um die Säule und sahen zwei kämpfende Männer, die darstellten, dass einer für die Monarchie kämpfte und der andere für die Demokratie. Außerdem ist uns aufgefallen ist, dass das Gemälde kein Ende hat, was wahrscheinlich darstellen soll, dass es keinen Anfang und kein Ende gibt und alles somit ein ewiger Teufelskreis war.

Unserer Klasse hat der Ausflug sehr gefallen, weil uns alles leicht und mit Späßen erklärt wurde.

Shiva Akefi, 8a

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Berlinfahrt 2018

Am vergangenen Montag (16.04.2018) war es endlich so weit!

Die komplette E-Phase packte die Koffer und fuhr gemeinsam mit sechs Lehrern in zwei Reisebussen aufgeteilt nach Berlin. Nach einer anstrengenden acht stündigen Fahrt und dem Check-In in unser Hostel ging das Abenteuer direkt los.

Unsere Zeit in der Hauptstadt bestand zum größten Teil aus Programmpunkten, die teilweise auch kursübergreifend statt fanden: wir besuchten die berüchtigte East Side Gallery, wo wir uns Gemälde anschauen konnten, die an die teils erhaltene Mauer gesprüht wurden und wir besuchten das Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen, wo wir die einmalige Gelegenheit hatten, mit einem Zeitzeugen über dessen Erfahrungen in der Haft und mit dem Umgang mit den damaligen Wärtern zu reden.

Außerdem sahen wir das Denkmal für die ermordeten Juden im Zentrum Berlins, wo wir ein Stockwerk tiefer einen Inforaum betraten und Original-Abschiedsbriefe und Botschaften von Opfern lesen konnten, sowie den Bendlerblock, in dem wir mehr über den Widerstand in der damaligen Zeit lernten.

Donnerstag abends besichtigten wir noch als krönenden Abschluss die Berliner Unterwelten, wo wir einen bereits benutzten, 70 Jahre alten Bunker und einen modernen, ungenutzten Bunker betraten und über die Sitten und Lebensumstände in Bunkern zur Zeit des Kalten Krieges informiert wurden. Besonders der alte Bunker bot einen schaurigen Anblick, hatte jedoch auch viele interessante Merkmale wie beispielsweise die Leuchtfarbe an Türrahmen und Wänden, die zu den Zeiten als einzige Lichtquelle diente.

Zwischen dem geschichtlichen Aspekt, dem Besuch des Bundestags inklusive des Plenarsaals und der Kuppel sowie dem Gespräch mit zwei Angestellten eines CDU-Abgeordneten fanden wir trotzdem noch genug Zeit für eine Stadtrundfahrt und verschiedene Gelegenheiten, auch unter Freunden die Stadt zu erkunden. So war einen Besuch der Hackeschen Höfe, der Gallerie Lafayette, dem KaDeWe oder auch dem Gendarmenmarkt kaum zu vermeiden.

Auch abends hatten wir immer bis 22 Uhr die Möglichkeit, uns selbstständig zu bewegen und Berlin auch bei Sonnenuntergang oder unter dem Nachthimmel zu erleben.

Die Berlinfahrt brachte eine tolle Mischung aus Sightseeing, Kultur, Emotionen und Spaß mit sich, auf die wir immer freudig zurückblicken werden.

Johanna Eckerle (E2 Lad)

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Ludamus! Spielen wie die Römer

Besuch im Archäologischen Museum

Am Donnerstag war unser Lateinkurs mit Frau Ladikos im Archäologischen Museum.

Zuerst haben wir uns mit einem Museumsführer die Ausstellung zum römischen Alltagsleben angeschaut, wobei der Schwerpunkt auf Kinderspielen im alten Rom lag. Wir haben erfahren, dass man die meisten Spiele mit Knochen und Nüssen gespielt hat und dass Mühle schon im alten Rom gespielt wurde. Es gab sogar Unterschiede in den Spielsteinen. Für Reiche gab es Steine aus Glas und Ärmere haben z. B. Vasenscherben verwendet.  Danach waren wir dran und durften selber spielen! Manche Spiele waren gar nicht so einfach wie sie aussahen und erforderten sehr viel Geschick, z. B. das so genannte Astragal-Spiel, wo man kleine Knöchelchen aus Schafsgelenken mit dem Handrücken auffangen und dabei gleichzeitig weitere Knöchelchen aufnehmen musste.

Am Ende durften wir uns selbstständig in der Ausstellung umsehen. Die meisten sind sofort zur Rüstung eines römischen Soldaten oder zu den Info-Displays gerannt und haben sich Informationen notiert. Nach einer halben Stunde haben wir uns wieder gemeinsam versammelt und sind zur Schule zurückgegangen.

Mein Fazit: Es gab viele interessante Sachen zu entdecken und der Ausflug hat sich für alle gelohnt!

Petar Budimir 6d

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