Schülerzeitung

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Frühlingskonzert 2018 – Bildimpressionen

Frühlingskonzert vom 17. Mai 2018

[Fotos: Kö]

Schüleraustausch Verona – Italienisch als 2. FS

Nach der aufregenden gemeinsamen Zeit in Frankfurt, nach einem Halbjahr Brief- und E-Mail-
Wechsel, wurde es am 22. April für die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassenstufe, die
Italienisch als Zweite Fremdsprache lernen, endlich Zeit, die Austauschschüler*innen vom I.C.
Cavalchini-Moro in Villafranca di Verona zu besuchen. Die südeuropäische Gastfreundlichkeit zeigte
sich von ihrer besten Seite! Der Empfang des I.C. Cavalchini Moro begann und endete mit dem
Empfang der Schulleitung sowie mit einem Schulkonzert, auf dem die deutsche und die italienische
Hymne von den italienischen Schüler*innen und ihren Musiklehrer*innen vorgespielt wurden. Beim
vollen Sonnenschein und Einsatz von Sonnencreme konnten die Schüler*innen aus Deutschland und
aus Italien zusammen Verona, Venedig sowie das malerische Dorf Borghetto sul Mincio besichtigen,
das Ganze von einer Schnitzeljagd in bilingualen Teams begleitet. Bei dem schönen Wetter, den
vielen neuen Freunden und den Leckerbissen verging die Zeit viel zu schnell und schon saßen die
Schüler*innen der Freiherr-vom-Stein Schule am 28. April zwar etwas wehmütig im Zug nach
Frankfurt aber mit einem ganz anderen Bild des Landes, „wo die Zitronen blühen“ …

Hier sind einige Meinungen, Anmerkungen, Gedanken und Wünsche der Schüler*innen aus
Verona und aus Frankfurt am Ende unserer gemeinsamen Erfahrung:

„Es hat mir gefallen, in der Familie zu wohnen. Ich habe mich auch gut mit den Kindern von
der Schule verstanden. L.“

„Questo viaggio mi ha fatto vivere esperienze indimenticabili e ho provato nuove sfide ma
soprattutto mi ha fatto conoscere molti amici speciali. A.“

„Die Zeit war hier sehr schön, alle sind sehr nett. Ich habe neue Freunde gefunden und am
Familientag hatten wir sehr viel Spaß zusammen. Venezia und Verona sind etwas Anderes als
Frankfurt. S.“

„Per me questo scambio è stato un’esperienza indimenticabile in cui ho fatto nuove amicizie.
Spero di riuscire a fare un altro scmbio come questo nella vita e di riuscire a tornare a
Francoforte. A.“

„Am besten hat mir Venedig gefallen, denn es war so schön und sonnig. Aber allgemein war
die Woche wunderschön und ich werde alle sehr vermissen. L.“

„L’idea dello scambio culturale è stata grandiosa, sono contento di aver partecipato e
ovviamente questo progetto lo ripropongo per tutte le terze che verranno. Gli altri miei
compagni di classe non sanno ancora cosa si sono persi. Purtroppo siamo alla fine di questo
scambio che non dimenticherò mai. L.“

„Ich fand es sehr schön, die Leute sind viel offener hier. Ich will noch nicht gehen! J.“

„Lo scambio è stato molto formativo dal punto di vista dei rapporti umani e della lingua. Mi
ha permesso di conoscere luoghi e persone diverse. A.“

„Ich fand den Austausch sehr schön. Es war eine sehr schöne Erfahrung zu wissen, wie es sich anfühlt, wenn jeder in deiner Umgebung italienisch spricht. Normalerweise spricht man diese Sprache nur im Unterricht und es ist dann noch schwerer, es zu verstehen, wenn jeder diese Sprache spricht. Im Allgemeinen fand ich den Austausch sehr, sehr schön, vor allem das Essen war sehr lecker. Die Eltern von E. waren so gastfreundlich und sie sind sehr offen mit mir umgegangen. Ich glaube so eine Chance werde ich nicht oft kriegen. Ich will hier bleiben! M.“

Geschichtsausflug der Klasse 8a zur Paulskirche

Am vergangenen Dienstag unternahm unsere Klasse einen Ausflug zur Paulskirche. Als wir ankamen, wurden wir von Verena Röse (unserer Gruppenfrüherin) in Empfang genommen. Zunächst gab sie uns vor der Paulskirche einen Überblick, wieso das Jahr 1848 so revolutionär war. Sie teilte uns mit, dass die Paulskirche 1833 fertiggestellt wurde und dort zunächst nur evangelische Gottesdienste abgehalten wurden.

1848 durften Männer das erste Mal wählen, Frauen wurden immer noch unterdrückt und durften nicht wählen. Auch in den Sitzungen der Nationalversammlung durften sie lediglich zuschauen und leise sein, woran sie sich jedoch nicht hielten. Als wir in die Paulskirche hineingingen, war die Decke sehr tief, wofür wir auch eine Erklärung bekamen. Die Paulskirche wurde im 2. Weltkrieg bis auf die Grundmauern zerstört und wurde 1948 wieder aufgebaut. (Nach dem Wiederaufbau wurde die Paulskirche jedoch nicht mehr als Kirche genutzt, sondern sie stand nur noch da als Monument, zur Einnerung an den Versuch einer ersten demokratischen Verfassung in Deutschland.) Der Architekt, der die Paulskirche von innen neu entworfen hat, hat die Zwischendecke extra tief erbauen lassen, weil er wollte, dass wenn man in die Kirche reinkommt, man zunächst das Gefühl von Unterdrückung hat, wie sie die Menschen früher hatten, und dass man dieses Gefühl verliert, sobald man die Treppen hoch in den ersten Stock läuft, da die Decke dort sehr hoch ist. Im oberen Stock hingen ganz viele Fahnen von allen Bundesländern, die alphabetisch aufgehängt wurden.

Als wir wieder runtergingen, schauten wir uns ein Gemälde an, welches rundum um eine dicke Säule verlief. Das Gemälde zeigt sehr viele traurige Politiker und eine riesige nackte Frau, die von keinem wahrgenommen wurde. Wir stellten die Vermutung auf, dass sie eine starke Frau darstellen soll, die politisch nicht wahrgenommen wird, da Frauen früher keine Chance hatten sich politisch zu beteiligen. Wir liefen noch ein wenig weiter um die Säule und sahen zwei kämpfende Männer, die darstellten, dass einer für die Monarchie kämpfte und der andere für die Demokratie. Außerdem ist uns aufgefallen ist, dass das Gemälde kein Ende hat, was wahrscheinlich darstellen soll, dass es keinen Anfang und kein Ende gibt und alles somit ein ewiger Teufelskreis war.

Unserer Klasse hat der Ausflug sehr gefallen, weil uns alles leicht und mit Späßen erklärt wurde.

Shiva Akefi, 8a

Paderborn, Paderborn, wir fahr’n nach Paderborn!

Paderborn?

Bereits vor einem Jahr entstand die Idee zu einer Fahrt der Oberstufeninformatikkurse nach: Paderborn. Im April dieses Jahres war es endlich so weit, 46 SuS aus 4 Jahrgängen Informatik machten sich gemeinsam mit H. Christ und H. Wege auf den Weg in das Herz der deutschen Computerindustrie: Paderborn.

Aber warum ausgerechnet Paderborn?

Aus einem einfachen Grund: Dort steht, mit ca. 6500 Exponaten (davon ca. 2500 in der Ausstellung) das größte Computermuseum der Welt, das Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF), benannt nach dem Paderborner Computerpionier und Unternehmer Heinz Nixdorf. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung von Rechenmaschinen und Computern eindrucksvoll mit einer Vielzahl von, teils einmaligen, Ausstellungsstücken. So gibt es unter anderem eine der wenigen Nachbauten des sogenannten „Schachtürken“ zu bewundern oder aber auch ein Exemplar aus der neueren Vergangenheit, einen Original Apple I Rechner, zu bestaunen.

Da ein Museumsbesuch ein gewisses Mass an Ruhe voraussetzt hatte die Gruppe vor dem Beginn der Führungen noch Gelegenheit die lange Fahrtzeit zu verarbeiten. Bei einem Besuch im Ahorn Sport Park in Paderborn wurde in kleinen und großen Gruppen gemeinsam an verschiedenen sportlichen und geistigen Herausforderungen getüftelt und gekämpft und mit Hilfe dieser Teambildungsmassnahmen eine gute Grundlage für den anschließenden Musemstermin geschaffen.

Nach 5 Stunden im beschaulichen Paderborn ging es dann auf die Rückfahrt, die mit einer kleinen Stadttour durch Frankfurt schließlich an der Freiherr-vom-Stein-Schule endete.

Wir freuen uns schon auf eine Wiederholung der Fahrt im nächsten Jahr.

Dominik Christ & Paul Wege

 

 

Die Reise ist zu Ende!

Bei den jährlich stattfindenden TT-Minimeisterschaften (siehe ältere Berichte) geht es bis zu den Hessischen Meisterschaften. Am Samstag, 05. Mai 2018, fand in Gelnhausen / Meerholz dieses Turnier statt. Anna Reining sowie Elon und Edon Belayneh haben sich über unseren schulinternen Wettkampf bis zu diesen Meisterschaften durchgespielt. In einem spannenden Finale gelang es Elon seinen Bruder Edon knapp zu besiegen!

Allen drei gebührt unsere Anerkennung – und wir hoffen, dass nicht nur Anna, Edon und Elon über die TT-AG auch den Weg in einen Verein finden werden.

An dieser Stelle nochmals der Hinweis:

Schüler-und Jugendtraining
Mittwochs in unserer Halle
17.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Trainer: Willi Fagioli
Verein: TG Sachsenhausen