Teilnahme am französischen Filmfestival Cinéfête

Am 9. November ging unser Französischkurs zusammen mit dem Französischkurs der 8. Klasse und unserer Lehrerin Frau Grigoroudi ins Filmmuseum. Dort schauten wir uns den französischen Film „Kiss and Cry“ an. Wir waren alle sehr erfreut darüber, dass unsere Sprachkenntnisse so gut sind, um den Film verstehen zu können. Der Coming-of-Age-Film erzählt die Geschichte einer jungen Eiskunstläuferin, der es schwerfällt, ihren streng geregelten Alltag zu akzeptieren. Sie erlebt Hoch- und Tiefpunkte – so schickt sie einem Klassenkameraden zum Spaß Nacktfotos und muss dann mit den Konsequenzen leben. Auch Freundschaften zerbrechen und die Eltern üben fortlaufend Druck auf sie. Es handelt sich um sehr interessante Themen, die wir anschließend auch im Unterricht besprochen haben. Man lernt immer etwas für‘s Leben! Danke für die schöne Abwechslung!

Hana Ajdin, 9d

Gehirnforscher der J. W. Goethe-Universität zu Gast im Bio LK

,,Vieles erfüllt uns mit Staunen, aber nichts ist wunderbarer als der Mensch.”

Mit diesem Zitat begann der Gehirnforscher und Oberarzt der Neurologie an der Goethe Universität Frankfurt sowie ehemaliger Schüler der Freiherr-vom-Stein Schule, Dr. Christian Kell seinen Besuch bei uns im Bio LK der Q3. Er setzte sich locker und entspannt vorne auf den Tisch und begann mit uns über Neurologie bzw. über die Arbeit des Gehirns zu reden und vermittelte uns das Gefühl, als wäre dies das interessanteste Thema im ganzen Biologie-Unterricht. Wir durften Fragen stellen und neugierig sein und er erzählte uns von seinem Job. Seine Faszination am Menschen liegt eindeutig bei der Gabe des Sprechens. Mit der Erklärung wie weit voneinander entfernte Gehirnhälften miteinander kommunizieren und dadurch ein komplexes Verhalten erzeugen, konnte er auch uns begeistern.

Er zog uns förmlich in den Bann seiner Welt, indem er uns ein paar faszinierende Versuche und Beispiele erklärte, die das Zusammenspiel der Gehirnhälften veranschaulichten und uns verblüfften. Er stellte uns vor die große Frage, weshalb die Produktion von Sprache an die linke Gehirnhälfte gekoppelt ist und die Verarbeitung der Sprache aber in beiden Gehirnhälften stattfinden kann. Außerdem stellte er uns das Phänomen der Trennung der beiden Gehirnhälften vor, welches z.B. bei Epilepsie-Patienten vorzufinden ist. Die Trennung der Gehirnhälften soll verhindern, dass sich ein epileptischer Anfall von der einen auf die andere Gehirnhälfte überträgt; beeinträchtigt aber sonst nicht weiter den Alltag.

Jedoch kann man feststellen, dass die Hände dieser Patienten oft in „Streit” geraten, da die Bewegungen nur noch von einer Gehirnhälfte ausgeführt werden, welche nicht
mehr mit der anderen kommunizieren kann. So kommt es also manchmal vor, dass die linke Hand zum Beispiel manchmal etwas anderes macht als die rechte, weil sie beide von der gegenüberliegenden Gehirnhälfte gesteuert werden und somit nicht mehr zusammenarbeiten.

All das und vieles mehr hat Hr. Kell uns in 90 Minuten erklärt, die wie im Flug vergangen sind.

Carla Wessely (Q3)

Thementag „Gottesbilder“: Besuch in der Jugendkirche Jona

Am Dienstag, den 16.10.18 besuchte unser Religionskurs, bestehend aus Teilen der Klasse 8c und 8d, unter der Leitung von Frau Markic-Mioc die Jugendkirche Jona.

In der Jugendkirche nahmen wir an einem Workshop zu dem Thema Gottesbilder teil. Da wir uns momentan auch im Religionsunterricht mit dem Thema auseinandersetzen, war der Thementag eine passende und kreative Ergänzung.

In der Jugendkirche waren mehrere Stationen zu dem Thema aufgebaut. Zum einen gab es eine Station, an der jeder einzelne Schüler sich Gedanken machen sollte, welches Bild er ganz persönlich von Gott hat. Des Weiteren gab es auch mehrereStationen, die wir in Gruppenarbeit bearbeiten konnten. So haben wir beispielsweise an einer Station zwei unterschiedliche Texte über Gottesbilder bekommen, welche wir miteinander vergleichen sollten, in welcher Hinsicht sich die beiden Texteähneln. Ebenfalls haben wir an einer Station Aussagen von berühmten Persönlichkeiten erhalten, die wir ihnen zuordnen sollten. Das Highlight beim Besuch der Jugendkirche Jona war eine Station, bei welcher wir erfuhren, wie unsere Mitmenschen von Gott denken und wie sie sich ihn vorstellen.

Schließlich sollten wir unsere ganz persönlichen Gedanken zu Gott kreativ umsetzen: Wir bekamen Leinwände und Materialien wie etwa Pastellkreide oder Zeitschriften an die Hand und sollten unseren Gedanken in Form einer Collage Ausdruck verleihen. Manche zeigten durch diese Bilder, was Gott für sie ist und wie sie sich ihn vorstellen, sodass wir zu unterschiedlichen interessanten Ergebnissen kamen.

Der Workshop war im Gesamten ein voller Erfolg und der Religionskurs hat viele Eindrücke zum Thema Gottesbilder gesammelt und mit nach Hause genommen.

Antonia Emilia Jelecevic  8d

 

Eushra Shaheen (Q1) als Stipendiatin bei der Jahresversammlung der „Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte“ (GDNÄ)

Von Strukturen zu Prozessen

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich über ein Stipendium der Gesellschaft Deutscher Naturwissenschaftler und Ärzte ( GDNÄ ) der 130. Versammlung der GDNÄ teilnehmen konnte.  Dadurch war es mir möglich, einen tieferen Einblick in die Digitalisierung der Wissenschaften zu erhalten. Ich konnte an spannenden Vorträgen, Laborführungen und sogar einem Nobelpreisvortrag teilnehmen.

Es wurden Vorträge über in der Zukunft wichtige und interessante Themen gehalten, die mir gezeigt haben, wie tief der technischen Fortschritt, insbesondere die Digitalisierung, den Alltag der Forscher bestimmt.

Die Vorträge fanden in der Universität des Saarlandes statt und umfassten viele Themengebiete.
In der Informatik und Physik wurde über die Entwicklung von cyber-physischer Systeme, Big Data, der Künstlichen Intelligenz, der IT-Sicherheit, aber auch der Ausgrabung galaktischer Sterne und der Bedeutung von Quantencomputer berichtet. Gerade diese Supercomputer spielen aufgrund ihrer unglaublich hohen Leistung eine große Rolle in der Forschung.

Im Bereich Biologie, Medizin und Chemie gab es Vorträge zu so praxisrelevanten Themen wie die  Regeneration von Gliedmaßen, der Einsatz von Antibiotika, das Zellgenom und die neuesten Ergebnisse aus der Quantenchemie.

Zuletzt war der Höhepunkt der Nobelpreisvortrag von Dr. Klitzing über die Entdeckung des Quanten-Hall-Effekts, der dazu führte, dass das Kilogramm als Einheit für die Bestimmung von Massen neu definiert wurde. Das Kilogramm basierte als Maßeinheit auf einem Prototyp eines Massestückes aus Platin-Iridium, dass sich aber im Laufe der Zeit verändert. Nun kann diese weltweit wichtige Einheit  mit der Klitzing-Naturkonstante ewig definiert werden.

Im Allgemeinen war dies eine faszinierende, informationsreiche Veranstaltung in kultivierter Umgebung, welche meine naturwissenschaftlichen Interessen förderte.

~ Eushra Shaheen (Q1)

Fotos von © Robertus Koppies für die GDNÄ

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Frankreich-Austausch 2018

Alles fing mit einer spannenden Zugfahrt vom Frankfurter Hauptbahnhof nach Lyon-Part-Dieu an und ging weiter mit der Busfahrt zum Collège Jean Phillipe-Rameau. Dort empfingen uns unsere Austauschpartner/-innen mit ihren Eltern. Trotz der Nervosität und der nichtendenden Vokabelwiederholungen entspannten wir uns, je länger wir uns unterhielten (mittlerweile hatten wir uns gefühlt hundert Mal angelächelt und umarmt, waren Zuhause angekommen, hatten das Gastgeschenk überreicht und sprachen über alles, was uns zu später Stunde noch möglich war) und je mehr uns klar wurde, dass beide Seiten sich sehr auf die bevorstehende freuten.

Am Dienstag startete das Programm mit einer Schulrallye. Anschließend besuchten wir die vieille ville (Altstadt) und die Kirche Notre-Dame-de-Fourvière, wo wir eine Führung genießen durften. Nach einer Stunde Pause, in der wir selbständig das quartier (Viertel) besichtigten und gemeinsam zu Mittag aßen, ging es weiter mit dem musée de miniature (Miniatur-Museum), wo wir viele Szenen aus Filmen wiedererkannten. Am Ende sollten wir uns einen Film aussuchen und darauf basierend auf französischen den anderen eine selbst erstellte Szene vorspielen. Wir haben viel gelacht!

An den folgenden Tagen besuchten wir vormittags den Unterricht, um zu sehen wie der Schulalltag der französischen Schüler-innen abläuft. Wir waren erstaunt über einige Unterschiede, die es im Vergleich zum deutschen Schulsystem gibt.

Am Mittwoch hatten wir nachmittags Zeit, um Aktivitäten mit der Familie oder den Freunden/-innen zu machen.

Am Donnerstag sahen wir uns zudem das moderne und schöne Quartier de la Confluence und das musée dort an. Das Museum bot verschiedene Ausstellungen, einige sind dauerhaft und einige temporär. Auch hier hatten wir eine Führung und durften uns anschließend weitere Ausstellungen nach Belieben anschauen. Am Museum treffen sich die beide Flüsse, einmal die Rhône und einmal die Saône, sodass wir es uns nicht haben entgehen lassen, Fotos von der Terrasse im obersten Stock zu schießen. Auch die freie Zeit danach haben wir genutzt, um Eis oder Crêpe zu essen oder im centre commercial shoppen zu gehen.

Am Freitag verbrachten wir den ganzen Tag Zeit mit unseren Austauschpartner/innen in Saint-Romain-en-Gal (ein Ort in der Nähe von Lyon, zu dem wir mit dem Reisebus hinfuhren), wo wir uns Ausstellungen von Mosaik anschauten und zum Schluss hin auch eigens Bilder mit Mosaik kreierten. Am Abend gab es gemeinsam mit den Eltern eine Abschiedsfeier in der Schule, zu der viele französische Spezialitäten mitgebracht wurden.

Am Samstag gab es in jeder Familie ein eigenes Programm (Ausflüge, Picknick, Sport) und am Sonntag ging es zurück nach Frankfurt. Auf dem Weg zurück nach Frankfurt wurde uns klar, wie schnell die Zeit verging und wie sehr uns unsere Austauschparter/-innen und ihre Familien ans Herz gewachsen sind (der Abschied fiel entsprechend sehr schwer). Sie haben sich sehr gut um uns gekümmert und wir hoffen, dass wir es ihnen im April, wenn sie da sind, zurückgeben können. Eines können wir auf jeden Fall sagen: Wir werden diese Zeit niemals vergessen! Merci beaucoup et à plus!

Lea Ralston und Lilly Scheller (8a)

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